Kein Scherz: Seit dem 1. April 2026 dürfen Tesla-Fahrzeuge in den Niederlanden komplett selbständig fahren. Autonomes Fahren wird also real. Und dies auf allen Strassen, nicht nur auf der Autobahn, wie in der Schweiz. Aber es gibt in der schönen neuen autonom fahrenden Welt trotzdem eine kleine Einschränkung:
Fliegende Holländer: Vollständiges Autonomes Fahren als erstes EU Land erlaubt
Die Niederlande, oder Holland, wie man es auch nennt, erlaubt als erstes Land der Europäischen Union, Tesla Fahrzeugen das komplett selbständige Fahren gemäss dem Algemeen Dagblad. Autonomes Fahren oder wie es Tesla bezeichnet: Full-Self-Drive-Modus FSD. Die Erlaubnis der fliegenden Holländer gilt aber ganz spezifisch nur für Fahrzeuge von Tesla und nicht für alle Fahrzeuge, die ebenfalls ein Autopilot-System an Bord haben. Wie zum Beispiel Mercedes oder BMW.
Tesla hat als erste Marke Freigabe für Autopiloten erhalten
Die Niederlanden testen jedes System für sich und geben eine Freigabe, oder eben nicht. Für Tesla hat es geklappt, der US-Autohersteller mit Produktionsstätten auch in Deutschland, darf als erste Marke sein Full-Self-Drive System auf allen öffentlichen Strassen einsetzen.
Die Niederlanden sind somit das erste Land der EU, die das autonome Fahren erlauben. Sie sind damit Vorreiter dieser modernen Technologie, und vermutlich werden bald weitere Länder folgen.
Schweiz erlaubt Autonomes Fahren bereits – aber nur auf Autobahnen
In der Schweiz ist das vollständig autonome Fahren ja auch bereits schon seit Jahresbeginn 2026 erlaubt (HappyTimes berichtete hier), aber nur auf Autobahnen. In Holland darf der Tesla Autopilot auf allen Strassen aktiviert werden.

Weiterhin kein Sex am Steuer erlaubt
Eine kleine Einschränkung gibt es aber doch noch: Der Fahrer muss seine Aufmerksamkeit trotzdem noch auf die Strasse lenken. Er muss innerhalb nützlicher Zeit eingreifen können und darf seinen Fokus nicht dauernd von der Strasse abwenden. Also nichts mit einem Schläfchen machen und die Zeitung vor sich ausbreiten.
Oder heissem Sex am Steuer, während der Tesla einem durch die Lande chauffiert. Wie das ein Paar in einem Tesla (natürlich zensuriert) auf YouTube stellte, dessen Clip sogar Tesla-Chef Elon Musk amüsiert kommentierte. Auch wenn es verlockend ist: Solche Eskapaden sind auch weiterhin während dem Fahren verboten.
Mein Tesla ist auch ein Zug – Neues Fahr-Erlebnis im Chauffeur-Modus
Als Fahrer eröffnet einem das Autonome Fahren ein ganz neues Fahrgefühl: Man spricht die gewünschte Adresse nach dem Einsteigen ins Navigationssystem, und das Fahrzeug fährt einem ans gewünschte Ziel. „Harry fahr schon mal den Wagen vor.“ Ob es gleich um die Ecke ist, oder am anderen Ende des Landes, spielt dem Robotersystem keine Rolle. Man sitzt dann nur noch auf dem bequemen Gestühl und schaut aus dem Fenster, geniesst die Landschaft. Wie beim Zug.
Fahrer mutiert zum Fahrlehrer – sanfte Korrekturen, wenn der Zauberlehrling Kontrolle verliert
Nur in aussergewöhnlichen Situationen, oder wenn das System nach Hilfe piept, muss man kurz dem digitalen Zauberlehrling korrigierend und helfend in Steuerrad oder Pedale greifen, um die KI danach wieder weiterwursteln zu lassen. Das Gefühl, dass einem jemand sanft am Lenkrad zieht, oder sich die Pedalen selbständig unter den Füssen bewegen, kennt man doch aus seinen ersten Fahrversuchen: Man hätte den Assistenten deshalb statt „Autopilot“ auch „Fahrlehrer-Modus“ nennen können.
Video – autonome Fahrt im Tesla durch Eindhoven
Möchten Sie einen ersten Eindruck haben, wie es sich anfühlt mit einem Tesla völlig autonom durch die Niederländische Stadt Eindhoven zu kurven? Dann klicken Sie auf das Bild unten um das Video auf X anzusehen, das Tesla kurz nach Freigabe des FSD veröffentlicht hat:

Quelle: Algemeen Dagblad „Nederland geeft als eerste in Europa toestemming: zelfrijdende Tesla mag vanaf vandaag weg op„









