Der Schweizer Lehrstellenmarkt zeigt sich glücklicherweise auch im Jahr 2026 weiterhin stabil. Bis Ende März wurden bereits 42’000 Lehrverträge abgeschlossen. Das ist erfreulich und sogar etwas mehr als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Wir haben weitere Zahlen und Infos zur „Woche der Berufsbildung 2026“:
42’000 neue Lehrstellen besetzt
Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich weiterhin stabil. Gesamtschweizerisch wurden per Ende März 2026 knapp 42’000 Lehrverträge abgeschlossen. Gleichzeitig waren auf dem offiziellen Lehrstellennachweis der Kantone noch rund 20’000 Lehrstellen für den Lehrbeginn 2026 ausgeschrieben. Auch das entspricht in etwa dem Vorjahreswert.
Insgesamt stabile Lehrstellen-Situation 2026
Die Frühjahrs-Trendmeldungen 2026 aus den Kantonen zeigen eine insgesamt stabile Lehrstellensituation. Verantwortlich dafür sind einerseits die Unternehmen, die sich weiterhin stark für die Sicherung des Berufsnachwuchses engagieren. Vielen Dank allen Betrieben, ob gross oder klein, die Lehrlinge ausbilden!
Auf der anderen Seiten unterstützen auch die Kantone und verschiedene Organisationen der Arbeitswelt eine reibungslose Lehrstellenbesetzung. Die Berufsbildung, eine „Stifti“ wie sie in der Schweiz genannt wird, bietet Jugendlichen einen optimalen und zeitnahen Einstieg ins Berufsleben.

Woche der Berufsbildung 2026
Verschiedene Themen rund um die Lehrstellensuche und Lehrstellenvergabe stehen im Mittelpunkt der diesjährigen „Woche der Berufsbildung 2026“. Die Woche der Berufsbildung findet vom 4. bis 8. Mai 2026 statt und richtet sich an Jugendliche im Berufswahlalter und deren Eltern. Rund 40 regionale Radiosender aus fast allen Kantonen berichten über die Berufsbildung und senden aus Lehrbetrieben. Hoffentlich werden die Sendungen auch auf YouTube und Instagram gestreamt, sonst hört sie wohl kein Jugendlicher (#wasistradio?).
Stifti 2026: Über 240 verschiedene Grundbildungen – welches ist der richtige Beruf für mich?
Mit über 240 beruflichen Grundbildungen gibt es zahlreiche Wege, eine passende Lehrstelle zu finden. Aber auch nach der Lehre stehen viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten offen: ein Abschluss der höheren Berufsbildung, ein Studium an einer Fachhochschule oder, mit der Berufsmatura, auch ein Studium an einer Universität.
Nix is fix: Gelernter Beruf der Lehre kann später immer noch gewechselt werden
Wenn man als angehender Lehrling fast verzweifelt, was für einen Beruf man wählen soll, sollte man sich vor Augen halten, dass man auch später noch den Beruf jederzeit wechseln kann. Nichts ist für die Ewigkeit. Man kann später immer als Quereinsteiger in seinem Traumjob beginnen. Die Lehre dient vielmehr als Grund-Ausbildung. Je genereller und breiter die Ausbildung ist, desto einfacher ist später ein Wechsel. Zum Beispiel generell als Handwerker, oder mit einer Kaufmännischen Ausbildung.
Wenn man erst einmal eine Grundausbildung hat, zählt später viel mehr Einsatzwille und Interesse um die Tätigkeit auszuführen, die man möchte. Sehr viele Menschen arbeiten als Erwachsene in einem anderen Beruf als sie ursprünglich gelernt haben. Fragt mal ein paar Erwachsene, was sie ursprünglich gelernt haben. Viele Berufe kann man zudem heute noch gar nicht lernen, die wir in Zukunft ausführen werden. Das war früher zum Beispiel mit dem Webdesigner-Beruf so, dem Handy-Verkäufer, und in Zukunft vielleicht Roboter-Reparateur oder KI-Trainer. Wer weiss.
Quelle: Schweizer Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation SBFI „Lehrstellen 2026: Stabilität und Perspektiven“









