Rebeka Stalders Vater beging Suizid. Das bezeichnet sie als einen der prägendsten Momente ihres Lebens. 10 Jahre später stand sie selber vor demselben Thema, das damals ihren Vater überwältigt hatte. Veränderung in ihrer Firma. Finanzielle Unsicherheiten. Grosse Entscheidungen. Doch im Gegensatz zu ihrem Vater zerbrach Rebeka nicht an dieser Herausforderung. Sondern sie wuchs daran. Sie erkannte das vererbte Thema, den blinden Fleck und fand die Stärke, diese Blockade anzusehen und zu lösen. Diese Verarbeitung, der Weg den sie ging und die Lehren die Rebeka daraus zog, möchte sie 2026 in einem Buch festhalten. Auf WeMakeIt sucht sie nun Unterstützung für ihr Buchprojekt. Rebekas Schicksal bewegt offenbar die Schweiz, denn bereits hat sie das Sammel-Ziel von 8’000 Franken fast erreicht. Lektorat und Verlag sind bereits gesichert. HappyTimes hat Details zu dieser berührenden Geschichte und den Link, mit dem auch Sie Rebeka unterstützen und sich ein Buch sichern können:
Von der Tochter, zur Autorin
Rebeka Stalder über ihre bewegende Geschichte: „Vor zehn Jahren verlor ich meinen Vater durch einen Suizid. Sein Ausweg aus der Situation war die Flucht aus dem Leben. Für mich war der Tod nie ein Ausweg, nie eine Lösung. Ob das bereits davor so war oder erst danach entstand, weiss ich heute nicht mehr genau. Was ich jedoch weiss: Es war einer der prägendsten Momente meines Lebens,“ so die Luzernerin über ihr Schicksal.
„Nach einiger Zeit des Funktionierens, ging ich in Therapie um die Themen aufzuarbeiten. Damals ahnte ich nicht, wie viel ich in den kommenden zehn Jahren in meinem Leben aufarbeiten würde. Und wie sehr ich geführt und vorbereitet wurde.“
„Zehn Jahre nach dem Suizid meines Vaters, stand ich vor demselben Thema“
„Zehn Jahre nach seinem Tod stand ich vor denselben Themen, die damals meinen Vater überwältigt hatten: Eine Veränderung in meiner Firma, finanzielle Unsicherheiten und grosse Entscheidungen.
Hier lag unsere gemeinsame Blockade: ein vererbtes Thema, ein blinder Fleck. Mein Vater hatte damals nicht die Stärke gehabt, diese Blockade zu lösen. Ich hatte sie — aber nur, weil sein Tod der Auslöser für meine eigene Entwicklung wurde.“
„Sein Tod gab mir das Wissen, anders zu entscheiden“
„Als mir in diesem Jahr bewusst wurde, dass ich fast an derselben Weggabelung stand wie er, begriff ich etwas Entscheidendes: Sein Tod war keine Lösung. Die Themen, die ihn so überwältigt hatten, wären lösbar gewesen. Doch seine inneren Blockaden sind für ihn unüberwindbar gewesen. Gerade weil er diesen Weg gegangen ist, hat er mir meinen geebnet. Seine Entscheidung gab mir den unbewussten Impuls, zu wachsen und das Rüstzeug zu entwickeln, um zehn Jahre später anders zu entscheiden.“

Buchprojekt: Hilfe bei Suizid Gedanken für andere
„Aus dieser Erkenntnis entstand die Idee für dieses Buch. Ein Buch, das suizidgefährdeten Menschen zeigen soll: Es gibt einen anderen Weg. Und ein Buch, das Hinterbliebenen Hoffnung geben kann: dass es Fügungen gibt, dass Schmerz transformierbar ist, und dass ein Weg von der Trauer in die Dankbarkeit existiert“, schliesst Rebeka ihre Ausführungen zu ihrer Buch-Idee.
Unterstützung auf WeMakeIt für Rebekas Buch
Stand heute, 12. Januar 2026, sind mit Fr. 6’440.- bereits 80% des Ziels von Rebeka erreicht. Mit 8’000 Franken kann sie das Buch veröffentlichen, lektorieren und produzieren. Beides, Lektorat und Verlag, sind bereits gesichert. Es fehlt also nicht mehr viel zu Rebekas Ziel.
Link zu WeMakeIt
Vielleicht mögen auch Sie Rebeka auf ihrem Weg unterstützen? Ab 45.- erhalten Sie das Buch im Vorverkauf, ab Fr. 65 gibt es sogar ein signiertes Buch und ihr Name wird in einem Gönner-Anhang erwähnt. Eine innovative Idee.
www.wemakeit.com/projects/von-der-tochter-zur-autorin
Das Buch, so verspricht Rebeka, soll noch 2026 erscheinen. Es wird druckfrisch an die Gönner versandt.
Quelle: Way of Love AVA und WeMakeIt.com
Bilder: WeMakeIt.com / Rebeka Stalder
Transparenz: HappyTimes hat weder Geld noch andere Dienstleistungen für diesen Artikel erhalten. Wir finden es ein berührendes Projekt und wollten es daher unseren Lesern näherbringen.
Haben Sie selber Suizid-Gedanken?
Tun sie es nicht, das Leben ist zu schön um es wegzuwerfen. Lesen Sie stattdessen die positiven Nachrichten von HappyTimes.ch und nehmen Sie Hilfe an von einem der unten aufgeführten Dienste:
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefonnummer 143 oder www.143.ch
- Beratungstelefon Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefonnummer 147 oder www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben:
- Refugium: Verein für Hinterbliebene nach Suizid
- Nebelmeer: Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils





