S gaht obsi! Beschäftigung in der Schweiz zieht an – 5% mehr offenen Stellen, optimistische Beschäftigungsaussichten 2026

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Im 1. Quartal 2026 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0,5% gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 5,0% mehr freie Jobs als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben gegenüber dem Vorquartal abgenommen und die Beschäftigungsaussichten sind positiv. Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

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Die Schweiz zählt 5,53 Millionen Beschäftigte – ein Plus um 26’100 Stellen!

Die Unternehmen in der Schweiz wiesen im 1. Quartal 2026 5,537 Millionen Beschäftigte aus. Dies entspricht einer Zunahme von 26 100 Arbeitsstellen (+0,5%) innert Jahresfrist. Der Frauenanteil lag bei 46,8%. Ende 1. Quartal 2026 arbeiteten 2,301 Millionen Beschäftigte Teilzeit (Frauenanteil 69,3%). Auf Vollzeitstellen gerechnet, erreichte das Beschäftigungsvolumen 4,323 Millionen Stellen (Frauenanteil 40,8%). Das sind 13 900 Vollzeitäquivalente mehr als vor einem Jahr (+0,3%).

Die Beschäftigung im zweiten Sektor (Industrie und Baugewerbe) hat im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1100 Stellen (+0,1%) auf 1,129 Millionen Beschäftigte zugenommen. Der dritte Sektor (Dienstleistungen) wies in der gleichen Zeitspanne 25 000 Stellen (+0,6%) mehr aus und erreichte ein Volumen von 4,409 Millionen Beschäftigten.

Entwicklung ist positiv

Im Vergleich zum Vorquartal wuchs der Personalbestand in den Unternehmen im 1. Quartal 2026 saisonbereinigt um 20 700 Stellen (+0,4%) an. Damit hat der Beschäftigungsstand innerhalb eines Quartals im zweiten Sektor um 1000 Stellen zugenommen (+0,1%), im dritten Sektor um 20 000 Stellen (+0,5%).

Zahl der offenen Stellen nimmt zu

Die Unternehmen meldeten im 1. Quartal 2026 insgesamt 98 200 offene Stellen. Im Vergleich zu vor einem Jahr ist dies ein Plus von 4700 Stellen (+5,0%). Sowohl im zweiten Sektor (+6,8%) wie auch im dritten Sektor (+4,5%) wurden mehr offene Stellen gezählt. Gemessen an allen Stellen entsprach die Quote im Total 1,7%, im zweiten Sektor 1,9% und im dritten Sektor 1,7%.

34% der Firmen haben Schwierigkeiten Fachpersonen zu finden – 2% weniger als im Vorjahr

Gewichtet nach der Anzahl der Beschäftigten, meldeten im 1. Quartal 2026 34,3% der Unternehmen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften. Dies ist ein Rückgang von -2% gegenüber dem Vorquartal. Sowohl für den zweiten als auch für den dritten Sektor hat sich dabei die Lage entspannt (–0,5 bzw. –2,4 Prozentpunkte).

Optimistische Beschäftigungsaussichten

Der Anteil der Unternehmen, die kurzfristig eine Erhöhung der Belegschaft planen, lag im 1. Quartal 2026 bei 11,0% (10,1% im Vorquartal) der Gesamtbeschäftigung, und jener, die einen Abbau beabsichtigen, bei 4,8% (5,2% im Vorquartal). Der Indikator der Beschäftigungsaussichten ist gegenüber dem Vorquartal gestiegen (1,03; +0,8%).

Methodik

Das Beschäftigungsbarometer zeigt die Entwicklung von konjunkturrelevanten Indikatoren zur Arbeitsnachfrage. Die Indikatoren basieren auf einer Stichprobenerhebung, die quartalsweise bei rund 18 000 Unternehmen mit insgesamt 65 000 Betrieben des zweiten (Industrie und Baugewerbe) und dritten Sektors (Dienstleistungen) durchgeführt wird.

Quelle: Bundesamt für Statistik BFS „Beschäftigungsbarometer im 1. Quartal 2026

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