Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach.
Lieber Leser, liebe Leserin
Ich hatte mich ja letzte Woche schon gemeldet und ich hoffe, du hast meinen letzten Artikel „Werde zu der Person, die Du sein willst!“ gelesen. Später gehe ich dann nochmals darauf ein. Die Kernaussage des Artikels lautete: Das, worauf wir unseren Fokus halten, tritt in unser Bewusstsein. So auch bei mir: Seit einiger Zeit geistert bei mir der Jakobsweg im Bewusstsein herum. Das mag wohl daran liegen, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, mehrere Male dazu vertieft Gedanken gemacht habe, den Jakobsweg zu beschreiten. Und siehe da, in dem Buch, das ich gerade lese, beschreibt der Autor auch den Jakobsweg und von seinen lebensverändernden Erfahrungen, die er dabei gemacht hat.
Der Schweizer Jakobsweg führt von Rorschach bis nach Genf
Ich beschäftige mich mit dem Schweizer Jakobsweg, beginnend in Rorschach am Bodensee in 19 Etappen bis nach Genf. – Der Via Jacobi. Also einmal quer durch die Schweiz. Und ungefähr Mitte August oder anfangs September werde ich diese Reise machen! Gut, ich muss mich da noch genauer einlesen, was es an Vorbereitungen braucht und und und… Aber ich spüre, dass das interessant und spannend werden wird.
Aber warum schreibe ich dir das hier, wirst Du dich vielleicht fragen, stimmt’s mein Freund, meine Freundin?
Nun, wie erwähnt geistert mir der Jakobsweg im Bewusstsein herum. Du kennst das von dir sicher selbst auch, ein innerer Impuls, der sich immer wieder bei dir meldet. Und dieser Impuls sagt dir – er sagt es dir sanft: „Tue es!“ Ich habe in all den Jahren gelernt, diesen inneren Impulsen zu folgen, ihnen meine Aufmerksamkeit zu schenken, denn diese Impulse haben immer einen tieferen Sinn und diesen tieferen Sinn hinter dem Ganzen werden wir erfahren oder erkennen, wenn wir die entsprechende Sache tun. Also „Tue es“, folge deiner Intuition!
Wenn ich den Via Jacobi beschritten habe, werde ich im Anschluss daran berichten. Kann sein, dass auch ich dann „lebensverändernde Erfahrungen“ machen werde. Das weiss ich allerdings erst, wenn ich ihn gegangen bin. Vielleicht kommt ja der eine oder andere Leser oder Leserin mit, oder?
Unser gemeinsames Experiment : Wer willst du sein ab jetzt?
Und nun zu unserem gemeinsamen Experiment: In meinem letzten Artikel habe ich dir davon berichtet, wie du es schaffst, mehr zu dem Menschen zu werden, der du gerne sein möchtest, was und wie du gerne sein würdest. Es kann sein, dass du gerne der Bereichsleiter in deiner Firma werden willst, dein eigener Chef, du möchtest wohlhabender sein, oder wünschst dir einen Partner an deiner Seite zu haben, durch den sich dein Leben wunderbar bereichert.
Nun nimm dir Zeit, mach es dir gemütlich, solltest du gerade alleine und ungestört zuhause sein und überlege dir, was oder welchen Bereich will ich verändern:
- Ist es der Partner, der uns bereichert?
- Ist es ein höheres Einkommen zu erzielen, das dir erlaubt, die Dinge zu kaufen, die du schon immer gerne haben wolltest, jedoch das Geld dazu nie ausreichte?
- Ist es die Idee, die du schon lange umsetzen wolltest, um dir damit dein eigenes Geschäft nebenher aufzubauen?
Überlege dir also, wer willst du gerne sein in Zukunft. Oder besser gesagt, wer willst du gerne sein ab jetzt sofort!
Lege den Fokus auf deine Wünsche
HALT! Du hast dir diese Gedanken vielleicht schon mehrere Male gemacht und immer wieder hat sich die kleine Stimme in deinem Kopf bemerkbar gemacht, dass das nicht geht, dass dir dazu sowieso das Geld fehlt und überhaupt, wie willst du das denn anstellen, hä, sag mir das??!
Das sind unsere lieben Konditionierungen, unser begrenzter Verstand, der uns sagt, das geht nicht, das hat noch nie geklappt, warum also sollte es diesmal klappen? Eben das ganze Sammelsurium von Einwänden und Befürchtungen. So ergeht es uns allen, auch mir. Doch ich habe gelernt, dieser Stimme in meinem Kopf immer weniger und weniger Beachtung zu schenken und lenke meinen Fokus stattdessen auf meine Wünsche.
Der Mensch fürchtet nichts so sehr, wie seine liebgewonnen Gewohnheiten aufzugeben, die alten ausgetretenen Pfade zu verlassen und neue, unbekannte Wege zu gehen. Das ist der Grund, warum ich im Titel «ein gemeinsames Experiment» geschrieben habe, einfach tun und dann schauen, was rauskommt, offen bleiben.
Transferiere Dich mental – erlebe deinen perfekten Tag
Du hast hier die Möglichkeit, auf YouTube einige Videos anzuschauen von einer Dame namens Johanna van Löchtern (YouTube Johanna van Löchtern↗). Sie erklärt das sehr gut, leicht verständlich und anschaulich, deshalb schreibe ich dir dies. Die Dame hat auch ein Video mit dem Titel: „Johanna van Löchtern – Deinen perfekten Tag erleben.↗“ Da geht es darum, dass du dich mental transferierst, das heisst, so tust und dich bewegst, als wäre deine Vorstellung bereits Realität und du lebst deinen perfekten Tag.
Klare Vorstellung deines perfekten Tages
Wichtig wie bei allem ist; klare Vorstellungen zu haben, wie denn mein perfekter Tag aussieht. Wie kleide ich mich, wie bewege ich mich, mit wem oder welchen Menschen umgebe ich mich, etc. Oder Geld, wie viel Geld darf es denn bitteschön sein, das du dir so sehnlich wünschst. Konkrete Zahlen. Oder der Partner oder die Partnerin, nicht nur das Aussehen, auch den Charakter, welches Weltbild und Werte, ebenso welche Meinung von sich selbst hat die Frau oder der Mann?
Dann lass dich darauf ein. Du kannst nichts verlieren doch sehr viel gewinnen, oder nicht? Gehe in die von dir gewählte neue Identität, mache dich mit ihr vertraut, lass ruhig deine Fantasie spielen, bring deine Vorstellungskraft mit ein.
Herr Meier verändert seine Gedanken
Gehen wir mal davon aus, dass Herr Meier nie mehr als den Mindestlohn verdient hat und meine Zeilen liest. Dann wird sich Herr Meier nun sagen, ja, ich hätte auch gerne mehr Geld, doch ich habe keine Vorstellung davon, wie ich nun plötzlich viel mehr Geld verdienen sollte, ich bin es mich bisher gewohnt, gerade so über die Runden zu kommen. Herrn Meier gebe ich an dieser Stelle den Rat; verändere deine Gedanken und du veränderst deine Welt!
Herr Meier soll daraus nun ein Spiel machen, nur für sich alleine und sich dabei vorstellen, wie es ist, wenn er nun doppelt so viel Geld wie bisher verdient. Was er sich dafür kaufen kann, was sich für ihn ändert und wie es aussieht, wenn er gar das Dreifache verdient? Wie sieht sein Leben dann aus, wie fühlt sich Herr Meier dann?
Das meine ich mit, „sich in die neue Identität begeben“, darin zu baden sozusagen, dankbar sein für das viele Geld, das nun in Herrn Meiers Leben fliesst, sich erfreuen und glücklich sein. Und nun gebe ich Herr Meier noch einen weiteren Tipp, also aufpassen Herr Meier:
Höre auf zu grübeln und freue dich auf die Erfüllung deiner Wünsche
Höre auf zu grübeln, wie das denn gehen soll, jegliche Erwartungen ablegen, wie das Geld oder die Gelegenheit kommt. Anstatt Erwartungen zu haben, freue dich lieber auf die neuen Erfahrungen die du machen wirst, wenn Geld in dein Leben kommt. Gottes Wege sind bekanntlich unergründlich. Und wenn du dich ganz bewusst in deiner neuen Identität bewegst, Freude hast und dankbar bist für all die schönen Dinge, dann wird dir das Universum genau diese Möglichkeiten liefern, dass es zu deiner neuen Realität werden wird.
Und Herr Meier, ich kann dir aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben, es funktioniert! Lasse dich einfach darauf ein, vertraue und freue dich auf all die Dinge, die nun auf dem Weg zu dir und deinem Leben sind – Punkt.
Ich freue mich auf dein Feedback
Nun würde ich mich freuen, wenn sich einige Leserinnen und Leser auf unser gemeinsames Experiment einlassen und mir von ihren Erfahrungen berichten. Mich kannst du unter folgender Mailadresse erreichen: kontakt@bewusstsein-entfaltung.ch
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und bis bald sowie herzliche Grüsse vom Bodensee,
Dein Fritz Dominik Buri
Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach




