Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach.
Lieber Leser, liebe Leserin
Ja, ich weiss, ich melde mich nach längerer Pause mal wieder. Nicht, dass ich in der Versenkung verschwunden wäre, doch das Leben und meine diversen Tätigkeiten als Life Coach, Buch-Autor, Immobilienexperte und Hotelier, haben mich in der letzten Zeit auf Trab gehalten. Was nicht heissen soll, dass ich nun gemächlicher werde, keineswegs. So bin ich gerade dabei, zusätzlich eine neue Webseite und einen Shop aufzugleisen. Das braucht alles seine Zeit.
Doch eigentlich wollte ich mit dir über etwas anderes reden. Die obigen Zeilen dienen dir einzig dazu, zu wissen, ich werde mich nun vermehrt wieder melden mit Artikeln. So wie früher eben – einverstanden mein Freund?
Es geht in dieser Kolumne darum, dass jeder von uns zu weit mehr im Stande ist, als wir glauben. Weil – und jetzt kommt es: Unsere eigenen Limitierungen uns davon abhalten.
Wer von uns kennt solche Aussagen nicht, «dazu bist du zu alt», oder «das geht doch so nicht». Vielleicht hast du den Ausspruch schon gehört, „gefangen sein in seiner Vorstellung“? Ich möchte Dir in dieser Kolumne aufzeigen aus dieser Gefangenschaft auszubrechen und zu dem Menschen zu werden, der Du sein möchtest.
Frage dich dazu mal selbst:
- Was treibt mich an?
- Für welche Werte stehe ich ein?
- Wie stehe ich und sehe ich mich der Gesellschaft gegenüber?
Vielfach bleiben wir in unseren Vorstellungen gefangen und behindern uns selbst.
Doch die gute Nachricht hierzu ist: Das muss nicht sein! Es war bisher so, doch das muss nicht für den Rest deines Lebens so bleiben. Stimmt’s?
Stelle dir selbst diese weitere Frage:
- Wer will ich sein?
- Wer will ich für meine Kunden, meine Familie etc. sein?
Durch diese Fragen verändern wir unseren Fokus, wer will ich sein, wie will ich sein, anders gesagt, die beste Version seiner Selbst sein!
Für meine Kunden, für meine Familie, wie sollen mich diese wahrnehmen, wer will ich für diese Menschen verkörpern?
So überlege dir also: Wer will ich sein, und wie will ich sein?
Wenn ich diese Person bin, die ich sein will, wie bin ich dann? Wie bewege ich mich, wie kleide ich mich, mit welchen Dingen beschäftige ich mich, was ist mir dann wichtig?
Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Nehmen wir an, da ist Hans, er ist Single, wäre gerne fitter und wäre gerne Bereichsleiter in der Firma, in der er arbeitet. Nun stellt sich Hans also unsere Frage: Wer will ich sein?
Hans überlegt, dann gesteht er sich ein, dass er gerne fitter und sportlicher wäre, in der Firma gerne aufsteigen würde zum Bereichsleiter, weiter überlegt sich Hans, dass er gerne eine Partnerin hätte. Hans beginnt sich das alles in seiner Vorstellung auszumalen, er träumt vor sich hin, ganz gechillt an einem sonnigen Sonntagnachmittag, zuhause bei sich auf seinem Sofa.
Nach und nach bekommt Hans eine klare Vorstellung davon, wer er sein will.
Dann überlegt sich Hans weiter, wenn er fitter, ein Bereichsleiter in der Firma sowie eine Partnerin hat, wie sein Leben für ihn aussieht, was sich für ihn, vom jetzigen Zeitpunkt in die gewünschte Vorstellung seiner Zukunft, verändert. Hans hat seine Ernährung umgestellt, trinkt mehr Wasser und Tee als Süssgetränke, fährt mehrmals die Woche mit seinem Bike durch die Gegend, weil er die Bewegung und die frische Luft einfach braucht und es ihm Spass macht.
Hans zieht sich auch anders an, er ist nun Bereichsleiter, achtet auch viel mehr auf ein gepflegtes Aussehen, rasiert sich jeden Tag, seine Schuhe sind sauber und geputzt. Mit seiner neuen Partnerin verbringt er die Wochenende gemeinsam, auch die Freundin liebt die Natur und das Biken, also machen sie gemeinsame Touren auf ihren Bikes, kochen zusammen und schauen sich interessante Dokus im Fernsehen an.
Unser Gehirn kann nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden
Folgendes: Unser Gehirn kann nicht zwischen real und Fantasie unterscheiden, erleben wir das wirklich oder bilden wir uns das alles nur ein. Wenn du einen Horrorfilm schaust, du dich fürchtest und gar erschreckt wirst, dann ist das wegen dem Film und den gezeigten Szenen, die dich verängstigt oder so sehr erschrocken hat, dass du aufschreist vor Schreck. Du hast nicht vor Schreck aufgeschrien oder hast innere Panik, weil dir gerade Jack the Ripper über den Weg gelaufen ist, oder gar Frankenstein hinter dir her ist, nein, sondern wegen des Filmes und den darin vorkommenden beängstigenden Szenen. Es ist nicht real, nur Fantasie, aber Dein Gehirn und Dein Körper reagieren darauf, als ob es die Realität sei.
Kleines Morgenritual: Fühle Dein neues Ich
Und hier ein kleines Morgen Ritual: Gehe am Morgen, wenn du noch im Bett liegst oder schon aufgestanden bist, in das Gefühl hinein, wer du sein willst. Gib deinem Verstand und deinem Unterbewusstsein zu verstehen: Das ist mein neues Ich. So fühlt es sich an, mein neues Ich zu sein.
Schon klar, es braucht etwas Übung. Doch dadurch gibst du auch dir selbst zu verstehen, das ist meine neue Realität. Und dann fangen die Dinge an, sich entsprechend zu verändern.
Mache einfach weiter, denke und fühle nach und nach wie dein neues Ich, wie es denkt, die Dinge und die Welt um sich herum sieht, wie du anders, bewusster und gezielter auftrittst und und und ….
Menschen in deinem Umfeld werden dich anders wahrnehmen. Du bist beim Einkaufen, und hast nun plötzlich Lust und das Verlangen auf Salat und frisches Obst, was du sonst nicht hattest.
Du fängst an, mehr auf dein Äusseres zu achten, fängst an, dich anders zu kleiden als zuvor. Die Veränderungen sind oftmals klein und subtil.
Bis du realisierst: Ja, ich bin jetzt die Person, die ich sein will!
Ich hoffe mein Freund, ich konnte dir ein paar gute Tipps geben, die dir helfen, der Mensch zu sein, der du sein willst.
Ich wünsche Dir eine tolle Zeit und bis zum nächsten Mal!
Herzlichst,
Dein Fritz Dominik Buri
Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach





