Liebe Leserin und lieber Leser
bereits haben wir wieder Mitte Januar 2014 und der Alltag und das Berufsleben haben wieder ihren gewohnten Gang genommen.
Ich habe eine Frage an Sie, sind Sie selbständig?
Oder haben Sie schon jemandem eine Offerte gemacht und ihm oder ihr Produkte und Dienstleistungen von Ihnen vorgestellt, haben sich Mühe gegeben und sind am Ball geblieben, doch am Ende wurde nichts aus dem Geschäft?
Der Kunde oder Interessent hat einfach abgesagt und aus dem erhofften Geschäft ist nichts geworden?
Ich denke, jeder von uns hat so eine oder ähnliche Situation schon erlebt und vor allem wenn Sie ein eigenes Geschäft haben, dann kennen Sie solche Momente.
Sie dachten dass Sie dieses Geschäft abschliessen und am Ende wurde dann doch nichts draus.
Sicher, im ersten Moment ist die Enttäuschung bestimmt gross, haben wir uns doch über einen Auftrag oder Verkauf gefreut und dachten bereits, dass wir die Angelegenheit in trockenen Tüchern haben.
Doch es bringt nichts wenn Sie sich darüber aufregen oder ärgern, denn damit lässt sich die Situation auch nicht ändern.
Ich will Ihnen hier zwei Beispiele von mir aufzeigen:
Das erste Beispiel:
Ich war über eine Zusammenarbeit mit einem Herrn im Gespräch, das bereits anfangs Dezember angefangen hatte.
Dann, vor einigen Tagen bekam ich eine Mail des betreffenden Herrn und er teilte mir mit, dass aus unserem Geschäfts nicht wird und er wünschte mir weiterhin viel Erfolg und das Beste für das Jahr 2014.
Ich danke dem Mann und schrieb ihn, das ich es schade fand und hoffe, dass sich bei einer anderen Gelegenheit eine Zusammenarbeit ergeben würde und wünschte auch ihm und seinen Lieben für das neue Jahr das Beste und alles Gute.
Damit war für mich der Fall gegessen und ich fand mich damit ab.
Das zweite Beispiel:
Ich suchte per Inserat eine Person die zwei meiner Manuskripte korrigieren sollte und ich dachte dabei an einen Studenten oder Studentin, die oder er sich ein Zustupf damit verdienen konnte.
Es meldete sich dann eine Frau und ich schickte ihr per Mail die besagten Manuskripte um sich ein Bild zu machen.
Es entstand ein Mailverkehr und wir diskutierten über die Bezahlung und die Dame verlangte für Ihre Arbeit fast neuntausend Franken, Sie haben richtig gelesen lieber Leser, liebe Leserin neuntausend.
Ich schrieb ihr dann zurück, dass mir das zu viel sei und ursprünglich mehr (wie im Inserat erwähnt) an Studenten dachte und teilte ihr meine Vorstellungen des Preises für die Einsicht der Manuskripte mit, zumal ich dies aus meiner eigenen Tasche berappe.
Daraufhin bekam ich als Antwort, dass ich ein Halsabschneider sei und nur einen armen Studenten ausnehmen wolle und ich mich schämen sollte.
Ich schrieb ihr zurück, dass ich mich nicht als Halsabschneider sehen würde und auch niemand gratis arbeiten müsste und den Betrag den ich ihr genannt hatte, für einen Studenten viel Geld sei.
Was will ich Ihnen damit klar machen?
Im ersten Fall habe ich die Absage des Herrn freundlich zur Kenntnis genommen und ihm ebenfalls, wie er mir, freundlich geantwortet und ihm für sein weiteres Leben alles Gute und viel Erfolg gewünscht.
Im zweiten Fall wurde ich von der Frau, deren Angebot einfach nicht meinen Vorstellungen entsprach und es deshalb nicht zum Geschäft kam, beleidigt und persönlich angegriffen.
Sie werden immer wieder im Leben mit Absagen oder Ablehnungen leben müssen und Sie machen weder sich selbst noch der anderen Person einen Gefallen damit, wenn Sie die Person beleidigen und angreifen.
Bleiben Sie stets sachlich und fair, denn niemand ist gezwungen mit Ihnen Geschäfte zu machen oder Ihre Produkte zu kaufen.
Indem Sie sachlich und fair bleiben, kann es durchaus geschehen, dass Sie beim nächsten Mal bei der Person, mit der Sie zuvor kein Geschäft gemacht haben, dafür in Zukunft Geschäfte oder Verkäufe machen werden.
Doch wenn Sie eine andere Person beleidigen und persönlich angreifen (und sei dies nur durch eine Mail) verbauen Sie sich die Chance auf ein zukünftiges Geschäft.
Darum nochmals, bleiben Sie stets sachlich und fair einer Absage gegenüber, Ihr Gegenüber hat sich anders und somit gegen Sie, Ihre Dienstleistung oder Produkt entschieden und diesen Entscheid sollten Sie respektieren.
Denn auch Sie schätzen es, wenn man Ihre Meinung oder Entscheidung respektiert, also respektieren Sie auch die Meinung und Entscheidungen anderer Person, selbst wenn Sie zu Ihren Ungunsten sind.
Sie werden wieder eine neue Gelegenheit bekommen und dann kann es durchaus sein, dass Sie dann im Rennen sind.
Doch wenn Sie sich durch beleidigende Aussagen aus dem Spiel nehmen, dann bleiben Sie draussen und haben sich somit die Chance auf ein nächstes Mal vertan.
Bleiben Sie also stets sachlich und fair und Sie haben die besten Karten für zukünftige Geschäfte.
Herzlichst
Ihr Fritz Dominik Buri
Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach
www.fritzdominikburi.com


