Forschung zeigt: Tanzen macht Lernen von Sprache einfacher – gleiche Hirnbereiche angesprochen

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Wer sich schon als Kind mit Tanzen beschäftigt hat, lernt Sprachen später leichter, denn dabei werden die gleichen Bereiche im Gehirn aktiviert. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Dundee  und vom French National Institute of Health and Medical Research.

Soziales Training wichtig

Bei der Untersuchung liessen die Forschenden 22 französische Tänzer mehrere Tanz-Videos in unterschiedlichen Längen ansehen. Dabei wurde mithilfe eines MRI-Scanners die Aktivität im Gehirn der Probanden untersucht. "Tanzen involviert sehr viel mehr Prozesse als manch einer denkt", erklärt Studienautorin Corinne Jola. Das Zusehen beanspruchte den Bereich im Gehirn, der auch aktiv wird, wenn jemand über die Bedeutung einer verbalen Information nachdenkt.

Den Wissenschaftler fielen zudem unterschiedliche Prozesse auf den Aufnahmen des MRI-Scanners auf. "Darunter fallen hochgradig kognitive Prozesse, die auch im Alltag beim Interagieren mit anderen Menschen von essenzieller Bedeutung sind. Alleine das Betrachten einer Tanzgruppe kann das Verständnis von sozialen Situationen trainieren", unterstreicht Jola.

Forscher fordern mehr Tanzunterricht an Schulen

Die Forscher glauben, dass die Ergebnisse vor allem für Schulen relevant sein könnten. Neben den Sprachangeboten sollte es parallel dazu mehr Tanzkurse geben, um das entsprechende Areal im Gedächtnis zu trainieren. Laut Jola ist es künftig interessant, weitere Auswirkungen des Tanzens auf das Gehirn zu untersuchen. Ausführliche Ergebnisse werden im Journal "NeuroImage" veröffentlicht.

Also gönnen Sie sich wieder einmal einen Salsa-Abend und schwingen Sie das Tanzbein, es macht Spass und hilft offebar zudem Ihrem Gehirn auf die Sprünge.

Quelle: pressetext.redaktion
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