Juhuu! Der Schweizer Referenzzinssatz sinkt schon wieder und damit werden alle Mietwohnungen billiger. Was für eine Freude für die zuvor von Erhöhungen geplagten Mieter! Heute am 1. September 2025 hat das Bundesamt für Wohnungswesen die frohe Botschaft verkündet dass der Zinssatz morgen schon auf 1,25% gesenkt wird. Der HappyTimes Service für unsere Leser: Hier im Artikel können Sie das Formular zur Mietsenkung gleich direkt herunterladen, ausfüllen und an Ihren Vermieter senden – und schon bezahlen Sie weniger Miete. Und das gratis und franko! Gern geschehen.
Auf und ab wie auf der Kirmes. Der Referenzzinssatz kletterte im Dezember 2023 auf 1,75% und verteuerte damit alle Mieten in der Schweiz. Doch nun hat das Bundesamt für Wohnungswesen ein Erbarmen mit den Mietern und senkt kurz hintereinander den Referenzzinssatz. Am 3.3.2025 auf 1,5% und nun auf den 2.9.2025 auf 1,25%. Und damit sinken auch fast alle Mieten in der Schweiz.
Der hypothekarische Referenzzinssatz
Der hypothekarische Referenzzinssatz basiert auf einem kompliziert berechneten Durchschnittszinssatz. Er wird vierteljährlich alle 3 Monate neu berechnet und vom Bundesamt für Wohnungswesen BWO festgelegt. Bei der Berechnung am 30.06.2024 schrammte die Schweiz nur haarscharf um 0,03% an einer Senkung vorbei, der den Mietern endlich Erleichterung gebracht hätte. Auch am 2.12.2024 hatte das BWO immer noch kein Erbarmen und beliess den Zinssatz unverändert. Am 3. März 2025 senkte die Behörde endlich den Zinssatz und die Mieten sanken wieder. Und auf den 2. September 2025 legt sie nun gleich nochmals nach und senkt den Zinssatz weiter auf 1,25%. Eine grosse Erleichterung für alle Mieter.
Wann sinken die Mieten?
Nun werden die Mieten endlich sinken. Natürlich abzüglich der Frist zur Mietvertrags-Änderung. Bei vielen Mietverträgen sind das 1 bis 3 Monate. Spätestens auf den 1. Dezember 2025 könnten sie dann also bereits günstiger wohnen und wieder etwas mehr Geld im Portemonnaie zur Verfügung haben. Der Schweizer Wirtschaft würde das sicherlich auch gut tun und ein Aufatmen unter den KMU bringen.
Wie viel wird meine Miete sinken?
„Aus der Senkung des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal ergibt sich für die Mieter ein Senkungsanspruch im Umfang von 2,91 Prozent, falls der bisherige Mietzins auf einem Referenzzinssatz von 1,75 Prozent beruht“, sagt das BWO. Beruht der bisherige Mietzins bereits auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder tiefer, besteht natürlich kein Anpassungsanspruch.
Knapp 3% weniger Miete
„Aus der Senkung des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal ergibt sich für die Mietenden im Grundsatz ein Senkungsanspruch im Umfang von 2,91 Prozent, falls der bisherige Mietzins auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent beruht“, rechnet das BWO vor.
Wenn der bisherige Mietzins noch auf einem höheren Satz als 1,75 Prozent basiert, resultiert eine noch grössere Mietzinsreduktion.
Hier Mietzinsreduktion Vorlage als PDF herunterladen
Hier stellen wir Ihnen franko und kostenlos, ohne Registrierung oder Ähnlichem, ein Antragsformular als PDF zur Mietzinssenkung Vorlage Verfügung. Sie müssen das PDF nur ausdrucken, ausfüllen und an Ihren Vermieter am besten eingeschrieben senden. Und nach 1 bis 3 Monaten, je nach Kündigungsfrist in Ihrem Vertrag, werden Sie weniger Miete bezahlen. Bitte schauen Sie nach, ob Ihr Mietvertrag auf einem höheren Referenzzinssatz basiert als die neuen 1,5 Prozent, damit Sie auch von einer Mietsenkung profitieren können. Der verwendete Referenzzinssatz steht in Ihrem Mietvertrag Vertrag drin.
Vermieter in der Pflicht den Mietzins zu senken
Das ist keine Goodwill-Aktion oder ein Bittschreiben von Ihnen an Ihren Vermieter, sondern der Vermieter hat die Vorschrift, den Mietzins auf Ihr Begehren hin zu senken. Allerdings kann er noch ein bisschen etwas abziehen, für aufgelaufene und nun höhere Kosten, Inflation etc. Aber auch wenn es nur 10 Franken weniger Miete ist, nehmen die Mieter das gerne an.
Quelle: BWO 1.9.2025 „Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen sinkt auf 1,25 Prozent“





