Vorbildlich: Umweltbelastung der Bundesverwaltung um 7,1 Prozent gesunken

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Bern, 16.09.2011 – Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung den Umweltbericht 2011 der Bundesverwaltung zur Kenntnis genommen. Daraus wird ersichtlich, dass das 1999 beschlossene Programm zum systematischen Ressourcen- und Umweltmanagement (RUMBA) immer besser wirkt. Die Umweltbelastung pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter ging seit 2006 um 7,1 Prozent zurück.

Der Bundesrat will sie indes noch weiter reduzieren. Er hat daher eine Reihe von zusätzlichen Massnahmen gutgeheissen.

1999 verpflichtete der Bundesrat alle Verwaltungseinheiten, RUMBA einzuführen. Das Hauptziel des Programms besteht darin, betriebliche und produktbezogene Umweltbelastungen innerhalb der Bundesverwaltung kontinuierlich zu reduzieren. Weiter soll das von einer Fachgruppe betreute und unterstützte Programm dem Bund ermöglichen, im Umweltbereich eine Vorbildfunktion zu übernehmen, Kosten zu sparen und die Umweltaktivitäten der Bundesverwaltung zu koordinieren. Zu diesem Zweck werden den Verwaltungseinheiten Instrumente für den schonenden Umgang mit Ressourcen (z.B. Strom) sowie konkrete Massnahmenvorschläge zur Verfügung gestellt. Alle zwei Jahre wird ein Bericht erstellt, der über die erzielten Ergebnisse und Fortschritte Auskunft gibt und die periodischen Zielsetzungen überprüft und aktualisiert.

Vor vier Jahren hatte der Bundesrat beschlossen, dass die Umweltbelastung pro Mitarbeitendem bis zum Jahr 2016 gegenüber 2006 um weitere 10 Prozent zu senken sei. Für die Einhaltung dieses Zieles ist jedes Departement selber verantwortlich.

Der vorliegende sechste Bericht zeigt auf, dass die Verwaltung diesem Ziel näher kommt. Sie hat die Umweltbelastung pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter weiter vermindert. Gegenüber dem Jahr 2006 betrug die Abnahme über alle Bereiche gesehen 7,1 Prozent. Von 2008 bis 2010 sank der Papierverbrauch um 6 Prozent; die Bahn- und Autoreisen nahmen um 13, bzw. 30 Prozent ab. Der Stromverbrauch wuchs hingegen um 7 Prozent, und die Flugreisen verzeichneten eine Zunahme um 26 Prozent. Diese Entwicklung fällt umso mehr ins Gewicht, da beide Bereiche einen Grossteil der Umweltbelastung verursachen.

Daher soll die Bundesverwaltung – auch mit Blick auf die Vorbildfunktion des Bundes – ihre Anstrengungen noch verstärken, damit sie das gesetzte Reduktionsziel bis 2016 erreichen kann. Der Bundesrat will prüfen lassen, mit welchen Massnahmen der Stromverbrauch insbesondere im Informatikbereich gedrosselt werden könnte. Auch soll die maximale Nutzung erneuerbarer Energie bei Um- und Neubauten des Bundes angestrebt werden.

Darüber hinaus beabsichtigt die Verwaltung, die Massnahmen zur Information und Sensibilisierung der Mitarbeitenden zu verstärken. Weiter soll RUMBA organisatorisch verbessert werden, etwa indem den Amtsdirektoren jährliche Umweltziele vorgegeben werden.

Quelle: Der Bundesrat – Bild: www.admin.ch 

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