Titelseite » Liebe und Leben » Fritz Dominik Buri Life-Coach » (Kolumne) Life Coach Fritz Dominik Buri: „Master Mind Serie – Teil 1: Entscheidungen“

(Kolumne) Life Coach Fritz Dominik Buri: „Master Mind Serie – Teil 1: Entscheidungen“

Buri-Fritz-Dominik01

Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach.

Werbung

Master Mind Serie – Teil 1: Entscheidungen

Lieber Leser, liebe Leserin

Ich erlaube mir hier einfach mal, eine kleine Liste zusammen zu stellen, die in meinen Augen von enormer Wichtigkeit sind, um im Leben voran zu kommen. Deshalb nenne ich diese kleine Serie auch – Master Mind Serie. Ich werde hier auf HappyTimes jede Woche einen weiteren Teil veröffentlichen. Beginnen wir heute mit Teil 1 „Entscheidungen“:

Entscheidungen prägen unser ganzes Leben, gute Entscheidungen können unser Leben dauerhaft und nachhaltig positiv verändern, während negative schlechte Entscheidungen unser Leben in die andere Richtung lenken, ins Abseits. Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, auch viele kleine unbewusste Entscheidungen, wie wir zur Arbeit kommen, was wir zu Mittag essen etc. Und wir müssen Entscheidungen treffen, für uns, für unsere Familie, wenn wir Kinder haben müssen wir für diese ebenfalls Entscheidungen treffen. Oder wir haben ein eigenes Unternehmen, dann müssen wir auch Entscheidungen treffen und diese Entscheidungen können für uns als Firmeninhaber aber auch für die Angestellten Konsequenzen haben, wenn wir schlechte Entscheidungen treffen.

Dann gibt es Menschen, die sich sagen, ok, wenn ich gar keine Entscheidungen für mich und mein Leben treffe, dann kann mir im Grunde nichts passieren, denn, weil ich mich nicht entscheide, kann ich somit auch weder eine positive noch eine negative Entscheidung treffen – Punkt! Ja Punkt, doch der wahre Punkt bei dieser Sache ist; dass wenn sich diese Person nicht entscheidet, irgendwann eine andere Person für diese Person entscheiden wird.

Nehmen wir an, eine junge gut ausgebildete Dame, oder auch ein junger gut ausgebildeter Mann bekommt eine Stelle als Finanzberater bei einer Bank oder Versicherung angeboten. Nun überlegt unsere junge Dame, oder der junge Herrn die ganze Zeit über dieses Angebot der Bank oder Versicherung nach und kann sich einfach nicht entscheiden. Schliesslich, nach zwei Wochen verliert die Bank oder Versicherung das Interesse am Bewerber und stellt dafür einen anderen Mann ein, der sich nach einer Nacht zum Überschlafen des Angebotes wieder gemeldet hat und ja, richtig – zugesagt hat. Was lernen wir daraus, und was will uns dieses Beispiel zeigen?

  • Wenn du dich nicht entscheidest, wird jemand anderer für dich entscheiden!

Und dann sind wir weg vom Fenster und bleiben auch weg, so einfach ist das. Ich habe dies bei vielen Menschen beobachten können. Menschen, die sich einfach nicht für eine Sache entscheiden können, weil sie stets unsicher sind, ob sie die richtige oder falsche Entscheidung treffen. Und somit in einer passiven Haltung verweilen und sich ihnen die dargebotene Möglichkeit entzieht, weil sie keine klare Entscheidung treffen konnten oder wollten.

Es heisst auch, keine Entscheidungen zu treffen ist gleichbedeutend, dass man sich dafür entscheidet, der passive Empfänger von dem zu sein, was auf einem zukommt. Man gibt sich den Umständen hin und lässt sich mal dahin und dorthin tragen, ohne den geringsten Einfluss auf die Dinge und Situationen zu haben. Unser ganzes Leben ist der Spiegel unserer bis dahin getroffenen Entscheidungen, ob uns das bewusst ist oder nicht, doch es ist so.

Den Job den wir ausüben, die Frau oder Freundin die wir haben, ob wir Kinder haben oder kinderlos sind, unser Freundeskreis, die Wohnung oder das Haus das wir bewohnen, all das haben wir einmal so entschieden – Punkt. Alles was in unserem Leben existiert, weil wir uns dafür entschieden haben. Eine Entscheidung steht immer am Anfang eines Ergebnisses, das Auto das wir fahren, die Kleider, die Uhr (wenn wir eine tragen) oder anderen Schmuck, all das haben wir mal gekauft und uns angeschafft, weil wir uns dazu entschieden haben. Jede Entscheidung löst bei uns auch ein Verhalten aus, das uns entweder erfolgreicher oder macht oder auch nicht, die Zeit wird es uns zeigen.

Es geht mir in diesem Artikel darum lieber Leser und liebe Leserin, die richtigen Entscheidungen für unser Leben zu treffen: Ob wir noch ein Bier nehmen, bevor wir ins Auto steigen und nach Hause fahren? Ob ich meiner Partnerin, meinem Partner am Morgen sage, ich liebe dich oder nicht? Ob ich dieses Telefonat für den Kunden noch mache oder ob ich Feierabend mache? Bewusst Entscheidungen zu treffen und nicht mehr unbewusst Entscheidungen treffen zu lassen! Wie oft machen wir Dinge, die nichts mit unserer Arbeit oder unseren Zielen zu tun haben, sondern uns ablenken und beschäftigt halten.

Also vermehrt innehalten und sich fragen; was mache ich jetzt gerade?
Welche Auswirkungen hat diese Entscheidung für mich in Zukunft?

Fritz Dominik Buri, Life Coach

Niemand hat die Absicht, übergewichtig zu werden, schmuddelig herumzulaufen! Genauso wenig haben wir die Absicht, bei unserer Hochzeit, uns jemals von der Person, der wir soeben unser Ja Wort gegeben haben, zu trennen und scheiden zu lassen!

DAS ALLES SIND DIE FOLGEN UND DAS ERGEBNIS EINER REIHE KLEINER, SCHLECHTER ENTSCHEIDUNGEN.

Diese Cremeschnitte und dieses Vermicelles gönne ich mir und dazu eine Cola. Ich habe keine Lust, mich heute schön zu schminken und schick zu kleiden. Zweimal in der Woche zu McDonalds für ein schnelles und günstiges Mittagessen liegen jederzeit drin.

Es sind diese kleinen Entscheidungen, wie ich sie oben aufgeführt habe, die wir alle nur zu gut kennen. Eine Cremeschnitte zum Dessert und Süssgetränke, weil ich diesen Geschmack so liebe, da kann ich einfach nicht widerstehen. Warum sollte ich mich jeden Tag fürs Büro so schick herrichten, die Männer in unserer Abteilung sind sowieso die meisten verheiratet und die anderen sind nicht mein Typ. Es sind diese kleinen täglichen schlechten Entscheidungen die sich mit der Zeit aufsummieren, bis sie dann sehr offensichtlich sind, für uns und auch für unser Umfeld.

Entscheiden wir uns also richtig, die kleinen alltäglichen Entscheidungen die wir treffen, oftmals unbewusst und werden uns unserer Entscheidungen bewusst. Und damit das auch gelingt, gibt es dazu eine gute Methode.

Wir tracken unser Verhalten

Was bedeutet, unser Verhalten zu tracken. Wir schreiben, resp. notieren unser Gewohnheit oder ein bestimmtes Verhalten und können es so nachverfolgen, eben tracken (Track vom Englischen Spur). Das kann unser Essen sein, das wir täglich essen, dann schreiben wir jeden Tag in unser kleines Büchlein oben den Tag und darunter dann, was wir gegessen und getrunken haben.

Beispiel:

Wasser: IIIIII Kaffee: IIII – so machen wir dann unsere Striche, ein 3dl Glas Wasser gleich ein Strich, eine Tasse Kaffee gleich ein Strich und so weiter.

Diese Methode habe ich von Darren Hardy übernommen und wende sie auch selbst an, dabei geht es um Folgendes: Nimm ein kleines Notizbüchlein und einen Bleistift. So ein kleines Notizbüchlein wie man sie in jeder Papeterie für wenig Geld kaufen kann, in einem schwarzen Lederumband, am besten noch mit einem farbigen Band, wie man dies auch bei einigen Büchern hat, damit man immer gleich wieder weiss, wo man ist.

Jetzt überlegen wir, welchen Bereich wir tracken wollen. Das können wie gesagt, irgendein Bereich sein, denn wir mal über einen Zeitraum genauer unter die Lupe nehmen wollen. Bei Essen sehen wir dann, oh, ich wollte doch weniger Süsses essen, dabei habe ich am Nachmittag zwei Nussgipfel genascht, in der Pause habe ich noch einen Schoko Riegel genommen und nach dem Abendessen ein Stück Creme Torte. Es wird uns bewusst, bedingt natürlich, dass wir ehrlich mit uns selbst sind und wirklich alles notieren, was wir den ganzen Tag gegessen oder getrunken haben! Dann sehen wir auch, ich trinke zu wenig Wasser am Tag, also kann ich das ändern. Dies gibt uns die Möglichkeit und zeigt uns auch, unser tägliches Verhalten, wir haben es schwarz auf weiss festgehalten und können nun reagieren und Anpassungen vornehmen bis wir nur noch kluge positive Entscheidungen treffen.

Wir können neben dem Essen auch unsere Ausgaben tracken. Wohin verschwindet mein Geld, es rinnt mir buchstäblich durch die Finger. Wenn du jede Ausgabe trackst, dann hast du plötzlich die Kontrolle über deine Finanzen und erkennst, wofür du dein Geld ausgibst und kannst Gegensteuer geben.

Du kennst bestimmt das Beispiel mit dem Coffee-to-go und dem Sandwich: Es geht so; werktags von Montag bis und mit Freitag nimmst du den Zug oder das Tram zur Arbeit, auf dem Weg zur Haltestation kommst du an deinem Kiosk vorbei, wo du dir einen Coffee-to-go und ein Sandwich kaufst, was auf der Fahrt gegessen und getrunken wird.

Nehmen wir nun an, dafür bezahlst du gesamt 10 Franken aufgerundet.
Das machst du von Montag bis und mit Freitag, 5 Tage = 50 Franken
In einem Monat macht das: 4 Wochen a je Fr. 50.- = 200 Franken
In einem Jahr macht das zusammen = 2400 Franken

Du siehst an diesem banalen alltäglichen Beispiel, wir reden «nur» von 10 Franken täglich und was das auf ein ganzes Jahr ausmacht. Und so geht es uns allen mit vielen Dingen, da ein paar Franken und dort ein paar Franken, im Einzelnen sind es keine grossen Summen, doch all diese «kleinen» Summen auf einen Monat hochgerechnet, ja, da kommt ganz schön was zusammen, stimmt’s mein Freund?

Das alles kannst du eben dann genau ablesen, wenn du deine täglichen Ausgaben trackst und dich fragen, brauche ich das wirklich oder ist es nur ein spontaner Impuls? Kann ich mir mein Sandwich auch am Vorabend zuhause selbst machen und den Kaffee in einer Thermoskanne mitnehmen, nur so eine Überlegung? Und das eingesparte Geld zum Beispiel an der Börse anlegen zu jährlich 7%?

Ich hoffe lieber Leser und liebe Leserin, dass ich dir mit diesen kleinen Hinweisen und Hilfestellungen einen guten Eindruck vermittelt habe, unser eigenes Verhalten besser zu kontrollieren und notfalls Gegensteuer zu geben. Denn, nochmals zur Erinnerung, es ist unsere Entscheidungen, dass uns dahin gebracht hat, wo wir stehen, ob es uns passt oder nicht, es ist die Wahrheit. Umso wichtiger ist es also, sich seiner Entscheidungen bewusst zu sein und auch, was diese für uns, unser Umfeld in Zukunft bedeutet, denn es hat immer Auswirkungen und wenn wir diese Auswirkungen und Konsequenzen nicht tragen können oder wollen, dann sollten wir uns entsprechend entscheiden, dass es für uns nicht zur Belastung wird.

Viele Menschen wollen im Leben tun und lassen, was sie gerne wollen, doch für die Konsequenzen wollen sie nicht gerade stehen, wenn es dann nicht wunschgemäss verläuft, das geht nicht. Ich habe auch erlebt, dass junge Menschen als Erwachsene angesehen werden und auch so behandelt werden wollen, das ist nicht falsch. Dann sei auch ein Erwachsener, wenn es hart auf hart kommt und verstecke dich nicht hinter deiner Jugend, das geht ebenfalls nicht.

Nun wünsche ich dir tolle und erfreuliche Ergebnisse bei den Umsetzungen und bis nächste Woche zum Teil 2 unserer Master Mind Serie.

Herzlichst,

Dein Fritz Dominik Buri
Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach

Werbung
Nach oben scrollen