Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach.
Life Coach Buris Master Mind Serie – was bisher geschah:
Life Coach Buris Master Mind Lektionen:
Teil 1: Entscheidungen
Teil 2: Verantwortung NEU
Master Mind Serie – Teil 2: Verantwortung
Lieber Leser, liebe Leserin
Im heutigen Thema aus unserer Master Mind Reihe geht es um Verantwortung. Erst wenn wir anfangen, für unser eigenes Leben die volle Verantwortung zu übernehmen, wird der Tag sein, an dem wir anfangen zu leben.
«Ich kann ja nichts dafür, ich hatte als Kind in der Schule schon keine Chance und nun als Erwachsener ebenfalls nicht, ich bin ein Pechvogel im wahrsten Sinne des Wortes».
Wir können alles den Umständen in die Schuhe schieben, die Wirtschaftslage, der Chef oder die Kollegen, irgendjemand findet sich immer, dem wir die Schuld für alle möglichen Dinge im Leben geben können. Man kann es auch die Opfer-Mentalität nennen, das Opfer der Umstände und des bösen Umfeldes in dem man lebt und wohnt. Wenn wir uns als Opfer sehen, dann werden wir genug Beweise finden, die uns glauben lassen, dass wir wirklich das Opfer sind, immer. Uns passieren Missgeschicke, wir fallen dumm hin und brechen uns ein Bein oder ein Armgelenk, anderen Menschen in unserem Umfeld passieren solche dummen «Umfälle» und «Missgeschicke» nie, nur uns.
Warum ist das so?
Ganz einfach – Uns geschieht nach unserem Glauben!
Selbst in der Bibel steht schon geschrieben, euch geschieht nach eurem Glauben. Wenn du also im Leben ja sowieso immer Pech hast, dein zweiter Vorname seit deiner Geburt Unglück und Missgeschick heisst, musst du dich also nicht wundern, dass genau dir all diese Dinge widerfahren. Anderen Menschen weniger, doch genau dir passieren solche Dinge, weil, richtig erkannt, du ja selbst von dir überzeugt bist, ein echter Pechvogel zu sein. Warum solltest du dann also wie ein Hans im Glück durchs Leben stolzieren, geht doch gar nicht und leuchtet ein, oder nicht?
Es geht darum, sich hinzusetzen und sich über sein Leben und seine eigene Weltanschauung Gedanken zu machen. So wie wir uns selbst sehen, wie wir unsere Möglichkeiten und eigenen Fähigkeiten einschätzen, so werden wir auch von der Aussenwelt wahrgenommen, wenn auch unbewusst, doch wir vermitteln genau das Bild nach aussen, das wir von uns selbst haben. Also ändere dein eigenes Weltbild, dazu muss er mit all den selbstsabotierenden Glaubenssätzen aufgeräumt werden.
Bisher: Ich bin nicht gut genug
Neu: ich bin es wert.
Bisher: Niemand gibt mir eine Chance.
Neu: Überall um mich sind Chancen.
Bisher: Ich habe nie genügend Geld
Neu; Ich bin ein Geldmagnet
Das hier sind ein paar Beispiele, du kannst dir gerne deine eigenen Glaubenssätze kreieren und erstellen, wichtig ist, dass es sich für dich stimmig und passend anfühlt. All das hat mit Verantwortung für sich und sein Leben zu tun, nicht darauf hoffen, dass der Chef, der Staat, die Schwester oder wer auch immer für uns die Dinge regelt, das müssen wir schon selbst tun.
Auch hilfreich kann sein, sich mal selbst zuzuhören, wie wir mit uns selbst kommunizieren, besonders dann, wenn uns ein Missgeschick wiederfahren ist. «Selbst für das bist du zu blöd» solche und ähnliche Sätze sagen wir dann zu uns selbst und wir tun das, weil wir es schon so oft getan haben, und es gar nicht mehr selbst merken. Doch wir machen uns selbst schlecht – das muss doch wirklich nicht sein, oder? Was können wir also konkret machen? Was können wir sofort machen, sofort verändern?
AUFPASSEN, GANZ WICHTIG NUN:
Als erstes damit aufhören, uns als Opfer der Umstände zu sein und die volle Verantwortung für unser Tun und Handeln zu übernehmen. Und damit auch die Resultate
Bist du mit den Ergebnissen nicht zufrieden, dann mache es anders! Mach es besser! So lange, bis du mit den Ergebnissen zufrieden bist! All unser Handeln hat eine Reaktion zur Folge, Ursache und Wirkung Prinzip; Setze gute Ursachen, dann erntest du auch gute Wirkungen. Übernimm Verantwortung für dein Leben und dein Handeln und du wirst sehen, dann tun sich plötzlich wunderbare Welten vor dir auf. Damit meine ich auch in einer Beziehung, die Familie und Kinder, sich hinsetzen und mit den Kindern reden, sich Zeit für sie nehmen oder der Frau mal einen Blumenstrauss nach Hause bringen, auch wenn sie weder Geburtstag hat noch heute euer Hochzeitstag ist. Sondern einfach als eine gute Tat, eine liebevolle Geste.
Dann sorge noch dafür, dass du deine eigene Weltanschauung positiv aufgewertet hast, denn jeder von uns hat ganz spezielle Fähigkeiten. Hebe diese hervor. Lass dein Umfeld, deine Arbeitsstelle und Freundeskreis ruhig wissen, dass es Vorteile hat, dich zu kennen und den Kontakt mit dir zu pflegen.
Dazu gehört auch, dass du positiv mit dir selbst sprichst, auch wenn dir mal wieder ein Missgeschick wiederfahren ist, meine Güte, deswegen geht die Welt nicht unter. Führe positive Selbstgespräche, die kannst du wunderbar für dich selbst üben, wenn du morgens vor dem Spiegel stehst, du musst dabei nicht mal laut reden, es reicht aus, wenn du die Worte denkst.
Vorwärts mit gutem Mut, einen Schritt nach dem Anderen und viel Erfolg bei der Umsetzung und tolle Ergebnisse!
Bis nächste Woche zum Teil 3 unserer Master Mind Serie.
Herzlichst,
Dein Fritz Dominik Buri
Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach



