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Kräftiges und breit abgestütztes Wachstum der Schweizer Wirtschaft im Q2 2026 – Stärkstes BIP-Wachstum seit 2021

Schweizer BIP steigert sich im Q2 2026

Was für positive Nachrichten von der Schweizer Wirtschaft: Im 2. Quartal 2026 wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz um +1,5 %, nach +0,5 % im Vorquartal. Dies ist das stärkste BIP‑Wachstum seit dem 3. Quartal 2021 ! Den grössten Impuls lieferte die chemisch-pharmazeutische Industrie, gleichzeitig nahm die Wertschöpfung in zahlreichen weiteren Branchen zu. Die Binnennachfrage wuchs nach einem schwachen Jahresauftakt wieder. Wir können bei diesen Zahlen Hoffnung schöpfen, dass es mit der Schweizer Wirtschaft wieder nachhaltig bergauf geht!

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Industriesektor legt kräftig zu – aber Pharma übertrifft alle

Die Wertschöpfung des Industriesektors (+3,9 %) wuchs im 2. Quartal kräftig. Ausschlaggebend war das verarbeitende Gewerbe (+4,5 %). Nach teils schwachen, teils negativen Vorquartalen wuchs die chemisch-pharmazeutische Industrie (+10,5 %) im Zuge steigender Exporte und Umsätze stark. Im übrigen verarbeitenden Gewerbe (+0,7 %) resultierte ein moderates Wachstum, wobei sich die einzelnen Branchen unterschiedlich entwickelten. Die Warenexporte (+5,5 %) nahmen insgesamt überdurchschnittlich zu.

Dienstleistungssektor wächst leicht, dafür auf breiter Front – Transport und Bankwesen am stärksten

Der Dienstleistungssektor (+0,7 %) wuchs moderat, dabei aber breit abgestützt. Dazu trugen unter anderem die Transportbranche (+1,9 %) und die Kommunikationsbranche (+1,1 %) bei. Die Finanzdienste (+1,9 %) legten dank einer positiven Entwicklung des Zinsdifferenz- und Kommissionsgeschäfts zu. Auch die Dienstleistungsexporte stiegen an (+1,6 %).

Innland-Nachfrage steigert sich – Schweizer fassen wieder Mut

Nach einem schwachen Vorquartal kehrte das Wachstum der inländischen Endnachfrage (+0,5 %) in den Bereich des historischen Mittels zurück; sämtliche Hauptkomponenten trugen dazu bei. Die privaten Konsumausgaben (+0,3 %) stiegen moderat. Ausgeweitet wurden insbesondere die Ausgaben für Gesundheit, Nahrungsmittel sowie Gaststätten und Beherbergung. Dämpfend wirkten indessen die geringeren Ausgaben für Verkehr sowie Freizeit und Kultur.

Handel erholt sich – Schweizer gehen wieder vermehrt ins Restaurant

Im Einklang mit dem Konsumwachstum erholte sich der Handel (+0,8 %) vom negativen Vorquartal. Im Detailhandel (+1,2 %) stiegen die realen Umsätze insbesondere bei Nahrungsmitteln. Das Gastgewerbe (+1,4 %) verzeichnete angesichts gestiegener Logiernächte inländischer Gäste ebenfalls einen Wertschöpfungsanstieg. Weitere Impulse kamen vom Staat, der um +0,4 % mehr Geld ausgab.

Auch mehr Investitionstätigkeit sorgt für Aufwind

Auch die Investitionen stiegen an und sorgten für Aufwind: Bei den Bauinvestitionen (+0,7 %) wuchsen allgemeiner Hochbau und Tiefbau. Der Wohnungsbau wies eine leichten Rückgang auf. Dabei brauchen wir doch dringend mehr Wohnungen in der Schweiz. Die Ausrüstungsinvestitionen (+0,8 %) stiegen vor allem dank Investitionen in Fahrzeuge, Forschung und Entwicklung. Investitionen in IT-Dienstleistungen und Maschinen verliefen hingegen rückläufig und bremsten den Anstieg ein wenig ein.

Im Einklang mit dem Wachstum der Binnennachfrage nahmen die Importe (+2,2 %) insgesamt zu.

Quelle: Schweizer Bundesamt für Wirtschaft SECO: Bruttoinlandprodukt im 2. Quartal 2026: Kräftiges und breit abgestütztes Wachstum – grosser Impuls von Chemie-Pharma

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