Bern, 17.03.2010 – Im European Innovation Scoreboard (EIS) für 2009 ist die Schweiz Spitze. Sie hat ihre Leistungen im Innovationsbereich gegenüber dem Vorjahr noch verbessert und liegt im Innovationsvergleich bei den meisten Indikatoren über dem innereuropäischen Mittel. Nachdem der Standort 2007 noch den zweiten Platz belegt hatte, bestätigt der heute in Brüssel veröffentlichte Index eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau.
Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate der Innovationsleistung von 3,3% liegt die Schweiz klar vor Deutschland (2,6%) und Finnland (2,5%). Gegenüber 2008 hat sie sich sogar um 0,5 Prozent gesteigert. Der Zugang und die Verfügbarkeit von Geldern zur Finanzierung von Innovationsvorhaben hat sich in der Schweiz ungeachtet der Wirtschaftskrise weiter verbessert. Dies dank einem starken Angebot an Risikokapital. Die Schweizer Forschung profiliert sich immer mehr in der Kooperation zwischen Privatem und Öffentlichem. Die öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) liegen im europäischen Durchschnitt; zwei Drittel der F&E-Gelder werden durch die Privatwirtschaft ausgegeben.
Besonders gute Leistungen erzielte die Schweiz in der Entwicklung von Hightechprodukten, in den Bereichen der Forschung und geistiges Eigentum. Diese besondere Stärke zur Schaffung neuen Wissens wird unter anderem an der Zahl geschützter Patente, Markenzeichen und Designs abgelesen. Die Schweiz konnte zudem ihre führende Stellung beim Indikator «öffentlich private wissenschaftliche Zusammenarbeit», der anhand der Dichte wissenschaftlicher Gemeinschaftspublikationen von Forschenden aus dem privaten und öffentlichen Sektor berechnet wird, noch steigern.
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie







