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Die deutsche Wirtschaft ist wieder auf Wachstumskur 2026 – Wachstumsprognose fast verdreifacht

Die deutsche Wirtschaft ist wieder auf Wachstumskurs und ist damit widerstandsfähiger als erwartet. Bei der Vorstellung der Herbstprojektion 2026 betonte Bundeswirtschaftsministerin Reiche die Bedeutung von Reformen für ein Wachstum, das sich künftig selbst tragen kann. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in Berlin die Herbstprojektion 2026 der Bundesregierung vorgestellt. „Wir haben die Talsohle hinter uns gelassen, die deutsche Wirtschaft wächst wieder. Das ist ein wichtiges Signal, aber es ist nur der Anfang“, sagte sie.

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Wachstumsprognose wird fast verdreifacht: Statt 0,5% neu 1,3% Wachstum erwartet

Die Bundesregierung hebt ihre Wachstumsprognose gegenüber der Frühjahrsprojektion deutlich an: Sie rechnet für dieses Jahr 2026 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent, das sind 0,8 Prozentpunkte mehr. Für 2027 erwartet sie ein Wachstum von 1,1, Prozent. Für 2028 erwartet sie ein Wachstum von 0,6 Prozent.

Robuste Exporte und staatliche Investitionen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf Wachstumskurs und hat sich als widerstandsfähiger erwiesen als erwartet. Ungeachtet des Konflikts im Nahen Osten und der gestiegenen Energiepreise expandierte sie im ersten Halbjahr 2026 kräftig. Das Wachstum wird vor allem durch robuste Exporte und auch die staatlichen Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur getragen. 

Positives Denken fördern: Für Investitionen in Deutschland werben

Um die Wachstumspotenziale zu heben, seien vor allem private Investitionen notwendig, so Reiche. Der Bundeskanzler werde Investoren aus der ganzen Welt zum ersten Investitionsgipfel am 19. und 20. Oktober einladen, kündigte die Ministerin an. Deutschland habe grosse Potenziale: Kapital, Talente und Technologien. Die angestoßenen Reformen seien notwendig, um diese Potenziale und zu heben für ein sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum. Daher müssten die angepackten Reformen in den nächsten Monaten umgesetzt werden, betonte Reiche.

Verbraucherpreisrate wird zuerst noch steigen, aber 2028 wieder sinken

Daher wird für dieses Jahr 2026 mit einer Verbraucherpreisrate von insgesamt 2,7 Prozent gerechnet und für 2027 mit 3,0 Prozent, erst 2028 wieder mit 2,2 Prozent. Je tiefer desto besser. Die Verbraucherpreisrate ist nicht die generelle Inflation, sondern die Senkung oder Steigerung der Preise, die der Konsument bezahlen muss.

Entwicklung abhängig von Lösung der geopolitischen Konflikte 

Die Bundesregierung hat einiges getan, um Verbraucher sowie Wirtschaft etwa bei den Energiepreisen zu entlasten. Doch aufgrund der gestiegenen Energie- und Verbraucherpreise in Folge des Konflikts im Nahen Osten dürften sich der private Konsum und die privaten Investitionen noch verhalten entwickeln. Eine nachhaltige Lösung der geopolitischen Krisen würde die wirtschaftliche Erholung insgesamt beschleunigen.

Klare Botschaft also: Hört endlich auf mit den Kriegen weltweit!

Quelle: Die Bundesregierung Deutschland: „Herbstprojektion 2026 der BundesregierungDeutsche Wirtschaft wächst wieder„
Bild: © Mercedes Benz Werk Sindelfingen

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