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Blumen schenken: Warum ein Blumenstrauss noch immer eine persönliche Überraschung ist

Blueme Shop Blumen schenken

Eine Nachricht ist schnell verschickt, ein Emoji ebenso. Ein Blumenstrauss dagegen steht plötzlich vor der Tür. Vielleicht zum Geburtstag, als Dankeschön oder völlig unerwartet an einem ganz gewöhnlichen Tag. Blumen gehören seit Generationen zu den Geschenken, mit denen Menschen etwas ausdrücken möchten. Liebe, Dankbarkeit, Anteilnahme, Glückwünsche – oder einfach den Gedanken: Ich denke an dich. Daran hat auch die Digitalisierung wenig geändert. Verändert hat sich vielmehr die Art, wie Blumen ausgesucht, bestellt und auf den Weg gebracht werden.

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Warum schenken wir eigentlich noch immer Blumen?

Es gibt Geschenke, bei denen vor allem der materielle Wert zählt. Bei Blumen ist das anders. Ein Strauss ist vergänglich – und gerade deshalb steht häufig die Geste dahinter im Vordergrund. Natürlich gibt es die klassischen Anlässe: Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum oder Muttertag. Blumen werden aber ebenso verschickt, um Danke zu sagen, gute Besserung zu wünschen oder einem Menschen zu zeigen, dass man gerade an ihn denkt.

Und manchmal braucht es überhaupt keinen Anlass. Gerade ein unerwarteter Blumenstrauss an einem gewöhnlichen Tag kann eine besonders schöne Überraschung sein.

Was macht einen Blumenstrauss persönlich?

Nicht unbedingt die Grösse oder der Preis. Viel wichtiger ist die Frage, für wen die Blumen bestimmt sind. Mag die Person kräftige Farben oder eher zurückhaltende Töne? Soll der Strauss fröhlich und farbenfroh wirken oder natürlich und dezent? Gibt es vielleicht Lieblingsblumen oder Farben, mit denen man etwas Persönliches verbindet?

Auch eine Grussbotschaft gehört für viele Menschen zum Blumengeschenk dazu. Dafür braucht es keinen langen Text. Ein paar persönliche Worte können ausreichen, um zu erklären, warum man gerade jetzt an jemanden denkt. So wird aus einem Blumenstrauss ein Geschenk, das auf die Person und den Anlass abgestimmt ist.

Wie schenkt man Blumen, wenn man nicht in der Nähe ist?

Familien, Freundeskreise und Arbeitskollegen leben heute nicht immer am selben Ort. Die Eltern wohnen vielleicht in Winterthur, die Tochter in Bern. Ein guter Freund ist nach Basel gezogen oder jemand möchte einer Bekannten in einem anderen Teil der Schweiz gute Besserung wünschen. Genau hier hat der Onlinehandel das Blumenschenken verändert. Ein Strauss kann online ausgesucht und direkt an die Adresse der beschenkten Person geschickt werden.

Ein Beispiel dafür ist Blueme-Shop, ein Schweizer Online-Blumenversand mit Sitz in Neftenbach. Die Blumensträusse werden von gelernten Floristinnen von Hand gebunden und können an Empfängerinnen und Empfänger in der ganzen Schweiz geliefert werden. Die Bestellung beginnt damit zwar digital. Was anschliessend passiert, ist aber nach wie vor klassische Floristenarbeit.

„Ein Blumenstrauss ist auch in einer zunehmend digitalen Welt eine sehr persönliche Art geblieben, jemandem eine Freude zu machen.“

Rahel Brotzer, Gründerin Blueme-Shop

Was passiert nach der Onlinebestellung?

Wer am Smartphone oder Computer verschiedene Blumensträusse betrachtet, sieht zunächst das fertige Ergebnis. Bis ein solcher Strauss bei der Empfängerin oder beim Empfänger ankommt, sind jedoch noch einige Arbeitsschritte nötig. Bei Blueme-Shop werden die Sträusse von gelernten Floristinnen von Hand zusammengestellt. Die dafür verwendeten Schnittblumen werden regelmässig frisch bezogen.

Gebunden wird möglichst kurz vor dem Versand beziehungsweise der Auslieferung. Anschliessend wird der fertige Strauss kontrolliert und für seinen Weg zum Empfänger vorbereitet. Gerade dieser Teil bleibt beim Onlinekauf weitgehend unsichtbar. Zwischen dem Klick auf „Bestellen“ und dem Klingeln an der Haustür steckt weiterhin viel Handarbeit.

Wie kommen die Blumen frisch beim Empfänger an?

Ein Blumenstrauss lässt sich nicht wie ein gewöhnlicher Gegenstand in ein Paket legen. Schnittblumen sind empfindlich und benötigen auch während des Transports ausreichend Feuchtigkeit und Schutz. Bei Blueme-Shop werden die Stiele deshalb für den Transport feucht verpackt. Beim schweizweiten Versand werden die Blumen zusätzlich in einer dafür vorgesehenen Blumenbox geschützt.

Wie der Strauss schliesslich sein Ziel erreicht, hängt vom Lieferort ab. In Winterthur, Neftenbach, Pfungen, Seuzach und Hettlingen ist Blueme-Shop mit eigenen Kurieren unterwegs. In der Stadt Zürich übernimmt ein Velokurier die Zustellung. Für Lieferungen in andere Regionen der Schweiz kommt ein Versandpartner zum Einsatz.

Für die beschenkte Person sollte von diesen Abläufen am Ende möglichst wenig zu merken sein. Bei ihr kommt im besten Fall einfach ein frischer Blumenstrauss an.

Warum sind ein paar persönliche Worte wichtig?

Blumen können bereits für sich eine Botschaft vermitteln. Eine persönliche Grusskarte macht jedoch deutlich, von wem sie kommen und warum sie verschickt wurden. Dabei müssen es keine ausgefallenen Formulierungen sein. „Alles Gute zum Geburtstag“, „Danke für deine Hilfe“, „Gute Besserung“ oder ein einfaches „Ich denke an dich“ können genau die richtigen Worte sein. Vor allem wenn man einen Menschen gerade nicht persönlich besuchen kann, verbinden sich so Blumen und Nachricht zu einer sehr persönlichen Geste.

Digital bestellt – und trotzdem ein ganz analoger Moment

Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz des heutigen Blumenversands. Die Bestellung beginnt auf einem Bildschirm. Danach folgen die Auswahl der Blumen, Floristenhandwerk, Verpackung und Transport. Am Ende steht aber kein digitaler Moment. Es klingelt an einer Haustür. Jemand bekommt einen Blumenstrauss in die Hand – vielleicht erwartet, vielleicht vollkommen überraschend. Ob zum Geburtstag, als Dankeschön, zur Genesung oder einfach zwischendurch: Man muss nicht am selben Ort sein, um einem anderen Menschen zu zeigen, dass man an ihn denkt.

Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb ein Blumenstrauss auch in einer zunehmend digitalen Welt eine sehr persönliche Art geblieben ist, jemandem eine Freude zu machen.

Bilder: © iStock

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