Schweizer will Stern von Bethlehem entdeckt haben: Geburt Jesu war am 17. April, nicht am 25. Dezember!


Jesus - Gemälde von Giotto di Bondone (1267-1337) in der Cappella Scrovegni a Padova

Der Schweizer Ökonom Hanspeter Götte (lic. oec. HSG) will mit Hilfe des öffentlich zugänglichen Internet-Astronomie-Rechners CalSKY das Geheimnis um den Stern von Bethlehem gelüftet haben: Er hat den Stern gefunden, der den Weisen auf ihrer Reise nach Bethlehem voranzog und über dem Ort stehen blieb. Und, Götte hat eine, so kurz vor Weihnachten, etwas gemeine Entdeckung gemacht: Wir feiern falsch! Denn: Jesu Geburt, also Weihnachten, war am 17. April und nicht am 25. Dezember. Zudem schreiben wir heute das Jahr 2019 und nicht 2013! Ach Du heilige Nacht!

Ein König ist geboren

"Woher wussten die Sterndeuter, dass Jesus geboren worden war?", fragte sich Hanspeter Götte. "Als am 17. April um 08'26 Uhr alle Planeten auf einer Linie standen und der Mond optisch den Königsplaneten Jupiter berührte, lasen die Sterndeuter daraus eine Königsgeburt." Doch es war nicht im Jahre 0, sondern 6 Jahre zuvor. Unsere Zeitrechnung ist also eigentlich falsch und wir würden heute das Jahr 2019 schreiben.

"Dass es der König der Juden sein muss, erkannten die Weisen aufgrund der Dreifachbegegnung von Jupiter (Gott) mit Saturn (Volk Israel) im Zeichen Fische (Land Israel) im Jahre 7 v. Chr. Der erste Stillstand von Jupiter erfolgte am 18.7.7 v. Chr., 9 Monate vor Jesu Geburt", führt Götte weiter aus.

Auftritt des Sterns von Bethlehem

Die Himmelsereignisse in den Jahren 7 und 6 v. Chr. entdeckten die Astronomen Prof. Konradin Ferrari d'Occhieppo und Dr. Michael R. Molnar. "Der Auftritt des Sterns von Bethlehem aber erfolgte später und zwar genau so, wie im Evangelium beschrieben: Der Stern zog vor den reisenden Weisen her, bis zum Ort wo das Kind war, dort blieb er stehen. Am 22.1.4 v. Chr. zog der Königsplanet Jupiter in seiner rückläufigen Phase südwestwärts, wie die Sterndeuter, die von Jerusalem nach Bethlehem unterwegs waren. Um 11'30 Uhr blieb der Stern stehen und um 19'34 Uhr stand er mit einem Höhenwinkel von 77° über Bethlehem. Ab 70° hat man den Eindruck, der Stern stehe im Zenit und bewege sich also nicht mehr", erklärt Hanspeter Götte und fährt fort: "Die Weisen waren hocherfreut, als sie den Stern sahen, gingen ins Haus und sahen nach Matthäus ein "paidion", ein Kleinkind, bald zweijährig. Die Hirten aber sahen nach Lukas bei ihrem Besuch ein "bréphos", ein Neugeborenes, in der Krippe liegend."

Alle Daten gefunden und berechnet hat Hanspeter Götte mit dem öffentlich zugänglichen Schweizer Astronomierechner CalSKY.ch ,der vom ehemaligen ESA-Mitarbeiter Arnold Barmettler von der Universität Zürich entwickelt wurde.

Mit den zugrunde liegenden Daten hat Götte dann auch die Lebensdaten Jesu neu berechnet:

Die Lebensdaten von Jesus

Mariä Empfängnis Samstag/Sabbat 18. Juli 7 v. Chr.
Geburt Jesu Samstag/Sabbat 17. April 6 v. Chr.
Besuch der Weisen Montag 22. Januar 4 v. Chr.
Kreuzigung Freitag, 15. Nissan 11. April 27 n.Chr.
Auferstehung Sonntag 13. April 27 n. Chr.

Jesus war ein Widder, kein Steinbock

Jesus wäre gemäss diesen neuen Erkentnissen übrigens nicht im Sternzeichen des arbeitswütigen, introvertierten Steinbocks geboren, sondern als selbstbewusster, extrovertierter, mutiger und manchmal aufbrausender Widder! Was auch einiges in der Biblischen Geschichte erklären würde.

 

Quelle: Hanspeter Götte

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Kommentare (6)

  • Hanspeter Götte

    (Via Facebook) Wir haben tatsächlich das Jahr 2019 n. Chr. Aber nicht wir haben uns geirrt, sondern der Mönch Exiguus, der 525 n.Chr. im Auftrage von Papst Johannes I. den christlichen Kalender schuf. Exiguus hat seinen neuen Kalender mit dem römischen Kalender verbunden, aber im falschen Jahr. Und so kommt es, dass König Herodes im 4. Jahr v. Chr. gestorben sein soll. Nach dem Evangelium aber hat König Herodes die Sterndeuter empfangen und als die Sterndeuter ihm nicht meldeten, wo sie den neuen König der Juden gefunden hatten, befahl er den Kindermord. Da nun Jesus aber im Jahre 6 v. Chr. geboren wurde, verschiebt sich sein Todesjahr auf das Jahr 2 n. Chr. Das Jahr 2 n. Chr. ist nach unserem falschen Kalender das Jahr 4 v. Chr. und am 22. Januar 4 v. Chr. sind die Sterndeuter beim bald zweijährigen Jesus auf Besuch, nachdem sie am gleichen Tag am Morgen noch bei König Herordes zu Besuch waren. Der Evangelist Matthäus berichtet, dass die Weisen nach Bethlehem zogen, als sie den König gehört hatten (Matthäus 2,9). Für die wenigen Kilometer von Jerusalem nach Bethlehem brauchten sie zwei bis drei Reisestunden.

  • Robert

    Ha das ist ja fies, und das genau vor der Weihnacht! :lol: Sollen wir jetzt das Fest absagen und am 17. April feiern?! :D Und wer druckt jetzt alle Kalender 2014 auf 2020 um? :D

  • Hanspeter

    Das Fest wird nicht abgesagt und der Kalender wird auf absehbare Zeit auch nicht geändert. Aber man sollte wenigstens bedenken, dass das eigene Geburtsjahr nicht stimmt. Alle Menschen, ob gläubig oder nicht, beziehen ihr Alter auf Christi Geburt, man sagt das mit dem Kürzel "n.Chr. Wenn man sein Alter aber wirklich auf die Geburt Jesu beziehen will, dann musss man sich 6 Jahre älter machen. Und das grosse Fest zum Jahreswechsel wäre nicht mehr am 31.12. auf den 1.1., sondern vom 16.4. auf den 17.4. :roll: :roll:

  • E.L.

    (Via Facebook) Unsere Zeitrechnung / Monate stimmt ja ohnehin nicht... ausserdem liegt Betlehem in den Bergen, da liegt Schnee im Winter..... Lämmchen gibt's erst im Frühling.. in Anbetracht der Tatsachen, dass die Zeitrechnung verfälscht wurde und die Lämmchen im Frühling rumhüpfen, könnte es also durchaus der Wahrheit entsprechen, was dieser gute Herr Götte berechnet hat.... ;-)

  • Hanspeter

    In Bethlehem sinken die Temperaturen ab kommenden Mittwoch bis Samstag auf 0° bis -1°, es ist nicht viel anders als bei uns. Da übernachten auch die Hirten nicht im Freien. ;-)

  • Widdergrind

    Huiii, das sind ja Erkenntnis! :-) Mir Widder sind halt eifach scho immer Pioniere gsi... irgendöpper mues ja mit de Hörndli vorus gege d'Wand ränne damits neui Weg git... :P Aber das mitem ufbrausend stimmt also nid hä, pha! hihi! :lol:

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