Sensation: Forscher erbringen Nachweis über neue Säugetierart: Der Anden-Makibär


Huch, ich wurde entdeckt! Der Anden-Makibär

Sensationell: Amerikanische Forscher haben seit 1978 erstmals wieder den Nachweis einer neu entdeckten Raubtier-Art erbringen können! Es handelt sich um den "Anden-Makibär", oder sein wissenschaftlicher Name: Bassaricyon neblina.

Der Anden-Makibär ist ein hübscher, hellbraun bis rötlichbrauner Kleinbär, der etwa 32 bis 40 cm gross wird, plus seinen 33 bis 43 langen Schwanz, 0,75 bis 1,1 Kilo wiegt und zur Gattung der Makibären gehört. Er ist ein Raubtier und lebt in den Anden, in Ecuador und Kolumbien. 

Neue Art jahrelang verwechselt

Der Entdeckung des Anden-Makibären geht eine jahrzehntelange Verwechslung mit dem Makibären voraus: 1923 erstmals gefangen, erkannte Kristofer Helgen 2006 durch die Überprüfung von aus Kolumbien stammenden Museumsexemplaren, dass sich der Anden-Makibär vor allem durch seine Größe sowie durch kleinere und anders geformte Schädel und ein dichteres Fell vom Makibären unterscheidet.

Im selben Jahr reiste Helgen in die Provinz Cotopaxi in Ecuador, wo er weitere Exemplare dieser Art fangen konnte, die sich heute im Field Museum of Natural History in Chicago befinden.

DNA-Analyse brachte am 15. August 2013 den Nachweis

Eine DNA-Analyse, die Helgen am 15. August 2013 im Journal ZooKeys publizierte, erbrachte schließlich den Nachweis, dass es sich beim Anden-Makibären tatsächlich um eine neuentdeckte Art handelt.

Weiter wurde bekannt, dass ein Weibchen namens Ringerl, das bis zu seinem Tod im Jahr 1976 im Smithsonian National Zoological Park in Washington D. C. lebte, ebenfalls ein Anden-Makibär war, und nicht, wie zunächst angenommen, ein Makibär.

Paarungen zwischen Ringerl, dem Anden-Makibärweibchen und Makibärmännchen in den Zoos von Louisville (Kentucky), Tucson, Salt Lake City, Washington D. C. und New York City waren zudem fehlgeschlagen. Nun ist auch klar warum.

Erste neuentdeckte Raubtierart seit 1978!

2009 wurde das Taxon als unbenannte Art (Bassaricyon n. sp.) im Handbook of the Mammals of the World kurz beschrieben. Es ist die erste neuentdeckte Raubtierart in der Westlichen Hemisphäre seit dem Kolumbianischen Wiesel (Mustela felipei) im Jahr 1978.

 

Quelle: Wikipedia
Bild: © Mark-Gurney-Wikipedia

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