InternetGrafik - Webdesign und Grafik günstig und schnell online und per Telefon: 052 33 55 000

Martina Hingis hat geheiratet - Flitterwochen auf den Malediven

Martina Hingis (30) hat heimlich in Frankreich geheiratet. Am Freitag um 14.45Uhr schenkte sie ihrem jungen Freund Thibault Hutin (24) das Ja-Wort. Hingis und Hutin hatten sich 9 Monate zuvor an einem Reitturnier in Frankreich kennengelernt. Die langjährige Tennis-Ranglisten Nummer Eins war damals aber noch mit Anwalt Andreas Bieri verlobt.

HappyTimes - Gastartikel Aktion - hier buchen!

An Martinas Geburtstag am 30. September machte ihr Thibault einen Heiratsantrag, schon am 10. Dezember läuteten die Hochzeitsglocken für das junge Paar.

Die beiden Verliebten sind nun bereits schon unterwegs in ihre Flitterwochen auf den Malediven, nachdem sie die Hochzeitsnacht im Pariser Luxushotel "George V" verbracht hatten, in der riesigen 190 Quadratmeter grossen Präsidentensuite ausgestattet mit allem Komfort und einem riesigen Himmelbett und einer traumhaften Aussicht auf den Eifelturm.

Martina Hingis wird übrigens ihren Namen behalten.

Herzliche Gratulation Martina und Thibault!

Wissenswertes über Martina Hingis - HappyTimes macht Dich schlau!

Martina Hingis, richtiger Name Martina Hingisová Molitor, ehemalige Profi-Tennisspielerin aus der Schweiz. Sie war Weltranglisten-Erste und gewann fünf Grand-Slam-Turniere im Einzel sowie neun Titel im Doppel.

Martina Hingis wurde am 30. September 1980 in Košice in der slowakischen Teilrepublik der damaligen Tschechoslowakei, heute Slowakei, geboren. Ihre Eltern sind der slowakische Tennisspieler Karol Hingis, der der ungarischen Minderheit in der Slowakei angehört, und die aus Mähren stammende tschechische Tennisspielerin Melánie Molitorová.

Den Vornamen hat Martina Hingis den Angaben ihrer Mutter zufolge nach der berühmten Tennisspielerin Martina Navrátilová erhalten, die ebenfalls in der Tschechoslowakei geboren und von Hingis' Mutter sehr verehrt wurde.

Nach der Scheidung ihrer Eltern zog Hingis 1988 mit ihrer Mutter in die Schweiz nach Trübbach, Gemeinde Wartau, Kanton St. Gallen.

Martina Hingis soll bereits als Zweijährige mit dem Tennistraining begonnen haben. Mit vier Jahren bestritt sie ihr erstes Turnier.

Anfänge in Winterthur im TC Schützenwiese

1990 spielte sie im Alter von 10 Jahren bereits in der 2. Mannschaft des Winterthurer Tennisklubs TC Schützenwiese in der Nationalliga B an den Interclubmeisterschaften mit. Zwei Jahre später wurde sie mit der 1. Mannschaft Schweizer Meister. In ihrer Einzelkarriere gewann sie schliesslich nach diversen Siegen bei Juniorenturnieren 1993 in Langenthal (Schweiz) als Zwölfjährige das erste ITF-Turnier. Im selben Jahr errang Hingis den Juniorinnen-Titel bei den French Open. Mit zwölf Jahren war sie die jüngste Spielerin, die jemals einen Junioren-Grand-Slam-Titel gewinnen konnte. 1994 gelang es ihr nicht nur, diesen Titel zu verteidigen, Hingis gewann auch den Juniorinnen-Einzel-Titel in Wimbledon und wurde als Nummer 1 dieser Altersklasse geführt.

1994 gab Hingis als Nummer 387 der Tennis-Weltrangliste in Zürich als 13-Jährige ihr Debüt auf der Profi-Tour und gewann gegen Patty Fendick, bevor sie in der zweiten Runde der Französin Mary Pierce unterlag. In der Folge erreichte sie in Essen und in Filderstadt jeweils das Viertelfinale und wurde zum Jahresende bereits auf Rang 87 der Weltrangliste geführt.

Auffällig war nicht nur das geringe Alter der Schweizerin. Vielmehr überraschte sie viele ihrer Gegnerinnen mit ihrem ungewöhnlichen, taktisch äusserst klugen Spiel. Waren die letzten Jahre auf dem Circuit bei den nachkommenden Spielerinnen zumeist durch immer grössere Schlaghärte und sogenanntes „Powerplay" geprägt, zeichnete sich Hingis´ Spiel eher durch ein immenses Antizipationsvermögen, das genaue Platzieren der Schläge, eine hervorragende Spielstrategie, viel Ballgefühl und gutes Netzspiel aus, mit dem sie viele ihrer Gegnerinnen auskonterte. Dies machte Hingis zum natũrlichen Gegenpol der heraufziehenden Generation Williams, die Tennis in eine Disziplin für Scharfschützen zu verwandeln begann, wie es ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung einmal ausdrückte.

1995 wurde die 14-Jährige mit ihrem Erstrunden-Sieg bei den Australian Open die jüngste Spielerin, die jemals ein Match bei Grand-Slam-Turnieren im Einzel gewann. In Hamburg erreichte Hingis ihr erstes WTA-Finale und schlug mit Jana Novotná und Anke Huber auch erstmals Top-Ten-Spielerinnen. Bei den US Open erreichte Hingis erstmals die 4. Runde eines Grand-Slam-Turniers. Am Jahresende belegte die Schweizerin bereits Platz 16 des Rankings.

1996: Vor dem Durchbruch – Jüngste Siegerin in Wimbledon

1996 erreichte die 15-jährige Schweizerin bei den Australian Open erstmals das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers, in dem sie der Südafrikanerin Amanda Coetzer in drei Sätzen unterlag. Auf den europäischen Sandplätzen setzte Hingis ein weiteres Ausrufungszeichen: Im Viertelfinale der Offenen Italienischen Meisterschaften in Rom traf sie zum insgesamt dritten Mal auf die Weltranglisten-Erste Steffi Graf und besiegte die Deutsche erstmals mit 2:6 6:2 und 6:3.

Der Höhepunkt des Jahres war Wimbledon: An der Seite von Helena Suková gewann sie die Doppelkonkurrenz. Mit 15 Jahren und neun Monaten wurde Hingis die jüngste Gewinnerin eines Wimbledon-Titels des 20. Jahrhunderts. Einzig die Engländerin Charlotte Dod war bei ihrem Einzelsieg in den 1880er Jahren etwas jünger. In Wimbledon wie auch bei den US Open bedeutete das Zusammentreffen mit Steffi Graf jeweils das Aus für die Einzelkonkurrenz. Die Deutsche schlug die Schweizerin in der 4. Runde und im Halbfinale. Zwischen diesen beiden Turnieren nahm Hingis an den Olympischen Spielen in Atlanta teil; im Doppel erreichte sie zusammen mit Patty Schnyder das Viertelfinale.[1] Am 7. Oktober wurde Hingis erstmals unter den Top Ten geführt. Ihr Tour-Debüt lag zu diesem Zeitpunkt erst zweieinhalb Jahre zurück.

In Filderstadt feierte die Schweizerin ihren ersten Turniersieg. Auf dem Weg zu ihrem ersten Einzel-Titel besiegte Hingis mit Arantxa Sánchez Vicario nicht nur die Nummer Zwei der Weltrangliste, sie schlug auch Lindsay Davenport (Nr. 6) und Anke Huber (Nr. 5). Im Finale von Oakland besiegte Hingis Monica Seles deutlich mit 6:2 und 6:0. Bei den WTA-Tour-Championships am Jahresende unterlag die 16-Jährige erneut der Weltranglisten-Ersten Steffi Graf.

Hingis war zu diesem Zeitpunkt bereits die Nummer 4 der Welt.

1997: Drei Grand-Slam-Siege im Einzel und Weltranglisten-Erste

Das Jahr 1997 begann für die 16-jährige Schweizerin vielversprechend und sollte ihre beste Saison auf der Tour werden: Hingis gewann die Australian Open, Wimbledon und die US Open, stand auch im Endspiel von Roland Garros und errang neun weitere Turniersiege. Die Schweizerin erreichte eine Gewinnquote von 93,8 %. In Abwesenheit der Deutschen Steffi Graf, die 1997 verletzungsbedingt nur insgesamt 19 Matches spielte, wurde Martina Hingis auch die jüngste Weltranglisten-Erste aller Zeiten.

Das Tennisjahr begann für die Schweizerin mit einem Auftaktsieg beim Turnier in Sydney. In der Folge erreichte Hingis auch erstmals das Finale eines Grand-Slam-Turniers. Im Endspiel der Australian Open besiegte sie die Französin Mary Pierce klar mit 6:2 und 6:2. Die Erfolge in Sydney und Melbourne markierten nur den Auftakt einer lange ungebrochenen Erfolgsserie: Mit 37 aufeinanderfolgenden Siegen zu Jahresbeginn gelang Hingis – gemeinsam mit Martina Navrátilová – der zweitbeste Saisonstart aller Zeiten nach Steffi Grafs 45 Siegen 1987. Am 31. März 1997 wurde die Schweizerin die jüngste Nummer 1 in der Tennis-Weltrangliste.

Bei den French Open in Roland Garros, dem einzigen Grand-Slam-Turnier, das Hingis 1997 nicht gewinnen konnte, unterlag die Schweizerin im Finale überraschend der Aussenseiterin Iva Majoli. Zuvor hatte sie mit Arantxa Sánchez und Monica Seles zwei mehrmalige French-Open-Siegerinnen bezwungen.

Nur wenige Wochen später setzte Martina Hingis auch einen besonderen Meilenstein in Wimbledon: Mit ihrem Sieg auf dem heiligen Rasen gegen die Serve-und-Volley-Spezialistin Jana Novotná (2:6, 6:2 und 6:3) wurde die Schweizerin die jüngste Siegerin des 20. Jahrhunderts im Damen-Einzel. Nur der Engländerin Charlotte Dod war dies 1884, in der Ur-Zeit des Tennissports, einige Monate früher gelungen.

Hingis' Erfolgsserie hielt auch bei den US Open an. Nach klaren Zweisatz-Siegen gegen Arantxa Sánchez und Lindsay Davenport stand die Schweizerin erstmals auch im Finale der Offenen Amerikanischen Meisterschaften. Die 16-Jährige traf auf die 17-jährige Amerikanerin Venus Williams und siegte überaus deutlich mit 6:0 und 6:2. Beide waren zuvor bereits zweimal aufeinander getroffen – jedes Mal mit dem besseren Ende für Martina Hingis. Trotz dieser erneuten klaren Niederlage sollte es die junge aufstrebende Amerikanerin sein, die mit ihrem unerbittlichen Power-Spiel schon bald die Vorrangstellung der Schweizerin nachhaltig bedrohte.

1997 war das beste und erfolgreichste Jahr in der Karriere der Martina Hingis, die die Tour nahezu nach Belieben dominierte. Die immer wieder ins Spiel gebrachte Mutmassung, dass die Schweizerin hierbei möglicherweise auch von den Verletzungsproblemen und der Abwesenheit der Deutschen Steffi Graf profitierte, führte auf Seiten von Hingis zu äusserst dünnhäutigen Reaktionen, die sich in mehreren, wenig respektvollen Äusserungen über das Spielvermögen der Deutschen manifestierten. Beide Spielerinnen waren zwischen 1995 und 1997 in sieben Partien aufeinander getroffen. Die Bilanz lautete zu diesem Zeitpunkt auf fünf Siege für die Deutsche. Das einzige und mit Spannung erwartete Zusammentreffen des Jahres 1997 im Finale des Turniers von Tokyo hatte aufgrund einer Verletzung Grafs nicht ausgetragen werden können. Es waren diese Umstände, die nach Grafs Rückkehr im Jahre 1999 im Finale der French Open zu einem emotional aufgeladenen letzten Zusammentreffen der beiden führten.

1998: Australian-Open-Sieg und vier Grand-Slam-Siege im Doppel

Das Jahr 1998 begann ähnlich erfolgreich wie das Vorjahr: Hingis gewann erneut die Australian Open. Im Finale besiegte sie die Spanierin Conchita Martínez mit 6:3 und 6:3. Dann aber riss die Erfolgsserie der Schweizerin: Halbfinalniederlagen in Wimbledon und Paris gegen Monica Seles und Jana Novotná folgte der Einzug ins Endspiel der US Open, in dem Hingis gegen die Amerikanerin Lindsay Davenport wiederum sieglos blieb. Einschliesslich der WTA-Tour-Championships zum Jahresende gewann die Schweizerin lediglich fünf Turniere. Eine Ursache dieser Erfolglosigkeit war auch der Umstand, dass Hingis' eher taktisch und technisch ausgerichtetes Spiel gegen kraftvoll agierende Spielerinnen immer mehr Schwächen offenbarte: Da war zum einen die junge, aufstrebende Generation von „Power"-Spielerinnen wie die Schwestern Venus Williams und Serena Williams. Auch Jennifer Capriati kehrte auf die Courts zurück. Und die Amerikanerin Lindsay Davenport, schon immer eine druckvoll agierende Spielerin, präsentierte sich nun auch körperlich und mental in einer immer besseren Verfassung.

Es war Davenport, die nach ihrem Sieg in Flushing Meadows über die Schweizerin im Oktober 1998 Hingis´ 80 Wochen andauernde Weltranglisten-Vorherrschaft zunächst beendete. Hingis beendete das Jahr auf Rang 2 der Weltrangliste.

Hingis hielt sich mit dem Gewinn aller Grand-Slam-Titel im Doppel schadlos. Sie wurde nach Martina Navrátilová und Arantxa Sánchez Vicario zudem die dritte Spielerin, der es gelang, beide Weltranglisten gleichzeitig anzuführen.

1999: Sieg in Australien und dramatisches Finalspiel in Paris

Das Jahr 1999 begann wie die vorherigen: Martina Hingis gewann ihren dritten Australien-Open-Titel in Folge. Dies war zuletzt Steffi Graf und Monica Seles gelungen. An der Seite von Anna Kurnikowa gewann sie auch das Damen-Doppel. Die schöne Russin und die „Swiss Miss", wie Hingis hin und wieder auch genannt wurde, bildeten ein Team, das nicht nur sportlich von sich Schlagzeilen machte. Im bunten Blätterwald wurden die beiden bald auch als die „Spice Girls des Tennis" bezeichnet.

Trotz einiger grosser Erfolge und ihres grossartigen Spieles machte Hingis in diesem Jahr aber auch mit wenig respektvollen Bemerkungen über einige ihrer Gegnerinnen von sich reden.

Die Schweizerin präsentierte sich zunehmend dünnhäutig gegenüber jenen Konkurrentinnen, deren kraftvollem Spiel sie nun immer öfter unterlag. Hingis zog beträchtliche Kritik der Medien und von Teilen der Öffentlichkeit auf sich, die sie der Respektlosigkeit bezichtigten. Auf die athletische und sich offen zu ihrer Homosexualität bekennende Australian-Open-Finalgegnerin Amélie Mauresmo abzielend, erklärte Hingis, diese sei „ein halber Mann". Auch Doping-Vorwürfe wurden kolportiert. Das Finalmatch der Australian Open war von negativer Spannung gezeichnet, am Ende des Matches gaben sich die Spielerinnen nur die Hand und vermieden das übliche Klatschen auf die Wangen. Ähnlich uncharmante Äusserungen folgten später im Jahr auch über die muskulösen Williams-Schwestern, Lindsay Davenport und auch Steffi Graf.

Die insgesamt wenig respektvollen Äusserungen schafften eine besonders hitzige Atmosphäre und erhöhten gleichzeitig die spannungsvolle Erwartung auf das erste Zusammentreffen zwischen der wiedergenesenen Deutschen und ihrer Nachfolgerin auf dem Tennis-Thron.

Die von vielen erhoffte Konstellation trat bei den French Open ein: Martina Hingis und Steffi Graf bestritten das Finale von Roland Garros. Ein Interview der Schweizerin vom Vortag erzeugte erneut eine gereizte Atmosphäre: Die Schweizerin gab zu Protokoll, der morgige Tag werde zeigen, dass Grafs Zeit vorbei und der Generationenwechsel endgültig vollzogen sei.

Hingis begann deutlich stärker als Graf, die im ersten Satz unsicher wirkte. Die Schweizerin gewann den ersten Satz mit 6:4. Früh im zweiten Satz kam Hingis nach einer umstrittenen Entscheidung zu ihren Ungunsten aber etwas aus dem Konzept und brachte zudem das Publikum gegen sich auf. Graf agierte unbeeindruckt, konnte später ausgleichen, bevor sie beim Stande von 4:4 erneut das Break gegen sich bekam. Martina Hingis war anschliessend bei eigenem Aufschlag nur noch drei Punkte vom Sieg entfernt, konnte den Satz durch ungewohnt viele Fehler aber nicht zumachen. Graf gewann diesen dann mit 7:5. Nun bestimmte die Deutsche mit zunehmendem Selbstvertrauen die Partie. Beim Stande von 5:2 versuchte Hingis, die Deutsche mit Aufschlägen von unten zu irritieren. Dennoch verwandelte Graf ihren dritten Matchball zum 4:6, 7:5 und 6:2. Es war das letzte Zusammentreffen zwischen der Schweizerin und der Deutschen. Die abschliessende Bilanz zwischen Graf und Hingis endete mit sieben Siegen und zwei Niederlagen für die Deutsche.

Nicht wenige betrachten das gegen Graf verlorene Finalspiel in Paris im Rückblick als ein Schlüsselspiel für die weitere Entwicklung der Karriere von Martina Hingis. In den Folgejahren blieb diese nicht nur auf der roten Asche in Paris sieglos. Die Schweizerin vermochte es auch nicht mehr, bei den anderen Major-Turnieren im Einzel zu triumphieren. Ihr Sieg bei den Australian Open des Jahres 1999 sollte Hingis letzter Sieg im Einzel auf der Grand-Slam-Bühne bleiben.

Auch bei den US Open musste Martina Hingis im Endspiel eine Niederlage einstecken: Sie verlor gegen die aufstrebende Serena Williams. Im Endspiel der WTA Tour Championships unterlag die Schweizerin schliesslich auch Lindsay Davenport in zwei Sätzen.

Trotz der Niederlagen in den wichtigsten Endspielen beendete Hingis das Jahr mit sieben Turniersiegen als Nummer 1 der Welt.

2000–2003: Verletzungsprobleme, das Aufkommen der Power-Spielerinnen und Rücktritt

In den Folgejahren setzte sich der Trend der Saison von 1999 fort: Neben zunehmenden Verletzungsproblemen waren die Jahre 2000 bis 2003 für Hingis geprägt durch die immer stärker werdende Konkurrenz durch sogenannte Power-Spielerinnen wie Venus Williams, Serena Williams, Jennifer Capriati und Lindsay Davenport. Dieser Umstand machte das Aufeinandertreffen zwischen der Schweizerin und ihren Rivalinnen um die Weltranglistenspitze auch zu einem Kampf der unterschiedlichen Spielsysteme.

Im Januar endete Hingis' Erfolgsserie bei den Australian Open, dem insgesamt erfolgreichsten Grand-Slam-Turnier der Schweizerin. Nach drei Triumphen in Folge unterlag Martina Hingis der Amerikanerin Lindsay Davenport. Es war das einzige Grand-Slam-Finale, das Hingis im Verlauf des Jahres erreichte. Dieser Umstand verdeutlichte einen heraufziehenden Umbruch im Damentennis. Einer Halbfinal-Niederlage in Paris gegen Mary Pierce folgten im Viertelfinale von Wimbledon und im Halbfinale der US Open jeweils Dreisatz-Niederlagen gegen die Amerikanerin Venus Williams. Hingis blieb sieglos auf der Grand-Slam-Bühne im Einzel. Trotzdem blieb die Schweizerin aufgrund der im Vergleich zu ihren direkten Gegnerinnen grösseren Konstanz und mit neun Turniersiegen die Nummer eins des Damentennis.

Auch das Folgejahr 2001 begann für Hingis wie das vorhergehende: die Schweizerin gewann den Hopman Cup 2001 mit Roger Federer und erreichte bei den Australian Open ein bemerkenswertes fünftes Finale in Folge. Aber wie im Vorjahr unterlag die Weltranglisten-Erste wiederum der Amerikanerin Jennifer Capriati mit 4:6 und 3:6. Die anhaltende spielerische Erfolglosigkeit bei Grossereignissen hatte auch Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen der Schweizerin und ihrer Mutter Melanie Molitor, die Hingis kurzzeitig ihrer Position als Trainerin enthob.

Auch bei den French Open blieb der erhoffte Erfolg aus. Hingis erreichte das Halbfinale. Wiederum, wie schon bei den Australian Open, unterlag die Schweizerin der Amerikanerin Jennifer Capriati. Ein Tiefschlag folgte nur wenige Wochen später in Wimbledon. Die Schweizerin verlor überraschend bereits in der ersten Runde. Auch bei den US Open, dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, scheiterte die Weltranglisten-Erste. Martina Hingis erreichte das Halbfinale, bevor sie mit Serena Williams erneut einer Vertreterin des Power-Tennis klar in zwei Sätzen unterlag.

Es verdeutlichte sich, dass Hingis' auf taktische Finesse, Antizipation und Ballgefühl ausgerichtetes Spielsystem gegen das schnelle, harte und kompromisslose Spiel der Power-Generation zunehmend ins Hintertreffen geriet.

Verletzungsprobleme verstärkten diese Entwicklung: Im Oktober des Jahres 2001 musste sich Martina Hingis schliesslich einer Operation am rechten Fuss unterziehen. Zum Jahresende fiel sie auf Rang 4 der Weltrangliste zurück, ihr Abschied von der Weltranglistenspitze.

2002 erreichte Hingis zum sechsten Mal in Folge das Finale der Australian Open, unterlag dort jedoch in einem dramatischen Spiel erneut der Amerikanerin Jennifer Capriati. Hingis verspielte eine sichere 6:4 und 4:0-Führung, zeigte Nerven und unterlag am Ende mit 6:4, 6:7 und 2:6.

Wenige Monate später, im Mai 2002, traten wieder Verletzungsprobleme zu Tage. Wie schon im Vorjahr musste sich Hingis erneut einer Operation am linken Fuss unterziehen. Widersprüchliche Einschätzungen um Hingis' lange ausbleibende Rückkehr auf die Courts machten die Runde. Meldungen über Hingis' mangelnden physischen Zustand wechselten sich ab mit der Einschätzung, die Schweizerin sei insgesamt fit und scheue ein Comeback auf Grund ihrer spielerischen Erfolglosigkeit. Diese Stimmen hoben die sich nun häufenden Niederlagen der Schweizerin gegen Spielerinnen wie Lindsay Davenport, die Williams-Schwestern und Jennifer Capriati hervor. Sie verstanden diese vor allem als Resultat des nun vorherrschenden neuen Power-Spielstiles, der dem auf Taktik und spielerischen Finessen basierenden Spiel der Schweizerin immer mehr überlegen sei.

Die versuchte Rückkehr der Schweizerin endete nach einer Niederlage beim Turnier in Filderstadt im Herbst des Jahres 2002 gegen Elena Dementieva. Auf einer Pressekonferenz verkündete Hingis ihren vorläufigen Rückzug und unterstrich, dass sie an chronischen Fussproblemen leide und momentan nicht mehr in der Lage sei, Profi-Tennis zu spielen.

Im Februar 2003, mit 22 Jahren, gab Martina Hingis ihren Rücktritt bekannt. Hingis hatte bis zu diesem Zeitpunkt 40 Turniere im Einzel sowie 36 Titel im Doppel gewonnen und war für insgesamt 209 Wochen die Nummer eins der Tenniswelt und somit die am viertlängsten amtierende Nummer eins der Tennisgeschichte gewesen.

2005: Auf dem Weg zum Comeback

Im Februar 2005 unternahm Hingis beim WTA-Turnier in Pattaya (Thailand) einen Comebackversuch. Sie betonte dabei, dass es ihr hierbei nicht um Punkte für die Weltrangliste oder um die Siegprämie gehe. Sie habe dem Wunsch einer Freundin entsprochen, die sich für ein thailändisches Hilfswerk für verarmte und obdachlose Frauen und Kinder engagierte. Die Schweizerin verlor dann aber bereits ihr erstes Spiel gegen die Deutsche Marlene Weingärtner in drei Sätzen mit 6:1, 2:6 und 2:6.

Es dauerte einige weitere Monate, bis Hingis Mitte 2005 erneut auf die Courts zurückkehrte. Die Schweizerin gab ihre Zusage für die amerikanische World-Team-Tennis-Liga, einem Mannschaftswettbewerb, an dem vor allem ehemalige Profi-Tennisspieler teilnehmen. Dort erreichte sie eine 18:1 Bilanz, womit sie ihr Team zum Sieg der Liga führte. Unter anderem schlug sie dort Martina Navrátilová.

Am 3. Dezember 2005 gab Martina Hingis bekannt, dass sie im Januar ein Comeback versuchen werde.

2006 und 2007: Comeback und zweite Karriere

Der Comeback-Versuch von Martina Hingis startete schliesslich am 1. Januar 2006 beim Turnier in Brisbane an der Gold Coast und endete mit einer Pressekonferenz am 1. November 2007, in der die Schweizerin erneut ihren Rücktritt erklärte. Hingis Comeback war durch Licht und Schatten gekennzeichnet. Faktisch konnte die Schweizerin nicht an alte Erfolge anknüpfen. Erfolge im Einzel bei den Major-Turnieren blieben Hingis versagt. Zahlreiche Verletzungen, aber auch die Präsenz der Generation der Power-Spielerinnen wie die Williams-Schwestern, Kim Clijsters, Amélie Mauresmo und Justine Henin-Hardenne verhinderten grössere Erfolge.

Das Comeback der Ostschweizerin begann zunächst vielversprechend. Beim Turnier an der Gold Coast in Australien erreichte Hingis im Januar 2006 auf Anhieb sowohl im Einzel als auch im Doppel das Halbfinale.

Erfolgreich verlief auch Hingis Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne: Bei den Australian Open erreichte Hingis bei ihrem ersten Grand-Slam-Auftritt nach mehr als zwei Jahren im Einzel das Viertelfinale, wo sie erst der ehemaligen belgischen Weltranglisten-Ersten Kim Clijsters unterlag. Zusammen mit Mahesh Bhupathi gewann sie ausserdem das Mixed-Turnier. Es war der insgesamt 15. Grand-Slam-Titel der Schweizerin.

Auch die Folge-Turniere verliefen erfolgreich: In Tokio erreichte Hingis erstmals seit vier Jahren wieder ein Endspiel eines WTA-Turniers. Sie schlug unter anderem die topgesetzte Nummer 4 der Welt, Marija Scharapowa und erreichte das Finale, ehe sie Jelena Dementjewa deutlich mit 2:6 und 0:6 unterlag. Ende Januar rückte Hingis wieder unter die Top 50 der Tenniswelt vor. In Indian Wells im März 2006 gelang der Schweizerin erstmals wieder ein Sieg gegen ihre alte Konkurrentin Lindsay Davenport. Anfang April 2006 stand Martina Hingis bereits wieder auf Platz 25 der Tennis-Weltrangliste.

Am 4. Mai verlor sie dann im Achtelfinale in Warschau gegen ihre alte Konkurrentin Venus Williams. Nur eine Woche später erreichte sie beim Turnier in Berlin das Viertelfinale, in dem sie sich der Weltranglisten-Ersten Amélie Mauresmo in drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben musste. In Rom feierte Hingis dann ihren ersten Turniersieg seit ihrem Comeback. Auf dem Weg ins Endspiel konnte sie dabei im Halbfinale Venus Williams (0:6, 6:3, 6:3) besiegen und schlug im Finale Dinara Safina mit 6:2 und 7:5. Hingis sicherte sich damit ihren ersten Titel nach Tokio 2002 und machte mit diesem Sieg einen Sprung vom 21. auf den 14. Platz der Weltrangliste. Bei den French Open 2006 erreichte die Schweizerin das Viertelfinale, wo sie erst gegen die Mitfavoritin Kim Clijsters 6:7 und 1:6 verlor.

In der Folgezeit wechselten Licht und Schatten: Beim Turnier von Wimbledon unterlag Hingis bereits in der dritten Runde überraschend der Japanerin Ai Sugiyama. Wenig später gelangen Martina Hingis wieder Siege gegen weitere Top-Spielerinnen: Im August erreichte sie beim Turnier in Montreal mit Siegen gegen Daniela Hantuchová und Swetlana Kusnezowa das Finale, bevor sie der Serbin Ana Ivanović mit 1:6 und 3:6 unterlag. Der Finaleinzug brachte Hingis die Rückkehr in die Top Ten der Weltrangliste. Am 22. August wurde sie erstmals wieder als Neunte im Ranking geführt. Weniger erfolgreich verliefen die unmittelbar darauf folgenden US Open. Die an Nummer 8 gesetzte Hingis scheiterte bereits in der dritten Runde an der ungesetzten Französin Virginie Razzano.

Am 24. September gewann Hingis hingegen die Hansol Korea Open Tennis Championships in Seoul (Korea). Bei den Zurich Open gelang ihr der Vorstoss ins Viertelfinale, dann aber scheiterte sie einmal mehr an Swetlana Kusnezowa. In der Folge wurde die Schweizerin wieder als Achte in der Tennis-Weltrangliste geführt. Schatten hingegen folgten beim abschliessenden Masters in Madrid. Als Siebte des Rankings qualifiziert, gelang Hingis in den Gruppenspielen lediglich ein Sieg in den drei Vorrundenspielen. Einem Sieg gegen die Russin Petrova folgten jeweils Dreisatz-Niederlagen gegen die beiden Top-Spielerinnen Mauresmo und Henin. Die ehemalige Weltranglisten-Erste Hingis verpasste den Einzug ins Halbfinale.

Im November des Jahres 2006 verlobte sich Martina Hingis mit dem tschechischen Tennisprofi Radek Štěpánek, im August 2007 gaben sie ihre Trennung bekannt.

Im Januar 2007 erreichte Hingis erneut das Viertelfinale der Australian Open. Doch wie im Vorjahr scheiterte die Schweizerin an der Weltranglisten-Zweiten Kim Clijsters.

Ein neuer Rekord gelang der Schweizerin hingegen bei dem direkt nachfolgenden Turnier in Tokio: die Schweizerin siegte ohne Satzverlust zum insgesamt fünften Mal in der japanischen Hauptstadt. Sie bezwang die Serbin Ana Ivanović klar in zwei Sätzen. Hingis dritter Turniersieg seit ihrem Comeback brachte ihr die Rückkehr auf den sechsten Platz der Weltrangliste und nährte die Hoffnungen der ehemaligen Weltranglisten-Ersten, noch einmal die Spitze erklimmen zu können.

Niederlagen und Verletzungen folgten: In Dubai unterlag Hingis im Viertelfinale der Serbin Jelena Janković. In Doha und Indian Wells scheiterte sie jeweils an Daniela Hantuchová. Anhaltende Hüft- und Rückenprobleme zwangen Martina Hingis nicht nur zur Absage der Turniere von Charleston und Rom, sondern auch zum Verzicht auf die French Open. Auf einer sich anschliessenden Pressekonferenz gab die Schweizerin bekannt, dass sie erst voll auf den Tennisplatz zurückkommen würde, wenn die Verletzungen vollkommen ausgeheilt seien.

Für einige Beobachter überraschend, entschied sich Martina Hingis trotzdem für einen Start bei den kurz darauf folgenden Wimbledon Championships. Wie schon im Vorjahr scheiterte sie in der dritten Runde. Die Schweizerin war aufgrund ihrer mehrwöchigen Pause und des Trainingsrückstandes nicht in der Lage, ihrer Gegnerin Paroli zu bieten. Sie unterlag der unbekannten Laura Granville klar mit 4:6 und 2:6.

In der darauf folgenden Hartplatzsaison folgten herbe Rückschläge: Beim Tier-I-Turnier von San Diego unterlag Hingis ihrer Landsfrau Patty Schnyder mit 1:6, 7:6 (4), 3:6. Weitere frühe Niederlagen folgten. Bei den US Open unterlag die nun wieder auf den 16. Weltranglistenplatz zurückgefallene Schweizerin der ungesetzten Weissrussin Wiktoryja Asaranka mit 6:4, 1:6 und 0:6.

Nach einer relativ starken Anfangsphase war das Tennis-Jahr 2007 für Martina Hingis insgesamt durch Enttäuschungen und Verletzungen gekennzeichnet. Auf Grund starker Hüft-und Rückenschmerzen beendete Martina Hingis am 11. Oktober die Saison 2007 vorzeitig. Die Niederlage gegen Peng Shuai, bei den Peking Open, bei dem sie 5:7 und 1:6 verlor, sollte Martina Hingis' letztes Spiel auf der WTA Tour sein.

2007: Dopingfall Martina Hingis; Karriereende

Am 1. November 2007 gab Hingis auf einer Medienkonferenz in Glattbrugg ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Sie erklärte, dass ihr die Einnahme von Kokain aufgrund eines positiven Tests bei den Wimbledon Championships vorgeworfen werde. Die besagte Kontrolle hatte am 29. Juni 2007 in Wimbledon stattgefunden. Gleichzeitig bestritt Hingis die gegen sie erhobenen Vorwürfe und meinte, dass man ihr die betreffende Substanz in ihren Orangensaft getan hätte. Hingis erklärte ihre Entscheidung einerseits mit dem Umstand, dass sie keine Lust auf eine jahrelange juristische Auseinandersetzung habe, um ihre Unschuld zu beweisen. Ausserdem gab die Schweizerin als weitere Gründe für den endgültigen Rücktritt ihre anhaltenden Hüft- und Rückenverletzungen sowie ihr Alter an. Sie habe, so Hingis, in ihrer zweiten Karriere-Etappe ab Anfang 2006 erkannt, dass sie sich physisch nur mit Mühe in der Weltspitze zu halten vermöge. Sie sei wohl zu alt fürs Spitzentennis.

Am 8. November 2007 liess Martina Hingis über ihren Manager Mario Widmer mitteilen, sie werde nun doch um ihren durch einen Dopingverdacht in Zweifel geratenen Ruf kämpfen. Sie wolle die Ergebnisse ihrer positiven Doping-Probe anfechten.

Der ITF machte nun bekannt, Martina Hingis werde wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. Resultate und Preisgelder ab Wimbledon 2007 würden gestrichen.

Hingis war insgesamt 209 Wochen mit Weltranglistenerste, erstmals am 31. März 1997, errang 43 Turniersiege im Einzel und 37 im Doppel. Das errungene Karrierepreisgeld summiert sich auf 20.130.657 Dollar. Ihre Karrierematchbilanz im Einzel enthält 548 Siege bei 133 Niederlagen.

 

Quellen: Diverse Medien, Wikipedia

HappyTimes in Social Medias:

facebook-logo twitter_withbird_1000_allblue

Suchen in HappyTimes

Sozialwerke Pfarrer Sieber Spendenbanner

HappyTimes publiziert diesen Banner kostenlos.

Zyankali.com lustige T-Shirts mit frechen Spruechen

HappyForum: Say something nice!


Say something nice - Klick hier und sag auch Du der Welt etwas Nettes!

 

Neuster Eintrag von MaMoYoga:
Mein Lehrer ist die Wahrheit
Mein Lehrer ist das Wissen
Mein Lehrer ist das Glück
Mein Lehrer ist der Frieden

Sag auch Du der Welt etwas Nettes >>