Ontario, Canada: Wirtschaftsmotor des weltweit zweitgrössten Staates steigt aus Kohlekraft aus und rüstet Kraftwerke auf Biomasse um

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Der Ausstieg aus der Kohle in Kanadas Kernprovinz Ontario im Jahr 2014 ist beschlossene Sache. Einen bedeutenden Schritt in Richtung Ausstieg macht die Regierung Ontarios jetzt: das Kohlekraftwerk in Atikokan wird auf Biomasse umgestellt. „Die Regierung Ontarios baut ein starkes, zuverlässiges und sauberes Energiesystem auf. Mit der Umrüstung Atikokans auf Biomasse kommen wir unserem Ziel einer kohlefreien Zukunft wieder einen Schritt näher", sagt Brad Duguid, Ontarios Minister für Energie und Infrastruktur.

Das zweite Projekt der OPG dreht sich um die Erweiterung und den Umbau von Wasserkraftwerken am Lower Mattagami River und ist das größte seiner Art im Norden Ontarios seit 40 Jahren. Bis zu 800 Jobs im Baugewerbe werden dabei entstehen. An den Standorten Little Long, Harmon und Kipling werden Kraftwerksblöcke hinzugefügt, der Standort in Smoky Falls wird rundum erneuert. Der Bau mit 300 Arbeitskräften hat bereits begonnen – das Projekt wird voraussichtlich in fünf Jahren fertiggestellt sein. Dann produzieren die Wasserkraftwerke jedes Jahr Elektrizität für 300.000 Haushalte.

Insgesamt 200 Wasserkraftanlagen in Ontario generierten 2009 25 Prozent des gesamten produzierten Stroms in der kanadischen Provinz. Seit 2003 wurden dort zirka 8000 Megawatt Strom aus erneuerbaren Energiequellen hinzugewonnen.

Über Ontario in Canada:

Ontario ist der Wirtschaftsmotor Kanadas, des weltweit zweitgrößten Staates. Zirka 37 Prozent des kanadischen Bruttoinlandsprodukts werden in der bevölkerungsreichsten kanadischen Provinz (12,9 Millionen der insgesamt 33,3 Millionen Einwohner Kanadas) erwirtschaftet. Fast die Hälfte aller kanadischen Exporte stammen aus der Provinz, 60 Prozent aller Importe verantwortet Ontario, das zur nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA gehört. Deutschland liegt auf Platz sechs der wichtigsten bilateralen Handelspartner Ontarios. Deren Schlüsselindustrien sind Automotive, ITK, Pharma, Medizingeräte, Biotechnologie und Green Tech. Zudem ist die kanadische Kernprovinz einer der weltweit wichtigsten Finanzplätze. Ontario, die zweitgrößte der zehn Provinzen Kanadas, erstreckt sich über mehr als eine Million Quadratkilometer – eine Fläche, die fast drei Mal so groß ist wie die von Deutschland. Hauptstadt der multikulturellen Provinz mit mehr als 90 Bevölkerungsgruppen ist die größte kanadische Stadt Toronto.

Was ist Biomasse:

Als Biomasse wird die gesamte organische Substanz bezeichnet. Basis für die Bildung von Biomasse ist die vor allem von Pflanzen betriebene Photosynthese, bei der Sonnenenergie absorbiert und durch Bildung von Biomasse gespeichert wird. Zur Biomasse werden sowohl lebende Pflanzen, als auch die von ihnen abgeleitete organische Substanz, wie Tiere und Mikroorganismen, als auch tote organische Substanz wie Totholz, Laub, Stroh und anderes gezählt. Man bezeichnet sie daher auch als nachwachsende Rohstoffe. Die aus Biomasse entstandenen fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) werden ihr nicht zugeordnet. Die Natur produziert jährlich große Mengen an Biomasse, von der ein kleiner Teil als Nahrung, Futtermittel oder nachwachsender Rohstoff (Nawaro) zur stofflichen Nutzung oder zur Energiebereitstellung (Bioenergie) genutzt wird. 

Quellen: www.CO2-Handel.de , Wikipedia
Picture: www.ontario.ca

 

 

 

 

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