Versöhnung oder Eskalation? Bundesrat geht auf zweitägigen Ausflug

Bern, 25.06.2010 – Der Bundesrat begibt sich am 1. und 2. Juli auf seine alljährliche „Schulreise“. Bringt das vielleicht die lang ersehnte Versöhnung im etwas zerrütteten Schweizer Bundesrat? Oder tritt das Gegenteil ein und Hans Rudolf Merz stösst Micheline Calmy-Rey aus dem rollenden Zug, oder Moritz Leuenberger beisst beim Wandern durch aargausche Felder und Wiesen Ueli Maurer von hinten in die knackige Bauernwade?

Einen Tag nach seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause unternimmt der Bundesrat am Donnerstag und Freitag, 1. / 2. Juli 2010, seinen Jahresausflug. Die gemeinsame Reise führt diesmal in den Aargau, den Heimatkanton von Bundespräsidentin Doris Leuthard. Sie hat als Gastgeberin für ihre Ratskolleginnen und Ratskollegen sowie für die Bundeskanzlerin und die beiden Vizekanzler ein interessantes, abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

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Erst am 3. Juli werden wir sehen, ob der Bundesrat dann freundschaftlich vereint lachend, oder zur Hälfte dezimiert und mit blauunterlaufenen Augen zurück im Bundeshaus ist. Wir hoffen, dass der schöne Aargau und ein zünftig geklopfter Jass beim abendlichen Fondue die sieben (Zwerge hätte ich fast geschrieben), die sieben Volksvertreter wieder im Geiste Helvetias vereint.

Quelle: Bundeskanzlei, Text: Benjamin Bürge

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