Star-Architekt Mario Botta baut Centro Sportivo in Tenero für den Bund

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Bild: Musem of Modern Art San Francisco von Mario Botta

Bern, 24.06.2010 – Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) und das Bundesamt für Sport planen die bauliche und betriebliche Optimierung des Nationalen Jugendzentrums Centro Sportivo in Tenero. Das Baugesuch für das Projekt von Mario Botta wurde am 24. Juni 2010 eingereicht. Geplant ist eine Realisierung in Etappen.

Das Centro Sportivo in Tenero (CST) ist neben Magglingen der zweite Hauptstandort des Bundesamts für Sport (BASPO). Im CST trainieren vor allem Jugendliche im Rahmen von Schulsportlagern oder Trainingscamps von Sportorganisationen aus der ganzen Schweiz. Zusammen mit seinen Partnern unterstützt das BASPO im CST auch die Nachwuchsförderung. Die bestehende Infrastruktur weist heute für den aktuellen Betrieb nicht genügend Kapazitäten auf. Zudem entsprechen die Verpflegungs- und Sanitärbereiche sowie die Infrastruktur- und Logistikanlagen des Zeltplatzes nicht mehr den heutigen hygienischen und betrieblichen Anforderungen.

Star-Architekt Mario Botta zeichnet das Gesamtkonzept

Das eingereichte Baugesuch umfasst ein Gesamtkonzept nach den Plänen des Tessiner Architekten Mario Botta, das 2006 im Rahmen eines Architekturwettbewerbs mit dem 1. Rang prämiert wurde. Es umfasst eine Ergänzung der sportlichen und logistischen Infrastruktur. Mario Botta, geboren am „Scherz-Tag“ 1. April 1943 in Mendrisio, Kanton Tessin ist Schweizer Star-Architekt und Professor für Architektur.

Realisierung in Etappen

Aufgrund der Dringlichkeit und der knappen finanziellen Ressourcen wurde in Absprache mit dem BASPO entschieden, das Projekt in Etappen umzusetzen. Die zur Optimierung des Betriebs notwendigen Ersatzneubauten und Anlagen – ein Zeltplatz für 600 Personen, drei Rasenspielfelder und die Erschliessung der neuen Anlagen mit einem Weg- und Fahrnetz – sollen in einer ersten Etappe von 2012 bis 2014 realisiert werden.

In einer weiteren Etappe soll das betriebliche Angebot durch den Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit Doppelturnhalle, einem Verpflegungsbereich für Grossgruppen und den heute fehlenden Theorie- und Aufenthaltsräumen ergänzt werden. In dieser Etappe soll zudem ein weiterer Aussenplatz realisiert werden.

Quelle: Bundesamt für Bauten

 

Mario Botta

Als 15-jähriger begann Botta eine Lehre als Hochbauzeichner bei Tita Carloni in Lugano (1958-1961). Anschließend besuchte er das „Liceo Artistico“ in Mailand. Von 1964-1969 studierte er Architektur am IUAV Istituto Universitario d’Architettura di Venezia, wo er 1969 bei Carlo Scarpa und Giuseppe Mazzariol diplomierte.

Noch im selben Jahr eröffnete er ein eigenes Architekturbüro in Lugano. In seiner weiteren Ausbildung hatte er Kontakt mit den Architektenlegenden Carlo Scarpa, Le Corbusier, Louis I. Kahn und Luigi Snozzi, deren Einfluss in vielen seiner Bauten sichtbar wird. Botta gilt zudem als wichtigster Vertreter der in den 1970er Jahren bekannt gewordenen „Tessiner Schule“ und Bewunderer der Romanischen Architektur.

Mario Botta arbeitet oft mit massiven Baumaterialien, wie Naturstein, Backstein oder Beton. Der rationalistische Stil Bottas setzt sich aus einer streng geometrischen, schlichten Formensprache und Bestandteilen wie Licht und Schatten zusammen. Diese Kombination lässt die oft sehr massiven Baukörper leicht und elegant erscheinen. Botta verwendet beim Entwerfen seiner unverkennbaren Werke immer dieselben architektonischen Elemente aus einem unerschöpflich grossen Formenspektrum.

Viele seiner Werke findet man in seiner Heimat, dem Tessin. Mario Botta ist aber weltweit tätig und hat weit über die Grenzen der Schweiz hinaus viele Bewunderer.

Mario Botta wurde bereits 1983 zum Titularprofessor der Eidgenössischen Hochschule in Lausanne (EPFL) und zum Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten ernannt. Botta hatte wesentlichen Anteil an der Gründung des Fachbereichs Architektur (Accademia di Architettura di Mendrisio) der Universität der italienischen Schweiz, an der er seit 1996 neben Bruno Reichlin, Aurelio Galfetti, Architekturentwurf lehrt.

Quelle: Wikipedia

Bild: Museum of Modern Art San Francisco – wikipedia

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