Das Bundesamt für Kultur zeichnet 31 Kunstschaffende aus

Bern, 14.06.2010 – Die Eidgenössische Kunstkommission hat die Gewinnerinnen und Gewinner des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst 2010 bekannt gegeben. Prämiert werden 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Kunst, Architektur und Kunstvermittlung: 22 Preise gehen an Kunstschaffende, drei Preise an Architekturbeiträge und zwei Preise an die Vermittlung.

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Insgesamt werden 96 Arbeiten zur zweiten Runde der Wettbewerbe in der Ausstellung «Swiss Art Awards 2010» in der Messe Basel gezeigt. Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, eröffnet die Ausstellung.

Parallel zur Art Basel vergibt das Bundesamt für Kultur BAK wie jedes Jahr die Preise des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von der neunköpfigen Eidgenössischen Kunstkommission unter dem Vorsitz von Hans Rudolf Reust, Kunstkritiker und Dozent an der Hochschule der Künste Bern, gewählt. Die Kommission verstärkt sich für die Jurierung mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur und digitale Medienkunst. Dieses Jahr hat die Kommission 27 Eidgenössische Preise vergeben. Die Preissumme beträgt insgesamt 810’000 Franken – 30’000 Franken pro Arbeit.

22 Preise gingen dieses Jahr an die Sparte Kunst, davon zwei an die neue Medienkunst, drei an die Sparte Architektur und zwei an die Sparte Kunstvermittlung. Aus den 647 Einsendungen, die beim Bundesamt für Kultur zur ersten Runde des Wettbewerbs eingegangen sind, wählte die Kommission 81 für die Teilnahme an der zweiten Runde aus. Diese sind zusammen mit weiteren 15 Arbeiten des Kiefer Hablitzel Wettbewerbs in der Ausstellung «Swiss Art Awards 2010» während der Art Basel in der Messe Basel zu sehen.

Gemäss Kommissionspräsident Hans Rudolf Reust verfügt die Schweiz mit den «Swiss Art Awards» über eine international einmalige, jährlich wiederkehrende Plattform für junge künstlerische und architektonische Ansätze und deren Verständnis. Zum Jahrgang 2010 meint er: „Auch wenn dieses Jahr eine Höchstzahl an Eingaben in der Kunst und in der Architektur die Basis für die Auswahl zur Basler Ausstellung gegeben hat, kann die Eidgenössische Kunstkommission keine repräsentativen Entwicklungslinien behaupten. Weiterhin dominiert eine grosse Vielfalt der Haltungen und ihrer Ausformung. Materialwechsel in der Plastik steht neben konzeptuellen Untersuchungen durch Zeichnung oder Fotografie und Text, Wahrnehmungsstudien stehen neben umfassend recherchierten Soziogrammen mit Video oder performativen Untersuchungen der Wettbewerbsstruktur selbst. Diese Ausgangslage gleicht derjenigen seit einigen Jahren. Allerdings verdichtet sich in einer Reihe von ausgewählten und prämierten Beiträgen die Auseinandersetzung mit einer anderen Selbstdefinition der Künstlerin, des Künstlers.“

Auf Einladung des Bundesamtes für Kultur stellt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in der Ausstellung erneut ihre «Collection Cahiers d’Artistes» – die Reihe von Erstpublikationen für Künstlerinnen und Künstler – vor.

Informationen «Swiss Art Awards»
Ort: Messezentrum Basel, Halle 32
Pressekonferenz: 14. Juni 2010, 11.30 Uhr
Preisverleihung: 14. Juni 2010, 16.30 Uhr
Vernissage: 14. Juni 2010, 18.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 15. bis 20. Juni 2010
Öffnungszeiten: täglich 10 – 20 Uhr; Freitag 10 – 24 Uhr
Der Eintritt ist frei

Bundesamt für Kultur

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