Sildenafil-Mepha: Schweizer Generika-Hersteller Mepha bringt 50% billigeres “ Viagra „! Gleiche Wirkung – halber Preis!

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Basel (ots) – Die Schweizer Generika-Anbieterin Mepha steigt in den Markt ein, der bisher durch die blaue Pille von „Viagra“ dominiert wurde. Nun ist das Patent von Viagra abgelaufen. Das Generikum von Mepha enthält den gleichen Wirkstoff wie das Original, wirkt gleich, ist jedoch unauffällig weiss und in einer dezenten Verpackung von Mepha abgepackt. Die Therapie wird mit der Einführung des Generikums um mindestens 50% günstiger!

Das Patent des vor 15 Jahren lancierten Blockbusters gegen Erektionsstörungen ist abgelaufen. Die Schweizer Generika-Anbieterin Mepha hat nun von Swissmedic die Zulassung für die Lancierung eines entsprechenden Generikums erhalten.

Sildenafil-Mepha 50% billiger als Viagra – bei gleicher Wirkung und gleichem Wirkstoff „Sildenafil“

Andreas Bosshard, General Manager von Mepha in der Schweiz sagt: «Mit der Einführung von Sildenafil-Mepha erweitern wir unsere breite Produktpalette um ein weiteres wichtiges Indikationsgebiet. Männer, die von Erektionsproblemen betroffenen sind, haben nun die Möglichkeit, den gleichen Wirkstoff Sildenafil zum günstigeren Generika-Preis zu beziehen. Dadurch werden die Therapiekosten auf Basis des Fabrikabgabepreises um über 50% gesenkt. Da das Generikum wie das Original verschreibungspflichtig, aber von den Krankenkassen nicht bezahlt wird, spielt das für Patienten eine wichtige Rolle.»

Diskrete Schweizer: „Mepha-Viagra“ ist nicht blau sondern unauffällig weiss

Die Tabletten des Mepha-Generikums sind im Unterschied zum Original weiss und in der Mepha-Standard-Verpackung mit dem Regenbogen-Logo abgepackt. «Damit tragen wir dem Bedürfnis vieler Betroffener nach Diskretion Rechnung», ergänzt Andreas Bosshard.

Wie funktioniert Viagra und Sildenafil-Mepha?

Wie funktioniert eigentlich Viagra und auch das neue Generikum Sildenafil-Mepha? HappyTimes stöberte für Sie in den Medizinischen Lexika der Urologie:

Heute sind sogenannte Phosphodiesterase-Hemmer die Medikamente der ersten Wahl zur Behandlung von Erektionsstörungen. Sie erweitern die Arterien und erhöhen die Blutzufuhr zum Schwellkörper, was die Erektion verbessert. Eine sexuelle Stimulation ist jedoch auch nach Anwendung des Präparates Voraussetzung für eine Erektion.

Diese Wirkung wurde, wie viele medizinische Entdeckungen, zufällig vom US-amerikanischen Unternehmen „Pfizer“ 1998 im Rahmen der Entwicklung von Sildenafil als Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina Pectoris entdeckt – es kam zu ungewöhnlichen, aber durchaus angenehmen „Nebenwirkungen“ bei Probanden…

Ausmass und Dauer einer Erektion hängen vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkörpern des Penis ab. Die Blutzufuhr wird durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum gesteuert. Im nicht erigierten Zustand sind diese angespannt und verschließen die Gefässe. Wird der Mann jedoch sexuell erregt, führt dies in den betreffenden Muskelzellen zur Bildung von zyklischem Guanosinmonophosphat kurz cGMP. Die Muskeln entspannen sich und der Gefässquerschnitt wird vergrößert, was dazu führt, dass arterielles Blut in die Schwellkörper fließt und eine Erektion auslöst.

PDE-5 als Gegenspieler

Doch jeder Superheld hat auch einen Feind: Das „Kryptonit“ von cGMP, sein molekularer Gegenspieler, ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5), welches das cGMP spaltet und sich somit die Gefässe wieder zusammenziehen und den Blutstrom stoppen. Der Wirkstoff Sildenafil wirkt nun dadurch, dass es PDE-5 blockiert und somit auch mit der von älteren Männern in geringen Mengen produzierte cGMP, eine Erektion stattfinden kann, die sonst PDE-5 sofort aufspalten würde.

 

Quelle: OTS – Mepha Pharma AG
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Bild 2: © Mepha.ch

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