Caritas erhöht Hilfe für syrische Flüchtlinge auf fünf Millionen Franken

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Die Zahl der syrischen Flüchtlinge steigt weiter an, die Vertriebenen müssen vor Kälte und Nässe geschützt werden. Caritas Schweiz hat deshalb die Überlebenshilfe zugunsten syrischer Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien, in Syrien und in der Türkei auf fünf Millionen Franken aufgestockt.

Die Zahl der registrierten Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Syriens ist auf über 500 000 angestiegen. Zusehends zu schaffen machen auch die winterlichen Verhältnisse in der Region. 

Flüchtlinge vor Kälte und Nässe schützen

Sowohl im Libanon als auch in Jordanien, wo Caritas Schweiz seit dem Frühjahr Überlebenshilfe leistet, arbeitet sie zur Zeit mit Hochdruck daran, die Flüchtlinge gegen Kälte und Nässe zu schützen. Sie verteilt deshalb Heizmaterial sowie Decken und warme Bekleidung an speziell bedürftige Familien. Ausserdem stellt sie wintersichere Zelte sowie Plastikplanen als Schutz gegen Wind und Regen zur Verfügung.

Zahlreiche Familien halten sich in Ställen, Garagen oder auf dem offenen Feld auf. Zur Zeit realisiert die Caritas Nothilfe-Projekte der Caritas in Jordanien, in Syrien, im Libanon und in der Türkei in der Höhe von drei Millionen Franken. Dazu gehört unter anderem die Abgabe von Nahrungsmitteln wie Brot, Reis, Käse und Zucker. Gleichzeitig stellt sie die medizinische Betreuung sicher.

Mit der Aufstockung auf fünf Millionen Franken dehnt die Caritas ihre Winterhilfe aus. Sie erreicht damit rund 50 000 Menschen, grösstenteils Frauen, Kinder und ältere Menschen. Auch die Glückskette unterstützt die Caritas-Nothilfeprojekte.

Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk „Syrien“.

 

Quelle: Caritas
Bild: cc_albatrospa32-Fotolia

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