Grüne wollen gemeinsame elterliche Sorgefplicht als Regelfall

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Auch nach einer Trennung oder Scheidung muss das Wohl der Kinder im Zentrum stehen

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Die Grüne Fraktion unterstützt gemäss ihrer Medienmitteilung die Einführung der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall. Diese Änderung im Zivilgesetzbuch trägt geänderten Lebensformen Rechnung und entspricht der heutigen Rechtswirklichkeit. Im Zentrum muss das Wohl der Kinder stehen.

Das Parlament hat sich bereits vor einem Jahr mit den Stimmen der Grünen grundsätzlich und oppositionslos für die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall ausgesprochen.

Kommende Woche wird die Mehrheit der Grünen Fraktion diese Vorlage im Nationalrat unterstützen.

In Zeiten von Scheidungsraten von über 50 Prozent, in denen Patchwork-Familien ebenso alltäglich sind wie Eineltern-Familien, muss auch das Recht diesen Entwicklungen angepasst werden. Den Interessen der Kinder ist nach Ansicht der Grünen am besten gedient, wenn ihre Entwicklung von Kontinuität und Betreuung durch beide Elternteile geprägt wird.

Die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall auch für unverheiratete und geschiedene Eltern setzt diese Forderung um.

 

Quelle: Grüne Fraktion
Bild: cc_A-Juettner-Lohmann-Fotolia

 

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