Die Schweiz im Schnäppchenwahn: Preisrückgang um 0,4 Prozent wegen Winterausverkauf

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Neuchâtel, 10.02.2012 (BFS) – Alles wird billiger! Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Januar 2012 einen Rückgang um 0,4 Prozent. Er erreichte den Stand von 98,9 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,8 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -0,7 Prozent im Dezember 2011 und von 0,3 Prozent im Januar 2011.

Rein in die Hosen! Ausverkauf im Bekleidungssektor

Die Entwicklung des Landesindexes im Januar um -0,4 Prozent ist vor allem auf den Ausverkauf im Bekleidungssektor zurückzuführen. Auch günstigere Angebote für Pauschalreisen und sinkende Elektrizitätstarife tragen zu diesem Ergebnis bei.

Rückläufig sind die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (-10,0%), Hausrat und laufende Haushaltsführung (-1,6%), Freizeit und Kultur (-1,0%) sowie Wohnen und Energie (-0,2%).

Höher als im Vormonat notierten die Indizes der Hauptgruppen Restaurants und Hotels (+1,0%), Alkoholische Getränke und Tabak (+0,9%), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,6%), Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,3%) sowie Verkehr (+0,1%).

Unverändert blieben im Januar die Indizes der Hauptgruppen Nachrichtenübermittlung und Gesundheitspflege. In der Gruppe Erziehung und Unterricht fand keine Erhebung statt.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, stiegen die Preise der Inlandgüter im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent, während diejenigen der Importgüter um 1,8 Prozent zurückgingen. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um durchschnittlich 0,1 Prozent, die Importgüter hingegen einen Rückgang um 3,2 Prozent.

Quelle: Bundesamt für Statistik
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