Viel weniger HFCKW in der Luft als vorausberechnet. Waren restliche Annahmen zum Ozonloch auch falsch?

Freude herrscht: Viel weniger HFCKW in der Luft als vorausberechnet

Eine internationale Studie, bei der auch die Schweiz mit Messwerten vom Jungfraujoch beteiligt war, kommt zu dem erfreulichen Ergebnis, dass HFCKW Stoffe in der Luft viel früher abnehmen als es eigentlich vorausberechnet war. Berechnungen des Modells und die Realität stimmen um ganze 5 Jahre nicht überein. HFCKW Stoffe waren als Ersatzstoffe für FCKW Stoffe verwendet worden, die man als Verursacher für das „Ozonloch“ ausmachte.

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Wenn Berechnungen und Messwerte nicht zusammenpassen, war dann das Modell falsch?

Wenn nun die Abnahme von HFCKW Stoffen in der Luft viel früher stattfindet, als die Berechnungen eigentlich voraussagten, und zwar um satte 5 Jahre, dann könnte man den ketzerischen Gedanken äussern, dass vielleicht die ganzen Berechnungen und Annahmen falsch waren? Das ist immer so: Wenn Berechnung und dann die realen Messwerte nicht zueinander passen, dann muss man sich ein paar unangenehme Fragen zum Rechnungsmodell gefallen lassen:

Waren FCKW Stoffe wirklich schuld an einem Loch in der Ozonschicht, das sich nun wieder geschlossen hat? Gab es das Loch schon immer und schliesst es sich auch immer wieder? War der Mensch ursächlich für das Entstehen des Lochs und auch ursächlich für dessen Behebung und „Reparatur“? Oder sind das einfach Phänomene der Natur?

Gibt es weitere Phänomene und sich verändernde Messwerte in der Natur, die von einem grossen Teil der Wissenschaft dem Menschen zugeordnet werden, die aber eventuell mit ihm gar nichts zu tun haben könnten oder an denen er nicht ursächlich beteiligt ist? Wenn ein Rechnungsmodell um 5 Jahre falsch rechnet, darf man diese Frage vielleicht auch stellen?

Messstation auf dem Jungfraujoch beteiligt an neuen Messdaten

Dass die Messergebnisse falsch sind, ist wohl weniger wahrscheinlich: Die Ergebnisse beruhen auf hochpräzisen Messungen an weltweit verteilten Atmosphärenobservatorien, die Daten des «Advanced Global Atmospheric Gases Experiment» (AGAGE) und der «National Atmospheric and Oceanic Administration» (NOAA) nutzen. Darunter auch die hochalpine Forschungsstation auf dem Jungfraujoch, in der Empa-Wissenschaftler ihre atmosphärischen Untersuchungen an zahlreichen Luftfremdstoffen durchführen. Co-Autor Martin Vollmer, Atmosphärenforscher an der Empa, auf jeden Fall ist überzeugt von der Richtigkeit der Messwerte: «Wir verwenden hochempfindliche Messtechniken und sorgfältige Messprotokolle, um die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit dieser Beobachtungen weltweit zu gewährleisten».

Freuen wir uns über abnehmende HFCKW Stoffe

Freuen wir uns also, liebe positive HappyTimes Leser, dass die HFCKW Stoffe in der Luft abgenommen haben. Und freuen wir uns auch, dass auch die hochmoderne Wissenschaft offenbar manchmal falsch rechnet und mit ihren Prognosen daneben liegt. Das gibt einem doch Hoffnung, dass doch nicht alles mit unserer schönen Natur so schlimm ist, wie manchmal portraitiert, und der tausende von Jahren prophezeite nahe Weltuntergang doch noch ein weiteres Mal verschoben wird.

Quelle: „Rückgang ozonabbauender Treibhausgase in der Atmosphäre“ , EMPA

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