Weiter steigende Produktion im Schweizer Baugewerbe!

Neuchâtel, 30.05.2011 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg die Produktion im Baugewerbe im 1. Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,7 Prozent, der Umsatz nahm um 5,5 Prozent zu.

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Produktion
Der Hochbau erzielte im 1. Quartal 2011 einen Produktionsanstieg von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, der Tiefbau verzeichnete ebenfalls einen Anstieg (+15,8%). Das sonstige Baugewerbe schliesslich konnte die Produktion um 0,7 Prozent steigern.

Umsatz
Der Umsatz im Hochbau stieg um 11,4 Prozent. Der Tiefbau erzielte ein Plus von 16,2 Prozent, das sonstige Baugewerbe ein Plus von 0,8 Prozent.

 

Erhebung der Zahlen:

Die Produktions-, Auftrags- und Umsatzindizes bilden den konjunkturellen Verlauf im Baugewerbe ab. Sie basieren auf der internationalen Normen entsprechenden «Allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige» (NOGA) aus dem Jahr 2008, welche die Betriebe aufgrund ihrer wirtschaftlichen
Tätigkeit den verschiedenen Wirtschaftszweigen zuordnet. Basis der Indizes (Index = 100) ist der Jahresdurchschnitt 2005. Die Daten zur Berechnung der Indizes werden anhand einer Zufallsstichprobe erhoben (rund 3800 Betriebe). Die Zeitreihen basieren auf dem Gewichtungsschema von 2005 und lehnen sich an die alten Reihen an, die anders aufgebaut sind (NOGA 2002). Die Produktion berechnet sich aus dem mit Hilfe des Baupreisindexes deflationierten Umsatz. Für die Variable Umsatz werden nominale Werte ausgewiesen.
Damit saisonal bedingte Schwankungen aus der Datenanalyse ausgeschlossen werden können, liegen saisonbereinigte Zahlen vor. Diese ergeben sich aus einer statistischen Methode (X-12- ARIMA), welche die Einflüsse saisonaler Faktoren in einer Zeitreihe neutralisiert. Die gesamte
Zeitreihe wird bei dieser Methode jedes Quartal neu berechnet. Alle Zeitreihen werden zudem um die Anzahl Arbeitstage bereinigt (nicht jedes Quartal hat gleich viele Arbeitstage). Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) führt bei seinen Mitgliedern eine eigene Erhebung
durch (rund 1800 Betriebe), deren Daten vom Bundesamt für Statistik (BFS) für die Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik des Baugewerbes genutzt werden. Durch dieses koordinierte Vorgehen können Doppelbefragungen vermieden und die Unternehmen entlastet werden.

Bundesamt für Statistik

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