Aufatmen: Stickstoffausstoss hat in der Schweiz um 38% abgenommen – trotz mehr Verkehr und Einwohnern

Bern, 12.04.2011 – Zwischen 1994 und 2005 hat der Ausstoss von umweltschädlichen Stickstoffverbindungen abgenommen. In einer

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neuen Studie des Bundesamtes für Umwelt wurden die Stickstoffflüsse in der Schweiz für diese beiden Jahre verglichen. Wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben die Bereiche Verkehr, Industrie und Feuerungen, in einem geringeren Masse auch die Landwirtschaft.

Die durch Verkehr, Industrie, Feuerungen und Landwirtschaft ausgestossenen Stickstoffverbindungen gelangen in Luft, Boden und Wasser. Die Stickstoffverbindungen wirken sich in vielfältiger Weise negativ auf die Umwelt und die Gesundheit aus. Eine Reihe von Massnahmen wurde seit dem

Ende der 80er Jahre ergriffen, um den Ausstoss von Stickoxiden aus Verkehr, Industrie und Feuerungen zu senken. Dazu gehört zum Beispiel die Festlegung von Abgasgrenzwerten für Fahrzeuge und Feuerungen. Bereits in den Botschaften zu den Agrarpolitiken 2007 und 2011 hat der Bundesrat Ziele zur Minderung der Stickstoffverluste  (Ammoniak, Nitrat und Lachgas) in der Landwirtschaft festgelegt. 2003 und 2009 verabschiedete der Bundesrat zudem Berichte mit Empfehlungen über die Reduktion der Umweltrisiken von Düngern und Pflanzenschutzmitteln.

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Die neue Studie des Bundesamts für Umwelt BAFU vergleicht die Stickstoffflüsse in der Schweiz zwischen 1994 und 2005. Der Ausstoss von Stickstoffverbindungen aus Feuerungen und Verkehr konnte in diesem Zeitraum um 38% reduziert werden. Zudem wurde 11 Prozent weniger Hofdünger auf Landwirtschaftsböden ausgebracht und 21% weniger Mineraldünger verwendet. Die Emissionen aus der Tierhaltung in die Atmosphäre haben um 10% abgenommen. Auch der Ausstoss von Stickstoff der Kläranlagen ist infolge eines gezielten Reduktionsprogramms um 13% zurückgegangen.

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