Stadler Rail: Peter Spuhler verkauft Italien neun weitere Triebzüge für 45 Mio. Euro

Stadler Rail hat von der Ferrovie Appulo Lucane (FAL) einen Auftrag für die Lieferung von neun Triebzügen erhalten. Die modernen Schmalspur-Fahrzeuge werden ab 2013 in Apulien (Italien)

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auf dem Netz der FAL südwestlich von Bari zum Einsatz kommen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund EURO 45 Mio. (inkl. Ersatzteilpaket) und umfasst vier 3-teilige und fünf 2-teilige dieselelektrische Triebzüge. Mit diesem Auftrag hat Stadler bereits über 100 Züge nach Italien verkauft.

Komfortabel und geräumig

Die neuen Züge für FAL basieren auf den Stadler-Fahrzeugen der Ferrovie della Calabria, die in den letzten zwei Jahren ausgeliefert wurden. Im Gegensatz zu diesen handelt es sich indes um Adhäsions-Fahrzeuge. Die Spurbreite beträgt 950mm. Die Triebzüge bieten einen hohen Komfort, 50% Niederfluranteil, spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer und die Möglichkeit, Fahrräder zu transportieren. Die zweiteiligen Züge verfügen über 92 Sitzplätze sowie 8 Klappsitze. Die dreiteiligen Züge haben 157 Sitzplätze, davon 10 Klappsitze. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge beträgt 100 km/h. Ein einfaches Wartungskonzept und moderne Diesel-Motoren (welche die Euro 3A Emissions-Kriterien erfüllen) vervollständigen die Hauptcharakteristiken der neuen FAL-Flotte. Alle neun Kompositionen werden im Laufe des Jahres 2013 ausgeliefert.

Mit diesem Auftrag überschreitet Stadler die Zahl von 100 verkauften Zügen in Italien (ohne die TILO-Flotte der SBB). Insgesamt neun Kunden haben in den letzten Jahren 106 Züge bei Stadler bestellt. Davon sind rund die Hälfte FLIRT. Die Züge verkehren in verschiedenen Regionen verteilt über das ganze Land, von Kalabrien oder Apulien im Süden bis in die Lombardei oder das Südtirol im Norden. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, freut sich sehr über den jüngsten Erfolg: „Ich bin sehr stolz, dass bald schon über 100 unserer Züge in Italien verkehren. Dies zeigt, dass unsere innovativen und zuverlässigen Triebzüge bei den Kunden sehr beliebt sind.“

Stadler Rail Group 

Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang, Winterthur und Biel), in Deutschland (Berlin-Pankow, Berlin-Hohenschönhausen, Berlin-Reinickendorf und Velten), Polen, Ungarn, Tschechien, Italien sowie Algerien. Gruppenweit werden rund 3’500 Mitarbeitende beschäftigt. 

Über Peter Spuhler

Präsident des Verwaltungsrates, Gruppenleitung Holdinggesellschaft und auch gleich noch Mehrheitsaktionär der Stadler Rail AG ist der sympathische und charismatische SVP Nationalrat Peter Spuhler (52), der 1989 die 20-Mann kleine Firma „Stadler Fahrzeuge AG“ übernahm und daraus bis heute ein Millionenimperium mit rund 3’500 Mitarbeiter machte.

Peter Spuhler wurde am 9. Januar 1959 im Sternzeichen des arbeitswütigen Steinbocks in Sevilla, Spanien geboren. Seine Schulzeit verbrachte Peter Spuhler in der Stadt Zürich, wo er etwa bis zu seinem 30. Lebensjahr wohnte, 1986 schloss er sein Studium der Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen ab. In seiner Jugend begann er eine Karriere als Eishockeyspieler beim Grasshopper-Club Zürich.

Nebst der Stadler Rail AG präsidiert Peter Spuhler auch den Verwaltungsrat der Aebi Group und hat weitere Verwaltungsratssitze inne, nämlich bei der Gleisag (Rorschach) und bei der Walo Bertschinger AG (Zürich). Er ist zudem Mitglied beim Arbeitgeberverband Mittelthurgau (Weinfelden), bei der IG Freiheit (Zürich), bei der Industrie- und Handelskammer Thurgau (Weinfelden) und beim Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Bern). Er engagiert sich zudem bei der Stiftung Tele D (Diessenhofen) und ist Vizepräsident der Betriebs AG des ZSC Lions. Also langweilig wird es dem vielbeschäftigten Unternehmer bestimmt nicht.

Heute ist Peter Spuhler mit Daniela Spuhler-Hoffmann, seiner zweiten Frau, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er lebt mit seiner Familie in der Umgebung von Frauenfeld.

Quellen: Stadler Rail, Wikipedia

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