Frauenpower: SECO gibt Karrieretipps für mehr Frauen in Führungspositionen

Mehr Frauen in Führungspositionen? Das ist nicht nur möglich, sondern auch im Interesse der Unternehmen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat eine Sammlung von „good practices“ für Wirtschaftskreise veröffentlicht. Die Initiative wird vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und vom Schweizerischen Gewerbeverband unterstützt.

Die jüngsten Statistiken zeigen: in den Unternehmen in der Schweiz sind Frauen in Führungspositionen immer noch untervertreten. Die Situation hat sich seit rund zehn Jahren nicht wesentlich verbessert. Dabei trägt, wie mehrere Untersuchungen zeigen, ein ausgewogener Frauenanteil an der Firmenspitze massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Für zahlreiche Firmenchefs steht fest, dass gemischte Teams kreativer sind und den Ansprüchen der Kunden besser gerecht werden.

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Die vom SECO herausgegebene Sammlung „Frauen in Führungspositionen: so gelingt’s“ zeigt „good practices“ von Unternehmen unterschiedlicher Grösse, denen es gelungen ist, ihren Frauenanteil zu erhöhen. Die Unternehmensverantwortlichen bestätigen die Notwendigkeit, auf Frauen zu setzen, und zeigen, wie es funktioniert.

Die Direktoren des Schweizerischen Arbeitgeberverbands und des Schweizerischen Gewerbeverbands, Thomas Daum und Hans-Ulrich Bigler unterstützen diese Initiative. Thomas Daum betont, die Unternehmen müssten sich bewusst werden, dass sie in ihren Leitungsorganen nicht auf Frauen verzichten können, und wünscht sich ein gezieltes Engagement der Unternehmensspitze und eine grundlegende Änderung der Unternehmenskultur und des strategischen Denkens. Hans-Ulrich Bigler ermutigt die KMU, ihre Stärken in diesem Bereich, wie den direkten Kontakt und die unmittelbare Erkennbarkeit von Talenten, systematischer auszuspielen, um den Wettbewerb um die besten Leute zu gewinnen.

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