„I’ll be back!“ – Arnold Schwarzenegger kehrt zurück auf die Leinwand

Arnold Schwarzenegger (63) hat vor gut einem Monat das Amt als Gouverneur von Kalifornien abgegeben und ist gemäss seinen Aussagen gegenüber dem „Blick“ bereit, sich ein zweites Mal seiner Filmkariere zu widmen. Er lese gerade drei spannende Drehbücher, verriet Schwarzenegger, eines davon handle vom Schweizer General August Sutter, der im 18. Jahrhundert als Landbesitzer in Kalifornien und Gründer von „Neu-Helvetien“ bekannt wurde.

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Schwarzenegger wolle mit dreiundsechzig keinen Actionhelden wie seine Paraderolle als „Terminator“ mehr spielen, sondern vermehrt Rollen in unspektakulären, dafür anspruchsvollen Filmen annehmen. Dass er Top-Gagen verlangen könne, habe er bewiesen, jetzt möchte er Filme mit kleineren Budgets aber Top-Drehbüchern und Top-Regisseuren drehen.

Noch ist kein neues Filmprojekt entschieden, doch entschieden sei, dass er zurück auf die Leinwand wolle. Schwarzenegger bemerkt zum Schluss: „Ich habs ja immer gesagt: „I’ll be back!“

 

Schwarzeneggers Schauspielkarriere – HappyTimes macht Dich schlau:

Schwarzenegger als Schauspieler

Im Jahr 1982 erlangte Schwarzenegger durch seine Hauptrolle in Conan der Barbar erstmals internationale Beachtung als Schauspieler. 1984 spielte er auch in der Fortsetzung Conan der Zerstörer mit.

Mit 17 Sätzen zum Hollywood-Star 

Im gleichen Jahr sollte der Science-Fiction-Film Terminator sowohl für Schwarzenegger als auch für Regisseur James Cameron den endgültigen Durchbruch in Hollywood bedeuten. Schwarzenegger verkörperte hier zum ersten Mal den Bösewicht, wobei er im ganzen Film nur etwa 17 Sätze mit ca. 70 Wörtern zu sprechen hatte. 

In den folgenden Jahren untermauerte Schwarzenegger mit weiteren Filmen (Phantom-Kommando, Predator) seinen Ruf als Ikone des Action- und Science-Fiction-Kinos, welcher vorrangig auf seiner beeindruckenden physischen Präsenz basierte. Darüber hinaus zeigte er in humorvollen Produktionen wie Twins – Zwillinge (neben Danny DeVito) oder Kindergarten Cop auch eine komödiantische Seite. Gegen Ende der achtziger Jahre gehörte Schwarzenegger schließlich zu den bestverdienenden Schauspielern in Hollywood. Sein früher oft geschmähter Akzent war mittlerweile zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden.

1990 spielte Schwarzenegger mit dem 60-Millionen-Dollar-Projekt Die totale Erinnerung – Total Recall in einer der bis dato teuersten Produktionen der Filmgeschichte mit. Ein Jahr später schlüpfte er zum zweiten Mal in seine Parade-Rolle als Terminator. Terminator 2 – Tag der Abrechnung setzte sowohl in den Herstellungskosten als auch in der Tricktechnik neue Maßstäbe und war mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 500 Millionen Dollar der umsatzstärkste Film des Jahres 1991. Wie schon im ersten Teil führte auch hier James Cameron Regie. Das Erfolgsduo arbeitete danach noch zweimal zusammen (True Lies – Wahre Lügen, 1994 und T2 3-D: Battle Across Time, 1996).

Schließlich endete mit dem Abschluss der Dreharbeiten zu Terminator 3 – Rebellion der Maschinen im September 2002 vorläufig die Filmkarriere des gebürtigen Österreichers. Schwarzenegger wandte sich ab diesem Zeitpunkt voll und ganz der Politik zu und wurde schließlich im Oktober 2003 zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Im Jahr 2004 hatte er einen kurzen Gastauftritt in der Jules-Verne-Verfilmung „In 80 Tagen um die Welt“. Aufgrund seiner engen Freundschaft zu Sylvester Stallone übernimmt Arnold Schwarzenegger dann in dessen Actionfilm „The Expendables“ 2010 einen 2-minütigen Cameo-Auftritt.

Golden Globe-Gewinner 1977

Schwarzenegger konnte 1977 für seine Rolle in „Mister Universum – Stay Hungry“ den Golden Globe als Bester Newcomer entgegennehmen.

Schwarzenegger achtmal für die „Goldenen Himbeere“ nominiert – zum Glück nie gewonnen

Bei witzigen als „Gegen-Oscar“ ausgetragenen „Razzie Awards“ wurde Schwarzenegger im Laufe seiner Karriere insgesamt achtmal für die „Goldene Himbeere“ in der Kategorie Schlechtester Darsteller nominiert – bekam diesen aber letztlich nie zugesprochen.

 

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