Der NEAT Durchbruch ist geschaft!

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Heute um 14:18 war nach über 14 Jahren der Durchbruch im längsten Tunnel weltweit geschaft. Die monströse Tunnelbohrmaschine frass sich durch den letzten Meter Felsgestein. Bundesrat Moritz Leuenberger vor Ort im Stollen war zu Tränen gerührt über den Durchstoss der Tunnelbohrmaschinen nach so langer Planungs- und Bauzeit. Zahlreiche Länder gratulierten dem Verkehrsminister und dem Schweizer Volk per Videoschaltung zu dem epochalen Projekt.

Der Gotthard-Basistunnel (GBT) ist ein zweiröhriger Eisenbahntunnel. Mit 57 km (Weströhre: 56’978 m, Oströhre: 57’091 m) ist er der längste Eisenbahntunnel der Welt. Mit allen Quer- und Verbindungsstollen werden insgesamt 153,5 km Tunnelstrecke gebaut sein.

Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist für Dezember 2017 vorgesehen.

Der Gotthard-Basistunnel soll nach Fertigstellung täglich bis 300 Züge passieren lassen, die mit einer Geschwindigkeit von 180 – 225 Km/h im Regelfall durchfahren werden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist 250 Km/h.

Nach der Fertigstellung werden 24 Mio. Tonnen Gesteinsmassen bewegt worden sein, die Baukosten betragen etwa 11,7 Milliarden Schweizer Franken, die das Schweizer Volk bezahlen müssen wird.

Der Gotthard-Basistunnel verbindet Erstfeld im Urner Talboden mit Bodio bei Biasca im Kanton Tessin.

Vorgesehen ist ein Mischbetrieb mit Reisezügen (200 bis 250 km/h) und schweren Güterzügen (bis 2000 oder eventuell 4000 Tonnen). Rund 300 Züge sollen pro Tag zwischen Zürich oder Basel und Chiasso-Mailand oder Luino-Busto Arsizio/Novara verkehren. Die Hochgeschwindigkeitszüge brauchen für die Strecke Zürich-Mailand eine Reisezeit von 2:40 Stunden. Da die Fahrzeit zwischen Zürich und Lugano nach der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels nur noch 82 Minuten dauern wird, ist es möglich, Lugano zum Vollknoten zu entwickeln.

 

 

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