Die Schweiz unterstützt das Rettungswesen in Jordanien mit 18 Millionen Franken

EVD – Bern, 05.10.2010 – Während ihrer Wirtschaftsmission in Jordanien hat Bundespräsidentin Doris Leuthard am 5. Oktober 2010 ein Projektabkommen zur Verbesserung des Rettungswesens in Jordanien unterzeichnet.

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Das vorgesehene Projekt im Umfang von rund 18 Millionen Franken sieht die Lieferung von etwa 100 Ambulanzfahrzeugen sowie umfangreiche Ausbildungs- und Qualitätssicherungsmassnahmen vor.

Im Rahmen des vereinbarten Projekts wird die jordanische Ambulanzenflotte modernisiert, so dass jede Ecke des Landes – auch Wüsten- und Bergregionen sowie Flüchtlingslager – schnell und mit angemessenen Rettungsfahrzeugen erreicht werden kann. Weiter sorgt ein Ausbildungsprogramm dafür, dass die Kompetenzen der jordanischen Behörden, Institutionen und Personen im Bereich des Rettungswesens weiter verbessert werden. Der Aufbau eines professionellen Qualitätssicherungssystems ermöglicht zudem, dass die Qualität des jordanischen Rettungswesens langfristig erhalten bleibt. Rettungseinsätze werden in Jordanien ohne Einschränkungen kostenlos und diskriminierungsfrei durchgeführt.

Das Projektabkommen wurde von Bundespräsidentin Doris Leuthard, dem jordanischen Planungsminister Dr. Jafar Hassan sowie dem Direktor von Jordan Civil Defense, Major General Abdullah Suliman Al-Hamadneh, unterzeichnet. Die Finanzierung des Projekts im Umfang von rund 18 Millionen Franken erfolgt je hälftig durch einen kommerziellen Kredit von Schweizer Banken und durch einen nicht rückzahlbaren Finanzierungszuschuss der Schweiz im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Die Umsetzung des Projektes beginnt Anfang 2011 und wird bis Mitte 2013 abgeschlossen.

Das Projekt wird auf Schweizer Seite federführend durch die wirtschaftliche Entwicklungs-zusammenarbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vorbereitet und umgesetzt, in enger Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Damit wird sichergestellt, dass das vorgesehene Engagement nahtlos an die erfolgreichen Programme der DEZA im Bereich der Vorsorge bezüglich Naturgefahren anschliesst.

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

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