Weniger Unfälle und weniger Verletzte 2009

Neuchâtel, 30.07.2010 (BFS) – 2009 haben sich in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr nochmals weniger Unfälle mit Personenschaden ereignet. Ein grosser Rückgang an Schwerverunfallten ist bei Insassen…

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… von Personenwagen zu verzeichnen. 

Rund 60 Prozent aller verunfallten Personen im Strassenverkehr sind männlichen Geschlechts, da Männer statistisch mehr Kilometer auf der Strasse zurücklegen als Frauen. Bei den getöteten Verkehrsteilnehmern sind 77 Prozent Männer, bei den Schwerverletzten sind es 68 Prozent. Während sich bei schwerverunfallten Fussgängern und Fussgängerinnen das Verhältnis der Bevölkerung insgesamt widerspiegelt (49% Männer), sind bei Schwerverunfallten mit Personenwagen 59 Prozent Männer, bei den Motorradfahrenden sind es 86 Prozent und bei Personen mit Fahrrädern 70 Prozent. Diese Relation entspricht den zurückgelegten Tagesdistanzen von männlichen und weiblichen Personen in der Schweiz.

Die Schweiz im Vergleich zu Nachbarländern: In der Schweiz waren es 47 getötete Personen pro Million Einwohner, verglichen mit 55 in Deutschland, 69 in Frankreich, 79 in Italien und 81 in Österreich.

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