Schöne Schweiz heiss begehrt: 89’000 neue Bewohner lässt Alpenstaat auf 8,3 Mio. wachsen

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Alle zieht es in die schöne Schweiz! Der einst so unwirtliche Alpenstaat ist heute heiss begehrt. Auch im Jahr 2015 wuchs die Anzahl Bewohner in der Schweiz, und zwar um fast 90'000 Personen auf nun 8,3 Millionen Einwohner. Der Zuwachs fand in erster Linie über die Zuwanderung statt. Tausende Bürger aus der EU und anderen Ländern ziehen lieber in die schöne Schweiz!

8,33 Millionen: Wohnbevölkerung in der Schweiz wächst weiter

Mit einem Anstieg von 1,1 Prozent wuchs die Schweizer Bevölkerung im Jahr 2015 weiter. Alle Kantone mit Ausnahme von Uri verzeichneten eine Zunahme. Die Schweiz zählt mittlerweile über 2 Millionen Ausländerinnen und Ausländer. Soweit die definitiven Ergebnisse der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Ende 2015 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 8'327'100 Personen. Damit ist sie gegenüber 2014 um 89'500 Personen gewachsen (+1,1%). Auch in den Vorjahren wuchs die Schweiz beträchlich: 2014 um 98'035 Personen, 2013 um 100'571 Personen und bereits 2008 mit 108'362 Personen. 2005 und 2006 betrug die Veränderung noch 44'000 bis 49'000 Personen pro Jahr.

EU verliert tausende Bewohner an die Schweiz

Die Zuwanderung ist der wichtigste Einflussfaktor des Bevölkerungswachstums in der Schweiz. Im Jahr 2015 registrierte die Schweiz 188'500 Einwanderungen und 116'600 Auswanderungen, was einem Wanderungssaldo von 71'900 Personen schweizerischer und ausländischer Nationalität entspricht. Die Migrantinnen und Migranten, die in die Schweiz kommen oder das Land verlassen, stammen zumeist aus der EU: Italien, Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien.

Der Geburtenüberschuss trägt ebenfalls, wenn auch in geringerem Ausmass, zum Bevölkerungswachstum bei. Mit 86 600 Geburten und 67 600 Todesfällen registrierte die Schweiz 2015 einen Geburtenüberschuss von 19 000 Personen.

2,05 Millionen Ausländer – Ausländeranteil bereits fast 25%

Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz erreichte die 2-Millionen-Grenze und belief sich auf 2'048'700 Personen, was nun schon 24,6 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung entspricht. Die Anzahl der Schweizer oder eingebürgerten Ausländer beträgt dagegen 6'278'400 Personen.

Davon sind 396'600 in der Schweiz und 1'652'100 im Ausland geboren. Unter den im Ausland geborenen Ausländerinnen und Ausländern haben 726'924 (44%) ihren Wohnsitz seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz. Die grössten Ausländergruppen in der Schweiz waren italienischer, deutscher, portugiesischer, französischer und kosovarischer Staatsangehörigkeit. Sie machten mehr als die Hälfte aller ausländischen Staatsangehörigen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz aus (54%).

In 48 Jahren leben mehr Ausländer als Schweizer in der Schweiz

Bei einer weiteren jährlichen Zuwanderung von 89'500 Personen leben in 48 Jahren – wenn also die heutigen 20-Jährigen ins Pensionsalter kommen – mehr Ausländer als Schweizer in der Schweiz, und die Bevölkerungszahl beträgt dann 12,5 Millionen Menschen.

Weltoffen: Genf mit 41% Ausländeranteil

Der höchste Ausländeranteil war im Kanton Genf (41%) festzustellen, und das trotz der höchsten Schweizer Einbürgerungsziffer von 3,6 Prozent. Genf wird gefolgt von Basel-Stadt (35%) und Waadt (34%). Der Kanton Zürich gehört mit 26% Ausländeranteil (383'052 Personen) zum Mittelfeld, besitzt aber mit 2,7% die zweithöchste Einbürgerungsziffer.

23 Prozent höhere Einbürgerungsquote als im Vorjahr

Im Jahr 2015 erhielten 2,1 Prozent der Ausländerinnen und Ausländer mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung die schweizerische Staatsbürgerschaft (40'700 Personen). Die Zahl der Einbürgerungen stieg gegenüber 2014 um 23,9 Prozent. In sieben Kantonen lag die rohe Einbürgerungsziffer über dem Schweizer Durschnitt: Genf (3,6%), Zürich (2,7%), Wallis (2,5%), Luzern (2,3%), Appenzell-Innerrhoden, Neuenburg und Jura (je 2,2%). Am Ende des Klassements befindet sich der Kanton Glarus mit einer Einbürgerungsziffer von 0,9 Prozent.

Quelle: Bundesamt für Statistik

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