Gut gegen Stau: Bundesrat bewilligt 1,84 Milliarden für die Fertigstellung von Schweizer Autobahnen in Bern, Wallis, Schwyz und Uri

autobahn-zuerich-wallisellen-copyright-happytimesDSC_0015

Werbung
InternetGrafik.com Neue Website? Neues Logo? Bedruckte T-Shirts?

Der Bundesrat hat heute das 9. Langfristige Bauprogramm für die Fertigstellung der Nationalstrassen gutgeheissen. In den nächsten vier Jahren sollen im Durchschnitt je 460 Millionen Franken, total 1,84 Milliarden, in die Netzfertigstellung investiert werden – vor allem in den Kantonen Bern, Wallis, Schwyz und Uri.

Das Schweizerische Nationalstrassennetz ist zu gut 96 Prozent fertiggestellt und in Betrieb. Die noch verbleibenden 4 Prozent umfassen rund 70 Kilometer Nationalstrassen. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Fertigstellung der A5 und der A16 im Kanton Bern, der A9 im Oberwallis und der A4 in den Kantonen Uri und Schwyz.

Ausbau Nordumfahrung Zürich und 3. Gubrist-Tunnelröhre noch in Projektphase

Im Kanton Zürich, ist das Projekt 6-spuriger Ausbau der Nordumfahrung Zürich noch in der Planungsphase. Das ASTRA prüft zurzeit verschiedene Szenarien. Erst im Anschluss an diese Prüfung werden aussagekräftige Projekt-, Zeit- und Kostenüberlegungen möglich sein. 

Die Federführung und die Bauherrenrolle bei der Netzfertigstellung obliegen den Standortkantonen. Sie leisten auch eine Teilfinanzierung. Der Bund bezahlt den grössten Teil und hat die Oberaufsicht.

Das 9. Langfristige Bauprogramm berücksichtigt die Finanzplanung des Infrastrukturfonds und die aktuellen Projektkenntnisse der Kantone und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA). Alle Projekte der Netzfertigstellung sind gemäss ihrem aktuellen Stand betreffend Kosten und Terminen abgebildet. Die Projekte "Stadttunnel Zürich", "Bahnhof – Gellertdreieck Basel“, "Scheiteltunnel Brünig" und "Jenaz – Dalvazza“ verfügen noch nicht über ein genehmigtes Generelles Projekt und weisen somit noch entsprechende Unsicherheiten auf.

Die finanziellen Mittel für die Fertigstellung des Nationalstrassennetzes stammen aus dem Infrastrukturfonds. Zur Verfügung stehen 8,5 Milliarden Franken (Preisbasis 2005, ohne Teuerung und MwSt). Gemäss der aktuellen Endkostenprognose reicht dieser Betrag, um die genehmigten Projekte zu finanzieren.

Gemäss Voranschlag 2016 und Finanzplan 2017 – 2019 des Bundes stehen in den kommenden Jahren folgende Beträge für die Finanzierung des Bundesanteils an der Fertigstellung des Nationalstrassennetzes zur Verfügung:

2016: 617 Mio. Franken

2017: 418 Mio. Franken

2018: 370 Mio. Franken

2019: 438 Mio. Franken

Im Jahr 2016 liegt der Bedarf aufgrund von Projektverzögerungen allerdings gut 100 Mio. Franken tiefer. Die entsprechenden Mittel verbleiben im Infrastrukturfonds. In den Jahren 2016 bis 2019 fliessen knapp 80 Prozent der budgetierten Gelder zur Fertigstellung der Nationalstrassen in die Kantone Bern und Wallis.

Mit dem 9. Langfristigen Bauprogramm können die Erwartungen der Kantone erfüllt werden, wie die dazu eingegangenen Stellungnahmen der Kantone zeigen.

Eröffnungstermine zwischen 2016 und 2019

A9 Sierre – Gampel: Teileröffnung 2016
A16 Delémont Est – Grenze JU/BE: Eröffnung 2016
A28 Umfahrung Küblis: Eröffnung 2016
A5 Biel Ost – Biel Süd: Eröffnung 2017
A9 Gampel – Brig Glis: Teileröffnung 2017
A16 Court – Tavannes: Eröffnung 2017

Weitere grosse Projekte der Netzfertigstellung sind:

A4 Neue Axenstrasse
A5 Umfahrung Biel Westast
A9 Umfahrung Visp, Pfynwald, Riedberg

Quelle: Der Bundesrat

Werbung
InternetGrafik.com Neue Website? Neues Logo? Bedruckte T-Shirts?