Umweltfreundlicher Gütertransport: Coop erhielt den Schweizerischen Umweltpreis 2015!


Mit einem Rutsch vom Bahnwagen auf den LKW: Coop hat den Umweltpreis 2015 für seine railCare AG Güterumschlags-Lösung erhalten

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Gestern Abend durfte Coop im Verkehrshaus Luzern den diesjährigen Umweltpreis der Schweizerischen Umweltstiftung entgegen nehmen. Der Preis wird jedes Jahr an Privatpersonen, Firmen und Organisationen verliehen, welche durch ihr Engagement einen wirkungsvollen Beitrag zur Lösung der heutigen Umweltprobleme leisten. Dieses Jahr wurde der Fokus der Preisvergabe auf die Gütermobilität gelegt. Coop erhielt den Umweltpreis 2015 für ihr Engagement in der Belieferung von Coop-Verkaufsstellen.

Schnelles System der railCare AG

Mehr als zwei Drittel aller Transporte zwischen den nationalen und regionalen Verteilzentren erfolgen bei Coop mit der Bahn. Bei der Belieferung der Verkaufsstellen ab den Verteilzentren treibt Coop die Verlagerung der Warentransporte von der Strasse auf die Schiene stark voran. «Mit der railCare AG und deren System des unbegleiteten kombinierten Verkehrs aus Zug und Lastwagen schöpft Coop das Potential für die Verringerung des Güterverkehrs auf der Strasse zunehmend aus», erklärt Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop. Und: «Durch den Einsatz der kurzen und schnellen railCare-Züge haben wir die Möglichkeit zur effizienten Belieferung von Verkaufsstellen.» RailCare Zugkompositionen und Lastwagen benötigen darüber hinaus keine Terminalanlage für den Umschlag der Wechselbrücken; dieser erfolgt per Horizontalumschlag zwischen Zug und Lastwagen direkt neben den Geleisen.

180 mal um die Erde pro Jahr

Insgesamt hat Coop mit den UKV-Transporten durch railCare allein im Jahr 2014 7,2 Millionen Lastwagenkilometer eingespart. Das entspricht einer Strecke von 180 mal um die Erde. Dadurch konnten 6'400 Tonnen CO2-Ausstoss vermieden werden. UKV-Transporte sind somit ein wichtiger Beitrag zur Coop-Vision "CO2-neutral bis 2023".

Neue Coop-Verteilzentrale in Dietikon

Die Belieferung der über 280 Coop Pronto Verkaufsstellen erfolgt derzeit von der Verteilzentrale in Schafisheim aus per Lastwagen. Ab September 2017 werden diese Verkaufsstellen ab der Verteilzentrale Dietikon beliefert. Von dort wird die Ware für die 90 Coop Pronto Verkaufsstellen in der Westschweiz, im Grossraum Bern, im Wallis und im Tessin in Wechselbehältern per Zug zu einem Logistik-Hub in deren Nähe gebracht und von dort per Lastwagen transportiert.

«Wir werden in den nächsten Jahren noch Vieles bewegen für mehr Nachhaltigkeit.»
Joos Sutter, Coop Vorsitzender der Geschäftsleitung

Coop senkt ihren CO2-Ausstoss stetig

Um die Emission von CO2 zu senken, reduziert Coop stetig seinen Energieverbrauch und setzt auf erneuerbare Energieträger. 2014 konnte Coop seinen jährlichen CO2-Ausstoss um 21,6 Prozent im Vergleich zu 2008 verringern. Coops Ziel ist es, bis 2023 den absoluten jährlichen Ausstoss um insgesamt 50 Prozent (im Vergleich zu 2008) zu reduzieren. Die verbleibenden CO2-Emissionen werden ab 2023 durch die Finanzierung von hochwertigen Projekten kompensiert, so dass Coop komplett CO2 neutral sein wird. Coop-Chef Joos Sutter blickt unternehmerisch in eine umweltfreundliche Zukunft: «Wir werden in den nächsten Jahren noch Vieles bewegen für mehr Nachhaltigkeit.» 

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Quelle: Coop

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