Verbreitung von Brennstoffzellen-Technik fördern: Toyota gibt Patente für Brennstoffzellen-Motoren und Wasserstoff-Tankstellen frei!


Toyota Mirai: Erstes Brennstoffzellen-Grossserienfahrzeug wird in Japan bereits verkauft

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Toyota macht der Konkurrenz ein grosszügiges Geschenk und ebnet den Weg für eine zunehmende Verbreitung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Toyota hat bekannt gegeben, dass sie mehr als 5.600 seiner Patente rund um die alternative Antriebstechnik für die Öffentlichkeit freigeben werden. Der japanische Autohersteller ermöglicht so, der Konkurrenz das jahrelang erarbeitete Know-how der Brennstoffzellennutzung in Fahrzeugen zu übernehmen!

Mit Toyota Mirai bereits erstes Brennstoffzellen-Fahrzeug in Serie erhältlich

Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Brennstoffzellen-Technik in Automobilen: Mit dem Toyota Mirai ist seit dem 15. Dezember 2014 das erste Brennstoffzellenfahrzeug der Marke bereits in Japan erhältlich, im September 2015 folgt die Markteinführung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die wasserstoffbetriebene Limousine kommt ohne CO2- und andere Schadstoffemissionen aus, bietet aber vergleichbare Leistungswerte und Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge.

Brennstoffzelle erzeugt direkt im Fahrzeug Strom für Elektroauto

Im Gegensatz zu anderen Wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen verbrennt der Toyota Mirai nicht einfach Wasserstoff statt Benzin im Motor, was ebenfalls CO2-Emissionen erzeugen würde, sondern Toyota wandelt Wasserstoff direkt im Auto in sogenannten „Stacks“ in Elektrizität um. Damit wird das Fahrzeug dann per Elektromotoren angetrieben, mit allen Vorteilen von Elektroautos wie dem praktisch geräuschlosen Betrieb und der Rekuperation von Bremsenergie. Der Mirai ist also ein Elektroauto, das den Strom gleich an Bord aus Wasserstoff gewinnt und ihn nicht in Batterien speichern muss.

Toyota will gemeinsam die Brennstoffzellentechnik verbreiten

Um die Technik in dieser frühen Phase am Markt zu etablieren und ihre Verbreitung voranzutreiben, sind nach Ansicht von Toyota jedoch gemeinsame Initiativen mit anderen Fahrzeugherstellern und Energieversorgern, die sich um die notwendigen Wasserstoff-Tankstellen kümmern, erforderlich. Aus diesem Grund gibt das Unternehmen insgesamt rund 5.680 seiner weltweiten Patente frei. Die kostenlose Nutzung erfordert lediglich einen Vertrag mit Toyota, in dem unter anderem die beabsichtigte Verwendung und die üblichen Lizensierungsfragen geklärt werden.

Patente für Brennstoffzellen-Stacks und für Wasserstoff-Tanksäulen

Die Patente umfassen Schlüsseltechnologien wie Brennstoffzellen-Stacks (1.970 Patente), Hochdruck-Wasserstofftanks (290 Patente) und Steuer-Software (3.350 Patente). Für den Ausbau des Tankstellennetzes können Unternehmen und Organisationen darüber hinaus rund 70 Toyota Patente nutzen, die sich mit dem Aufbau und Betrieb von Wasserstoff-Stationen beschäftigen.

Quelle: Toyota Deutschland
Bild: © Toyota

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