Auto Zürich 2009 begeistert mit einer Fülle von Neuheiten und umweltfreundlichen Fahrzeugen

Die Auto Zürich 2009 begeistert die Besucher mit einer Fülle von ausgestellten Fahrzeugen, die einem den Kopf verdrehen. Die bis auf den letzten Standplatz ausgebuchte Messe, bereits zum 23. Mal veranstaltet, präsentiert in der eleganten und modernen Messe Zürich auf 27'000 m2, auf fünf

Etagen eine Ungezähltheit technisch interessanter, verführerisch schöner und auch kurioser Fahrzeuge. Darin sagenhafte 26 Schweizer Fahrzeugpremieren, sowie auf der untersten Ebene, Tuningfirmen und -Zubehör, die jedes Need-for-Speed-Fan- und Tempokontrollen-Polizisten-Herz höher schlagen lassen.

In der Ausstellung kann praktisch jedes Auto ungeniert geentert werden, was einem die Möglichkeit gibt, sein Traumfahrzeug haut- und po-nah kennen zu lernen, auch wenn es (noch) ausserhalb des zur Verfügung stehenden Budgets liegen sollte.

Eine Kehrtwende hat bei den Herstellern und Ausstellern bereits stattgefunden; Wo früher Beschleunigungswerte und PS-Zahlen dick präsentiert und kommunziert wurden, und langmähnige Rennfahrerinnen in den Betrachtern rassig Auto und Emocións beschworen, strahlen heute die Fahrzeuge in virginem Weiss, wie die unberührte Hochzeitsbraut, beklebt mit möglichst zweistelligen Zahlen über den eisbärschmelzenden CO2 Ausstoss und die tunlichst unter vier Litern zu liegenden Verbrauchswerte. Stars sind nicht mehr Fahrzeuge mit Reifen breit wie Teppichrollen und Spoilerlippen wie Autobahnschneepflüge, sondern jene, in denen die Hydra, mythologisch von Herkules enthauptetes zweiköpfiges Monster, nicht zweiköpfig aber zweimotrig knurrt. Benzin und Elektro in altehelich harmonischem Gleichtrott namens Hybridantrieb.

Schon vor den Toren der Messe - statt in Amerikanischer Dauersonne im hündeligen Schweizer Novemberwetter - fängt der Kalifornische Autohersteller Tesla die Wurst und Semmeli bauchgewärmten Besucher ab, und präsentiert das absolute In-Gadget in Hollywood, mit dem Robert de Niro und Freunde den Asphalt zum Brennen und die Stromleitungen zum Glühen bringen: den ersten seriengefertigten elektro-Rennwagen. Wer sich ernsthaft für einen Kauf interessiert, darf den Tesla sogar um den Block probesurren und sich von der unbändigenden Kraft des Elektromotors sitzdrückend überraschen lassen. So also fühlt sich die Zukunft an. Lippenleckend, zukunftsfreudig steht das EKZ daneben und bietet freundlich wie der Haschdealer auf dem Pausenhof Hand zum immer wiederkehrenden elektrischen Auftanken der fruchtigen Kraftzwerge an eigens montierter Stromtanksäule. Das erste Mal ist noch gratis.

Ferrari einzig kümmert sich nicht um den Ökohype. Fasziniert Männer mit erotischsten, triebtreibenden, in sündigem rot getauchten Kurven und springenden Benzinpferden des neuen "F458 Italia", und Frauen mit der Vorstellung darin neben einem Partner oder einer Partnerin sitzen zu können, die sich dieses vulgärerotische Monster und viele weitere Annehmlichkeiten des Lebens wohl dazu, auch leisten oder wenigstens leasen können. Allein dem Auge des Ästheten und Künstlers schmeichelt die Bertonsche Formensymphonie in rot per se, fernab von Besitzwunsch und Welt- oder Medieneroberungsgelüsten.

An einer der zwei Bars einen Happen gegessen und ein Schlückchen in die staubige Kehle geflösst, hält es einem nicht lange auf dem Hocker und schon steuern die Füsse plattgetreten wieder heran an eine nächste Versuchung in Stahl , Finger ertasten, Schulter rückt bequem, Augen schwelgen. Besten Dank, liebe Auto Zürich, für diesen Genuss, für diesen Nachmittag im Land der Buben- (und Mädchen-) Träume!

Gönnen Sie sich dieses Erlebnis; Die Auto Zürich steht Ihnen noch bis am Sonntag offen, jeweils von 10 bis 21Uhr, am Wochenede von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 17.- für ganze Familien 39.-, ab 18 Uhr 10.-

Diashow der Auto Zürich:

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