Fakt oder Vorurteil? Grosse empirische Untersuchung der Alltagstauglichkeit von Elektroautos. Machen Sie mit!

Opel-Ampera-tankt-Strom-cc_news2do-001


Besitzer von Hybrid- oder Elektroautos, wie hier dem Opel Ampera – können sich hier zur Teilnahme an der Studie anmelden © news2do/Opel

Werbung

Mit der Untersuchung «KORELATION» wertet der Verband e’mobile die Praxiserfah­rungen von mindestens 200 Nutzerinnen und Nutzern von Elektroautos aus. Damit überprüft er erstmals in der Schweiz empirisch, ob sich die Vorurteile gegenüber Elektroautos heute entkräften lassen. Melden Sie sich hier zur Teilnahme an der Untersuchung an, wenn Sie ein Elektro- oder Hybridauto besitzen.

Die Modellauswahl an Elektroautos der neusten Generation nimmt laufend zu. Gleichzeitig sind die Preise in diesem Jahr deutlich gesunken. Dennoch zeigen sich die Schweizer Auto­käuferinnen und -käufer zurückhaltend: Anders als die Elektrovelos haben die Elektroautos hierzulande noch keinen nennenswerten Marktanteil erreicht.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge nach wie vor fehlt und sich verschiedene Vorurteile hartnäckig halten. Die häufigsten Be­haup­tungen: Elektroautos sind zu teuer, sie haben eine ungenügende Reichweite und es gibt noch zu wenige öffentliche Ladestationen.

Aussagekräftige Resultate

Ob sich diese Kritikpunkte in der Praxis tatsächlich bewahrheiten, überprüft der Ver­band e’mobile ab Dezember 2013 erstmals in der Schweiz empirisch. Die breit angelegte Unter­suchung «KORELATION» (Kosten – Reichweite – Ladestationen) wertet ein Jahr lang die Alltagserfahrungen von mindestens 200 Elektroautos aus. Teilnehmen können sowohl Privatpersonen als auch Firmen. Es handelt sich um eine der grössten markenun­abhängigen Studien dieser Art in Europa. Unterstützt wird sie vom Bundesamt für Energie im Rahmen seines Programms EnergieSchweiz und von mehreren Unternehmen.

Neben der Überprüfung der häufigsten Vorurteile hat sich der Verband e’mobile mit dem Projekt «KORELATION» noch weitere Ziele gesetzt. So will er Erkenntnisse zu Motiven und Hindernissen beim Kauf von Elektroautos sammeln, eine Übersicht über die verwendete Ladeinfrastruktur gewinnen, einen Vergleich zwischen den Verbrauchsangaben der Hersteller und den effektiven Verbrauchswerten anstellen sowie den Erfahrungsaustauch zwischen den Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos fördern. Auch allfällige Unzu­friedenheiten mit einzelnen Modellen werden erfasst und den Fahrzeugherstellern in anonymisierter Form mitgeteilt, um Verbesserungsbedarf aufzuzeigen.

Stromverbrauch messen

Herzstück des Projekts sind Verbrauchsmessungen: Je einmal im Winter und im Sommer erfassen die Teilnehmenden an 30 aufeinanderfolgenden Tagen mit einem Online-Tool den Stand ihres Stromzählers sowie den Batterieladezustand und den Kilometerstand ihres Fahrzeugs.

Zusätzlich füllen sie zu Beginn der Untersuchung sowie einmal im Winter und einmal im Sommer einen Fragebogen zur Nutzung ihres Elektroautos aus. Falls es im Untersuchungs­zeitraum zu besonderen Vorkommnissen wie Pannen oder Reparaturen kommt, notieren sie dies ebenfalls. Zur Untersuchung zugelassen sind alle Elektroautos der neusten Generation mit 1. Inverkehrsetzung ab 2011 – sowohl batterieelektrische Autos und Range-Extender-Fahrzeuge als auch Plug-in-Hybride (Definitionen siehe Infobox).

Anmeldung bis 5. November 2013

Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos können sich noch bis 5. November 2013 fürs Projekt «KORE­LATION» anmelden. Der Zeitbedarf pro Teilnehmer beträgt insgesamt schätzungsweise zehn Stunden.

Hier können Sie sich direkt anmelden (Hier klicken)

 

Ergebnisse am Automobilsalon Genf 2014

Erste Zwischenergebnisse der Untersuchung präsentiert der Verband e’mobile am Auto-Salon Genf im März 2014. Der Schlussbericht liegt Ende 2014 vor

Weitere Informationen unter: www.e-mobile.ch 

 

Quelle: e-mobile.ch
Bild: © news2do/Opel

Werbung
InternetGrafik.com Grafik ganz einfach online und per Telefon