Audi stellt Entwicklungen von Plug-In Hybrid und Elektrofahrzeugen vor – Kommt das Revival des Wankelmotors als Range-Extender?


Studie: Audi A1 Plug-In Hybrid mit exotischem Wankelmotor als Range-Extender

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Was tüfteln denn die so lange? Toyota produziert Hybrid-Autos mit dem Prius bereits in der 3. Autogeneration, Hyundai ist noch weiter und hat soeben das erste seriengefertige Fahrzeug mit Wasserstoff betriebenem Elektromotor präsentiert (HappyTimes berichtete), während Audi erst jetzt neue Entwicklungen beim Plug-In Hybrid-Antrieb vorstellt, die man aber immer noch nicht kaufen kann! Doch lieber spät als nie, die neuen Audi-Entwicklungen tönen trotzdem interessant: In Berlin wurde Medienvertretern auf dem Gelände des Tempelhofer Flugplatzes Entwicklungen von Audi-Experten erläutert:

Audi A3 Plug-In Hybrid kann Ende 2013 bestellt werden

Der Audi A3 Sportback e-tron: Den Vortrieb dieses Plug-in-Hybrids übernehmen ein Verbrennungs- und ein Elektromotor. Audi schickt damit einen kompakten Premiumwagen mit Hybridantrieb an den Start, dessen Fahrbatterie an einer Steckdose aufgeladen werden kann. Im parallelen Antriebstrang arbeitet ein 1.4 TFSI mit einer starken E-Maschine zusammen. Eine neu entwickelte e-S-tronic leitet die Antriebsleistung auf die Vorderräder. Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie wurde vor der Hinterachse platziert: Sie speichert 8,8 kWh Energie; genug für 50 Kilometer rein elektrische und damit lokal emissionsfreie Fahrt.

Zu Werke geht dieser Audi mit 150 kW (204 PS) Systemleistung und 350 Nm Systemdrehmoment. Aus dem Stand beschleunigt er in 7,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 222 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Kraftstoffverbrauch auf den ersten 100 Kilometern nach ECE-Norm im Mittel liegt lediglich bei 1,5 l Super. Dementsprechend gering anfangs der CO2-Ausstoß: 35 g/km.

Ende des Jahres kann der A3 Sportback e-tron bestellt werden.

A1 e-tron mit Wankel-Range-Extender

Aber auch der kleinste Audi, der A1, kommt alles andere als zu kurz, wenn es ums Autofahren mit Strom geht: Die E-Maschine treibt die Vorderräder über ein einstufiges Getriebe mit 85 kW Spitzenleistung und maximal 300 Nm Drehmoment an. Der Spurt von null auf 100 km/h ist in 9,8 Sekunden erledigt, der Vortrieb bleibt auf 130 km/h begrenzt.

Das Revival des Wankelmotors: Audi verbaut für den Range-Extender einen Wankel

Die im A1 e-tron verbaute T-förmige Lithium-Ionen-Batterie speichert 13,3 kWh Energie und gewährt damit eine elektrische Reichweite von 50 Kilometern. An einer 220-Volt-Haushaltssteckdose lässt sich der Akku in etwa drei Stunden voll aufladen. Sorge muss man nicht haben, dass die Fahrt bei aufgebrauchter Batterieenergie zu Ende ist. Im Fahrbetrieb verlängert gegebenenfalls ein kompakter, im Heck untergebrachter leichter Einscheiben-Wankelmotor die Reichweite auf insgesamt 250 km. Der Benziner mit 25 kW (34 PS) Leistung treibt einen Generator an, der die Batterie nachlädt. Eine mechanische Verbindung zu den Vorderrädern besteht nicht. Gefahren wird stets elektrisch.

Wann der A1 e-tron in Serie hergestellt wird, ist noch nicht bekannt.

 

Quelle: news2do.com/Wolfram Riedel
Bild: © Audi / news2do.com

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