Toyota stellt Garage mit Solardach vor, um den neuen "Prius Plug-In" zu Hause kostenlos mit Sonne aufzutanken

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Alternativen Energieträgern wie Solarstrom wird in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung zukommen, wenn es darum geht, den Ausstoß von Klimagasen deutlich zu reduzieren. Wie Sonnenenergie optimal in Bewegung umgesetzt werden kann, zeigt der neue Sun-Carport, der jetzt von SolarWorld-Vorstandschef Frank Asbeck und dem Präsidenten der Toyota Deutschland GmbH, Toshiaki Yasuda, eingeweiht wurde.

Unter dem Dach steht ein Prius Plug-in aus dem europäischen Feldversuch, der mit einer „Sonnenladung" seine maximale Reichweite im rein elektrischen Betrieb von 20 Kilometern voll ausschöpfen kann und damit CO2-neutral unterwegs ist. Der Carport produziert am Tag genügend Strom für rund 30 Kilometer elektrische Fortbewegung. Nach Auswertung der Testfahrten soll der mit Lithium-Ionen-Akkus ausgerüstete Plug-in-Prius im Jahr 2012 auf den Markt kommen.

Das Modell unterbietet die schon herausragenden Umweltwerte des konventionellen Prius noch einmal und kommt auf einen Verbrauch von 2,6 Litern Benzin und einen Kohlendioxidausstoß von 59 Gramm je Kilometer. Toshiaki Yasuda erklärte bei der Einweihung des innovativen Carports: „Für Toyota nimmt Nachhaltigkeit in allen Bereichen, von der Entwicklung über die Produktion bis zum Handel eine entscheidende Rolle ein. Der SunCarport ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Energieerzeugung für die zukünftige Mobilität aussehen kann."

SunCarport von Toyota speist Strom ins Netz

Für Frank Asbeck, der gleichzeitig auch als Prius-Botschafter fungiert, ist der Solarstrom „das Super Plus von morgen. Unser SunCarport produziert saubere Energie für Zuhause oder für moderne Fahrzeuge." Der SunCarport speist die gewonnene Energie, wenn sie nicht gerade für das Laden eines Elektrofahrzeugs oder eines Plug-In-Modells genutzt wird, in das allgemeine Stromnetz. Ein Ladevorgang nimmt, so Asbeck, anderthalb bis zwei Stunden in Anspruch. Die Solarzellen auf dem Dach sind für eine Kapazität von zwei Kilowatt ausgelegt. Der ansprechend gestaltete Carport kostet zurzeit rund 10.000 Euro und lässt sich innerhalb von vier Stunden aufbauen.

Toyota betreibt selber Solarkraftwerk auf dem Dach des Werks in Belgien

Die Nutzung der Sonne als Energieträger ist bei Toyota nichts Ungewöhnliches. So deckt die in diesem Frühjahr eingeweihte Photovoltaikanlage auf dem Dach des europäischen Teilezentrums in Belgien bis zu 20 Prozent des Strombedarfs der Einrichtung. Insgesamt 80.000 Quadratmeter wurden dafür mit 12.800 Solarpanelen ausgelegt. Bei optimaler Auslastung produziert die Anlage 1.620 Megawattstunden pro Jahr und verbessert die Kohlendioxidbilanz des Zentrums um 1.700 Tonnen.

Quelle und Bild: Toyota Deutschland

 

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