Tesla mit elektrisierenden Absatzzahlen: 64% mehr verkaufte Elektroautos und 500'000 Model 3 Bestellungen


Alle wollen eins: Das neue Tesla Model 3 hat bereits 500'000 Vorbestellungen.

Tesla Motors veröffentlichte heute seine elektrisierenden Absatzzahlen 2016: So hat der Elektroauto-Pionier aus Kalifornien 2016 mit 76'230 Elektrofahrzeugen 64% mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Die Vorbestellungen auf das neue Model 3, das ab 35'000 Dollar auch für Normalverdiener erschwinglich sein wird, belaufen sich bereits auf 500'000 Bestellungen! Durch die neue Gigafactory von Tesla und Panasonic wird sich der Preis für Elektroauto-Batterien in den nächsten 3 Jahren halbieren. Wir zeigen Ihnen zudem im Video unten, dass der Tesla Autopilot Unfälle erkennt, bevor sie überhaupt passieren:

Kosten-Vorsprung: Tesla Gigafactory wird Batterie-Preise in 3 Jahren halbieren

Tesla Motors ist ein kalifornisches Technologieunternehmen das vor allem in der Elektroautoproduktion tätig ist. Tesla ist der Pionier in dem Gebiet der Elektroautos und baut zusammen mit Panasonic eine Fabrik für die Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen, die Gigafactory, auf. Durch das fünf Milliarden schwere Projekt können die Kosten für Batterien bis 2020 um etwa 50% fallen, wie Tesla heute mitteilte.

Tesla Model 3 mit bereits 500'000 Vorbestellungen - glücklich, wer eine hat

Tesla Motors produziert verschiedene Modelle der Model S und Model X Reihe für das Premiumsegment und wird das Model 3, welches ab 35.000 US Dollar erhältlich sein wird, ab Mitte 2017 fertigen. Es gibt nun bereits fast 500'000 Vorbestellungen! Das Tesla Model 3 sei damit bis ins Jahr 2018 ausverkauft. Glücklich, wer bereits eine Vorbestellung hat und nicht so lange warten muss. Glücklich ist auch Tesla CEO Elon Musk, der durch die 500'000 Vorbestellungen zu je 1'000 Dollar bis jetzt 500 Millionen Dollar Entwicklungsgelder für sein neustes Elektrofahrzeug im Voraus einnehmen konnte - und das zinsfrei.

Tesla verkaufte 64% mehr Autos als im Vorjahr - Bestellungen steigerten sich um 52%

Für 2016 meldete Tesla hervorragende Absatzzahlen. Das Unternehmen verkaufte mit 76.230 Autos volle 64% mehr als im Vorjahr! Auch die Vorbestellungen waren mit einem Plus von 52% gegenüber dem Vorjahr weiterhin robust. Tesla hatte sich selber ein hohes Ziel von 80'000 Fahrzeugen gesetzt, dass mit 76'230 knapp verfehlt wurde, ganz nach dem Motto "Ziele, die man erreicht, waren zu tief gesetzt". Schuld daran sei vor allem der überarbeitete Autopilot 2.0, der viele Ressourcen benötigte.

Video: Tesla Autopilot erkennt Unfälle, bevor sie passieren!

Wie gut Teslas Autopilot funktioniert, zeigt  ein Video im Web, in dem das Tesla-System ein sich anbahnender Unfall von zwei vorausfahrenden Fahrzeugen bereits Sekunden vor dem Crash vorausberechnet und erkennt, und so den Fahrer akustisch warnt, und den Tesla abbremst, bevor der Unfall überhaupt passiert! Das ist ja fast wie bei Minority-Report und ist die Zukunft, in der wir wohl neidlos erkennen müssen, dass Computer die besseren Fahrer sind, als wir Menschen.

Neben Elektrofahrzeugen wird Tesla in den riesigen Markt für Energiespeicher einsteigen. Die Gigafactory und der dadurch sinkende Preis für Batterien lassen hier einen Massenmarkt entstehen. Letztes Jahr übernahm Tesla das Unternehmen Solarcity für 2,6 Milliarden US Dollar in Aktien und stieg so zum Komplettanbieter im Bereich Elektroautos, Solar und elektrische Energiespeicher auf.

Anzahl Elektroautos wird sich jedes Jahr verdoppeln

Tesla hat einen sehr grossen Technologievorsprung im Gebiet der Elektroautos auf die Konkurrenz. Doch die etablierten Autohersteller schlafen nicht (alle). Der Markt für Elektrofahrzeuge wird weiter rasant wachsen und sich die nächsten Jahre über jährlich mindestens verdoppeln, rechnet Tesla vor. Tesla will bis 2018 eine halbe Million und bis 2020 eine Million Fahrzeuge jährlich produzieren. Auch hier sind die Ziele wohl wieder sehr hoch gesetzt und gelten als oberste Linie, die es anzupeilen gilt, die aber vermutlich nicht oder nicht ganz erreicht wird.

Tesla und Panasonic Gigafactory lässt Batterie-Preise purzeln

Doch Tesla hat noch einen Kosten-Trumpf im Ärmel: Durch den Aufbau der Gigafactory sollten die Herstellungskosten für die Batterien deutlich niedriger als die der Konkurrenten ausfallen und so weitere Wettbewerbsvorteile schaffen. Durch den Einstieg Teslas in den Markt für elektrische Energiespeicher entsteht ein zusätzliches Umsatzvolumen von 200 Milliarden US Dollar jährlich. Die Dank der Solarcity Übernahme mögliche Integration von Solarstromproduktion und Speicherung ist hierbei noch nicht berücksichtigt.

Quelle: Tesla

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Kommentare (1)

  • Autopilot 1.0

    Bravo ein sehr sachlicher guter Artikel! Allerdings gibts einen kleinen Fehler. Beim Autopiloten der den Unfall "vorher sah" handelt es sich noch um die "alte Version" jedoch mit der neusten Software 8.0 welche dem Radar mehr Priorität gibt. Die Fahrzeuge mit der neusten Hardware also Autopilot 2.0 haben aktuell noch keine freigeschaltete Autopiloten-Software.

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