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Rasende Flitzer an den Renntagen in Frauenfeld: Die MINI Challenge Switzerland

Dramatik pur beim zweiten Saisonlauf zur MINI Challenge Switzerland in Frauenfeld. Einsetzender Regen im ersten Lauf und eine abtrocknende Piste im zweiten Umgang wirbelten das Feld durcheinander. Von den Wetterkapriolen unberührt fuhr der zweifache MINI Challenge-Meister Fabio Nassimbeni mit einer Fabelzeit zu seinem ersten Saisonsieg.

Die 2,9 Kilometer lange und mit 57 Toren versetzte Piste auf der Frauenfelder Allmend stellt die Teilnehmer schon im Normalfall vor eine schwierige Aufgabe. In diesem Jahr erhöhte einsetzender Regen während des ersten Rennlaufs und in der Folge eine wieder abtrocknende Fahrbahn im zweiten Durchgang den Schwierigkeitsgrad um ein Vielfaches. Dieses kurze Blackout von Petrus war aber das Salz in der Suppe dieses spannenden zweiten Renntages in der MINI Challenge Switzerland.

Just als das 37-köpfige Starterfeld am Samstagnachmittag auf die Reise geschickt wurde, setzte leichter Regen ein. Nach rund einem Drittel der Fahrzeuge war die Piste wirklich nass, was von den Akteuren eine sehr geschickte Herangehensweise erforderte. Dino Wintsch kam mit diesen Verhältnissen am Besten zurecht und stellte zunächst die Bestzeit auf. Wegen eines Torfehlers im zweiten Umgang wurde der Überraschungsdritte von Interlaken in der Rangliste jedoch wieder durchgereicht. Die Spitzenpiloten, alle am Ende des Feldes eingeteilt, hatten vergleichbare Verhältnisse, und bereits da entpuppte sich Doppelmeister Fabio Nassimbeni als feinfühligster Chauffeur. Seine ihm angeborene runde Fahrweise passte perfekt zum kurvigen Kurs. Zwar plagen den Zürcher Oberländer noch immer massive gesundheitliche Probleme, seinem Speed tat dies jedoch keinen Abbruch, er reihte sich direkt hinter Wintsch, aber noch vor Marcel Muzzarelli ein.

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Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Lauf. Auf der immer trockener und schneller werdenden Piste übernahm erst Thierry Kilchenmann die Führung, wurde in der gleichen Sekunde liegend aber wieder von Tabellenführer Muzzarelli übertrumpft. Beide mussten sich einem fabulösen Nassimbeni geschlagen geben. Als einziger MINI Cooper S-Pilot knackte der Meister von 2008 und 2009 die Schallmauer von 2’10 Min. und distanzierte den amtierenden Champion um eine halbe Sekunde. Dies bedeutete den ersten Saisonsieg und die Revanche für die Niederlage von Interlaken. Frauenfeld 2011 brachte zudem die Bestätigung, dass Thierry Kilchenmann zum heissesten Konkurrenten im Angriff auf das Duell Nassimbeni/Muzzarelli avancierte und dass Ralph Burget den neuen MINI Cooper S immer besser in den Griff bekommt. Der Arisdorfer reihte sich trotz Torfehler in Lauf eins auf dem vierten Platz ein. Mit Oliver Schlumpf, Heiko Leiber, Raymond Stofer, Mark Gion und Roger Vögeli folgt in der Tagesrangliste ein Quintett bereits mit Respektabstand. 

Die Klasse der MINI Racing war erwartungsgemäss wieder eine Angelegenheit für Daniel Baumeler. Der Berner fuhr mit 2’07,63 die absolut schnellste Zeit aller MINI. Nicht Fredy Eckstein mit seinem Kompressor-Cooper, sondern der junge Innerschweizer Philipp Schelbert im MINI John Cooper Works klassierte sich auf dem zweiten Platz. Eckstein reichte es hinter Bronner und Bleichenbacher gar nur zum fünften Rang. 

Im Zwischenklassement der MINI Challenge Switzerland schloss Nassimbeni dank seines überragenden Sieges bis auf sieben Punkte zu Titelverteidiger Muzzarelli auf. Dahinter folgt Junior Kilchenmann auf Schlagdistanz. Die Klasse MINI Racing wird von Baumeler mit dem Punktemaximum angeführt.

 

Resultate Slalom Frauenfeld

Kat. MINI Cooper S: 1. Fabio Nassimbeni (Hinwil), 2’09,82; 2. Marcel Muzzarelli (Amriswil), 2’10,38; 3. Thierry Kilchenmann (Spiegel), 2’10,80; 4. Ralph Burget (Arisdorf), 2’10,92; 5. Oliver Schlumpf (Aarberg), 2’11,12; 6. Heiko Leiber (Dachsen), 2’11,93; 7. Raymond Stofer (Herznach), 2’12,16; 8. Mark Gion (Tann), 2’12,46; 9. Roger Vögeli (Ettingen), 2’12,56; 10. Jürg Jucker (Bauma), 2’13,00; 11. François Grieshaber (Lutry), 2’13,94; 12. Thomas Hofmänner (Kehrsatz), 2’14,57; 13. Nicolas Fasel (Fully), 2’14,65; 14. Davide Fiorina (Grafsthal), 2’14,96, 15. Franz Stadelmann (Oberkirch), 2’15,01; 16. Barbara Baeriswyl (Baden), 2’15,27; 17. Hans Uhlmann (Horgen), 2’15,41, 18. Hans-Rudolf Weidmann (Höri), 2’15,44; 19. Cédric Baur (Walenstadt), 2’15,66; 20. Dino Wintsch (Hombrechtikon), 2’16,78.

Kat. MINI Racing: 1. Daniel Baumeler (Wabern) 2’07,63; 2. Philipp Schelbert (Steinen), 2’09,50; 3. Roger Bronner (Laufen), 2’11,64; 4. Ruedi Bleichenbacher (Flawil), 2’13,91; 5. Fredy Eckstein (Bassersdorf) 2’17,79.

Quelle und Bild: BMW Group

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