Buchtipp: „Gestaute Wasser“

Eine Secondo-Familie beim Bau der Staumauer Wägital 1921 – 1925. Geschichte als Erzählung von Andreas Müller, Gontenschwil Aargau. Geschichtsbücher pflegen politische und wirtschaftliche Ereignisse von oben anzugehen. Diese Familiengeschichte ermöglicht den Blick von unten.

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„Die goldenen Zwanzigerjahre“, erlebt von einer gewöhnlichen Familie im Rahmen lokalgeschichtlicher Begebenheiten: Das bietet eine Perspektive an, die heute immer mehr gefragt wird, denn sie erweitert die Basis für historische Einsichten. Geschichten von Heroen in Ehren! Doch ohne Bilder des scheinbar banalen Alltags wird keine historische Vorstellung prägnant und lebendig.

Dieses Zeitdokument führt den Leser zurück in die Jahre 1921 – 1925, als in Innerthal SZ das damals weltweit grösste Pumpspeicher-Wasserkraftwerk „Wägital“ gebaut wurde.

Aus der Perspektive des Bauführers Santandrea erlebt der Leser ein Stück Zeitgeschichte; deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind. Der Autor verbindet lokalgeschichtliche Ereignisse mit seiner Familiengeschichte, die eng mit dem Bau des Kraftwerkes verbunden ist.

Fotos der damaligen Zeit aus Privatbesitz veranschaulichen das Entstehen dieses gigantischen Bauwerks.

Auch an dieser Stelle danken Autor und Verlag der AG Kraftwerk Wägital, 8854 Siebnen für den finanziellen Beitrag zur Veröffentlichung dieses Buches.

Der Autor

Andreas Müller, erst tätig als Steinbildhauer, studierte später Geschichte und Publizistik, war Geschichtslehrer am Gymnasium und Politiker.

Autor der „Geschichte der politischen Presse im Aargau“ (2 Bände) und weiterer historischer Schriften und Aufsätze. Zuletzt ist erschienen „Achilles Zschokke, der Sohn des Dichters“, die Biografie eines Landpfarrers.

„Gestaute Wasser“ und weitere Bücher des Piazzetta Verlags finden Sie auf

http://www.piazzetta-verlag.ch/bestellungen.htm

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