Kinotipp & Filmvorschau: "Goethe!" mit Alexander Fehling, Miriam Stein und Moritz Bleibtreu

{flv}goethe{/flv}

Der junge, bislang erfolglose Dichter Johann Goethe vernachlässigt sein Jura-Studium und wird deshalb von seinem wütenden Vater ans Reichskammergericht in ein verschlafenes Städtchen verbannt. Dort verliebt er sich unsterblich in die junge Lotte und ihr gemeinsames Glück scheint perfekt. Doch sie ahnen nichts davon, dass Lotte längst Johanns Vorgesetzten Kestner versprochen ist...

Mit seiner mitreißenden Geschichte von Liebe, Tod und Kunst ist „Goethe!" ein Kinofilm, der das verstaubte Bild einer deutschen Legende in neuen Farben leuchten lässt. Philipp Stölzl inszeniert sein erstes Projekt nach dem preisgekrönten Bergsteigerdrama „Nordwand" intensiv, komisch und berührend vor den mit großem Aufwand realistisch nachgezeichneten Panoramen des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht der 22-jährige spätere Dichterfürst Johann Goethe, der sich unsterblich in die junge Lotte Buff verliebt – sie inspiriert ihn zu seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther", der ihn mit einem Schlag zum ersten Literaturstar Europas macht. Produzent ist Christoph Müller („Sophie Scholl", „Whisky mit Wodka"). „Goethe!" ist hochkarätig besetzt mit Alexander Fehling („Am Ende kommen Touristen", „Inglourious Basterds") als Titelheld, Moritz Bleibtreu als seinem Vorgesetzten und Nebenbuhler sowie Burghart Klaußner („Das weiße Band") und Henry Hübchen („Whisky mit Wodka"). Die Rolle der von Goethe angebeteten Lotte übernimmt Newcomerin Miriam Stein.

mit Alexander Fehling, Miriam Stein, Moritz Bleibtreu, Volker Bruch, Burghart Klaussner, Henry Hübchen, Hans-Michael Rehberg

Kinostart: 14. Oktober 2010

 

Inhalt

Straßburg 1772: Der 22-jährige Jura-Student Johann Goethe hält vom Lernen sehr viel weniger als von Wein, Weib und Gesang. Für das Bürgertum hat er nur Verachtung übrig – vor allem für die schmalzigen Gedichte der in den Salons umschwärmten Poeten. Denn Goethe drängt es, sich selbst als Dichter zu verwirklichen. Mit seinem Herzblut hat er das Drama „Götz von Berlichingen" verfasst, das er nun an einen Verleger in Leipzig schickt.

Weil Johann seine Studien vernachlässigt, versagt er während seiner Doktor-Prüfung. Sein wütender Vater ist nicht bereit, Johanns offenbar nutzloses Studium weiterhin zu finanzieren. Goethe senior verschafft dem Sohn eine Stellung als Referendar beim Reichskammergericht im Provinzort Wetzlar. Weil der „Götz" vom Verleger abgelehnt wird, ist Johann mittellos und muss sich dem Wunsch des Vaters fügen.

In den labyrinthischen Korridoren des Gerichts gerät Johann schnell mit seinem strengen, sachlichen Vorgesetzten Gerichtsrat Kestner aneinander. Doch schon bald fällt er durch seine Intelligenz auf – er lässt sich durch keine von Kestners Schikanen entmutigen und beeindruckt ihn durch die korrekte Erledigung des kaum zu bewältigenden Arbeitspensums. Damit hat er seine Probezeit am Gericht bestanden.

Johann freundet sich mit seinem Referendarskollegen Jerusalem an – gemeinsam besuchen sie einen Ball. Dort lernt Johann die beschwipste Lotte Buff kennen, die ihn versehentlich anrempelt – ein großer Weinfleck auf seinem einzigen Anzug ist das Resultat. Der gereizte Wortwechsel der beiden ist kein guter Beginn für eine Bekanntschaft. Johann und Jerusalem nutzen den Abend, um sich zu betrinken.

Doch in der Kirche erlebt Johann wenig später, wie Lotte als begabte Solistin in der Messe singt. Er muss sich und seinem Freund eingestehen, dass ihn die schlagfertige junge Frau nachhaltig beeindruckt. Als Johann und Jerusalem bald darauf einen Reitausflug machen, führt sie ihr Weg nicht zufällig in das Dorf Wahlheim, wo Lotte mit ihrem Vater und ihren zahlreichen jüngeren Geschwistern wohnt.

Die Besucher überraschen Lotte beim Brotbacken, stellen sich gern auf diese Hausarbeit und die kleinen Kinder ein und verleben einen höchst vergnüglichen Tag. Lotte spürt insgeheim, dass sie Johann ebenfalls sehr sympathisch findet.

Beide Liebenden warten allerdings darauf, dass der jeweils andere den ersten Schritt tut und sich in einem Brief erklärt. So vergehen bange Tage völlig nutzlos. Doch dann halten sie es nicht mehr aus: Gleichzeitig brechen sie auf, um einander zu besuchen – Johann reitet nach Wahlheim, Lotte fährt mit ihrem Einspänner nach Wetzlar. Durch einen Zufall verfehlen sie sich auf dem Weg.

Später gelingt es Lotte, unter einem Vorwand ins Gerichtsgebäude zu kommen. In Johanns verlassener Kammer findet sie mehrere Entwürfe für einen Liebesbrief an sie.

Auf dem Rückweg begegnen sich Johann und Lotte vor der Stadt und genießen ihr Rendezvous in der sommerlichen Natur. Spielerisch zwingt Lotte den „Dichter", endlich eine Kostprobe seiner Lyrik vorzutragen. Während eines Wolkenbruchs suchen die beiden Schutz in einer malerischen Ruine, wo ihre Liebe erstmals Erfüllung findet.

Eine Folge dieses Rendezvous ist, dass beide Liebenden eine schwere Erkältung auskurieren müssen. Gerichtssrat Kestner kennt die Familie Buff seit Jahren und bewundert die inzwischen herangewachsene Lotte. Er besucht sie an ihrem Krankenlager, und Lotte spürt, wie sehr der schüchterne Kestner in sie verliebt ist, auch wenn sie diese Liebe nicht erwidert. Vater Buff hätte Kestner gern als seinen Schwiegersohn, nicht zuletzt, weil der gern bereit wäre, die Ausbildung von Lottes Geschwistern finanziell zu unterstützen. Der Vater hofft, dass Lotte diese guten Gründe für eine Eheschließung einsieht, ohne sie direkt dazu zu drängen. Aber in einem Gespräch mit ihrer Schwester Anna merkt Lotte umso deutlicher, wie sehr ihr Vater auf Kestners Unterstützung und damit auf Lottes Zustimmung zu dieser Ehe zählt.

Unterdessen verliebt sich Jerusalem leidenschaftlich in eine ältere, rothaarige Frau – doch die Dame ist bereits verheiratet. Gleichzeitig möchte Johann seiner Lotte eine Freude machen: Er bastelt für sie ein Theater aus Papier, in dem er ihr Lessings „Emilia Galotti" vorführen will, denn sie hat dieses heiß geliebte Stück noch nie auf der Bühne gesehen.

Mittlerweile beschließt Kestner, endlich um die Hand der schönen Lotte anzuhalten, und macht einen offiziellen Besuch bei den Buffs. Weil er mit Johanns Arbeit äußerst zufrieden ist, behandelt der Gerichtsrat den Referendar inzwischen zuvorkommender und lädt ihn zu einem Jagdausflug ein. Glücklich erzählt er Johann, dass er sich in Kürze verloben wolle, erwähnt dabei aber nicht den Namen der Braut. Johann freut sich für Kestner und gibt ihm Ratschläge, mit welchen Formulierungen er das Herz der Angebeteten erobern könnte.

Kestner bittet Lotte in Gegenwart ihres Vaters um ihre Hand. Mit Tränen in den Augen beugt sie sich dem Wunsch des Vaters und willigt ein. Gleich darauf schreibt sie Johann betrübt einen Abschiedsbrief, der ihn aber nicht rechtzeitig erreicht, weil er inzwischen aufgebrochen ist, um der Geliebten das von ihm aus Papier gebastelte Theater zum Geschenk zu machen.

So gerät Johann ahnungslos in die festliche Verlobungsfeier im Hause Buff. Als er sich mit der schrecklichen Wahrheit konfrontiert sieht, bewahrt er mühsam Haltung. Doch aufgrund von Johanns merkwürdigem Verhalten und dem auffälligem Geschenk für Lotte merkt Kestner sofort, dass Johann und Lotte sich offenbar sehr gut kennen. Er fordert Johann auf, sofort zu verschwinden, und bespricht die Situation mit seinem Schwiegervater. Der alte Buff verbietet seiner Tochter, Johann wiederzusehen.

Zur gleichen Zeit beschließt Jerusalems Geliebte, die Affäre zu beenden und bei ihrem Mann zu bleiben. Johann und Jerusalem gehen auf den Jahrmarkt und berauschen sich mit Tollkirschen und Alkohol. Doch nichts kann den zutiefst enttäuschten Jerusalem trösten. Sein Kummer steigert sich zur Depression, zur Todessehnsucht: Johann muss mit ansehen, wie sein verstörter Freund sich eine Pistole an den Kopf setzt und abdrückt.

Inzwischen begreift Lottes Vater, wie sehr sie unter der Trennung von Johann leidet. Er bittet Kestner daraufhin, die Verlobung zu lösen. Der sieht seine Pläne gefährdet und ändert sein Verhalten Johann gegenüber radikal. Es kommt zum Streit zwischen den beiden – vordergründig geht es um Kestners zynische Reaktion auf Jerusalems tragischen Tod. In seinem Unglück lässt sich Johann von seinen Gefühlen hinreißen und schlägt Kestner vor Zeugen ins Gesicht. Duelle sind zwar bei Strafe verboten, aber der in seiner Ehre gekränkte Kestner sieht in dieser Situation keine andere Möglichkeit und fordert wider besseres Wissen Satisfaktion.

Die beiden treffen sich mit ihren Sekundanten, Johann gibt den ersten Schuss ab und verfehlt Kestner. Kestner schießt darauf in die Luft – und verhaftet seinen Gegner wegen der Gesetzesübertretung. Johann wird im Gerichtsgebäude eingekerkert.

In seiner Verzweiflung beginnt er fieberhaft mit der Niederschrift von „Die Leiden des jungen Werther" – das ist seine und Lottes Geschichte, wobei er sich selbst Werther nennt. Im Manuskript begeht Werther aufgrund seiner unerfüllten Liebe Selbstmord.

Kestner behauptet Lotte gegenüber, Johann habe die Stadt ohne ein Wort des Abschieds verlassen – das Duell und die Inhaftierung verschweigt er seiner Braut. Lotte bereitet sich deshalb auf die Hochzeit mit Kestner vor, als der Brief mit Johanns Manuskript eintrifft. Lotte liest den Briefroman mit zunehmender Panik: Soll sie daraus schließen, dass Johann sich wie Werther umbringen wird?

Zornig und angsterfüllt sucht Lotte Kestner im Gericht auf, bezichtigt ihn der Lüge und besteht darauf, Johann in der Zelle zu besuchen. Kestner begreift resigniert, dass es keinen Zweck hat, sie davon abzuhalten.

Als Lotte in Johanns Zelle tritt, wissen beide, dass diese Begegnung über Leben, Liebe und Tod entscheiden wird ...

 

Produzent Christoph Müller über "Goethe!"

"Goethe ist Deutschlands berühmtester und bedeutendster Dichter und Denker, und trotzdem gibt es noch keinen relevanten Kinofilm über diese außergewöhnliche Persönlichkeit.

Das hat auch einen Grund: Goethe konnte und war alles! Er sah gut aus, kam aus wohlhabendem Hause, er schrieb erfolgreich Romane, Theaterstücke und Gedichte, er konnte sehr gut reiten und fechten, er erfand das Rollschuhlaufen und entdeckte den Zwischenkieferknochen, er war Naturwissenschaftler, Geheimrat, Reisender, Grafiker, Minister, Jurist und vieles mehr – alles in allem ein Universalgenie und damit eine völlig undramatische Figur für einen Film!

Doch es gab eine Zeit im Leben des jungen Goethe, die von Selbstzweifeln und Selbstfindung geprägt war. Eine Zeit, in der er durch eine unerfüllte Liebe fast ums Leben gekommen wäre, in der die Verarbeitung im Schreiben seine letzte Rettung war.

Der Film „Goethe!" erzählt von diesem 23-Jährigen, der durch seinen größten Liebesschmerz seinen größten künstlerischen Erfolg erzielte: „Die Leiden des jungen Werther".

Der Reiz der Geschichte besteht darin zu zeigen, dass Goethe eben nicht immer der Mythos und Alleskönner ist, wie ihn tausende Bücher, Interpretationen und Theorien darstellen, sondern ein junger Mensch, der liebt und leidet.

Wir wollen mit diesem Kinofilm voller Tatsachen und Wahrheiten über den jungen Goethe diesen auch einem jugendlichen Publikum vorstellen, das sich mit ihm identifizieren, mit ihm freuen und leiden kann."

Christoph Müller

 

ÜBER DIE PRODUKTION

„Das Spannende an der Geschichte der Entstehung des ‚Werther' ist, dass es Goethes persönlichster, nahezu autobiografischer Roman ist, auf den er – neben dem ‚Faust' – am stolzesten war", sagt Produzent und Co-Autor Christoph Müller.

„Ungewöhnlich an der Publikationsgeschichte des ‚Werther' ist auch, dass die aufregende Geschichte des Briefromans schon damals immer im Zusammenhang mit den wahren Erlebnissen Goethes gesehen wurde: Fast jeder Leser wusste, dass Goethe die Liebesgeschichte mit Lotte selbst erlebt hatte", berichtet Müller weiter. „Die durch den ‚Werther' ausgelöste Selbstmord- bzw. Freitod-Welle war ein nie dagewesenes, erstes Medienphänomen. Die jungen Männer, die sich nach der Lektüre des ‚Werther' umbrachten, haben allerdings ignoriert, dass Goethe selbst seinen tödlichen Stimmungen durch die Niederschrift des Buches entkommen konnte."

Doch nicht nur unglücklich Verliebte verschlangen den berühmten Roman: „Der ‚Werther' war Napoleons Lieblingsbuch – dieser war der Meinung, dass dieses Buch auch die französische Revolution gefühlsmäßig vorbereiten half."

„Der ‚Werther' war ein immenser Auslöser von Weltschmerz, Sehnsucht, und Leidenschaft", sagt Müller. „Ich habe zunächst eine Filmgeschichte entwickelt, die von der Zeit nach dem ‚Werther'-Erfolg und Goethes Schreibkrise danach handelte – bis mein Bruder Markus auf die Idee kam, dass es doch viel spannender wäre, den ‚glückseligen und gefährlichen Sommer 1772 in Wetzlar' zu entwickeln, der zum Verfassen des ‚Werther' führte. Wir haben dann lange Zeit in diversen Konstellationen an dieser Geschichte herumgeschraubt, aber erst mit Philipp Stölzl und unserem jungen Co-Autoren Alexander Dydyna haben wir dann das Drehbuch endlich ‚geknackt'."

Regisseur und Co-Autor Philipp Stölzl ergänzt: „Ich fand die Idee toll, die Geschichte des jungen Goethe zu erzählen – über den Sturm und Drang, über die Zeit, als er noch nicht der berühmte Geheimrat, Minister und Dichterfürst war. Goethe studiert Jura, er dichtet, er verliebt sich unglücklich, er streitet sich mit seinem Vater. Das hat etwas Jugendlich-Rebellisches, das ist ein Goethe, den man gern im Kino sehen will."

Über den gefeierten Regisseur des Bergsteigerdramas „Nordwand" sagt Müller: „Ich erlebte die Arbeit mit Philipp als sehr inspirierend – ich mag, wie präzise er mit Sprache, Timing und Inszenierung umgeht. Für mich als Produzenten ist die gemeinsame Drehbucharbeit ideal, weil man sich schon vor dem Dreh sehr gut auf die Arbeitsweise des Regisseurs einstellen kann."

Dazu Stölzl: „Gleichzeitig klappte die Finanzierung sehr gut und sehr schnell. Wir haben nur ein knappes Jahr von Schreibbeginn zu Drehbeginn gebraucht. Goethe als Idee, Christoph als Produzent, ich als Regisseur – das funktionierte."

Unverzichtbar sind so fähige Mitarbeiter wie Produktionsleiter Peter Hartwig, der sich beim „Goethe!"-Dreh nicht nur von morgens bis nachts um Cast und Crew selbst kümmerte, sondern sich „nebenher" auch noch an der Locationsuche beteiligte.

Christoph Müller: „Ein historischer Film ist genauso aufwändig wie ein Science-Fiction-Film: Du musst eine Welt ganz neu erschaffen, weil sie so, wie sie im 18. Jahrhundert aussah, nirgendwo mehr zu finden ist."

Über die Finanzierung sagt der Produzent: „Ich habe es selten so erlebt, dass die Co-Produzenten noch während der Dreharbeiten und der Endfertigung mit weiteren Beteiligungen einsprangen, um unseren hohen Qualitätsanspruch zu unterstützen. Umso mehr verdanken wir unseren beiden federführenden Firmen, Senator und deutschfilm, den Partnern Warner Bros., SevenPictures, Erfttal, Goldkind, Magnolia, CC Medien, aber auch HerbX und Summerstorm, sowie natürlich unseren Förder-Partnern – allen voran MDM, MBB, NRW Stiftung, die FFA und der DFFF."

Und Müller fährt fort: „Philipp hat bei diesem Film mehr als einmal bewiesen, dass er in Fällen, wo Geld und Zeit fehlten, immer Alternativen fand, die dann fast noch besser wirkten als die Ursprungsidee: Das Problem wird zum Ansporn, beflügelt seinen kreativen Ehrgeiz. Er reagiert sofort auf die neuen Umstände, um das Beste daraus zu machen."

Neue und bekannte Gesichter vor der Kamera

„Alexander Fehling hatte zwar schon Filme gemacht, aber ich kannte ihn nicht", sagt Regisseur Stölzl. „Er erschien als erster Goethe-Kandidat zum Casting, und schon in der ersten Minute war mir völlig klar: Er ist unser Hauptdarsteller. Er überzeugte hundertprozentig. Und die eigentlichen Dreharbeiten mit Alexander haben das dann voll bestätigt: Er ist ein absoluter Ausnahmeschauspieler. Ihm gelingen die komischen Momente genauso wie die tragischen, er verfügt über eine ungeheure Palette – alles, was man sich von einem Darsteller wünscht. Wir hatten großes Glück, ihn zu finden. Sein sehr genaues Spiel ist auch das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit – zusammen haben wir viele Varianten durchgespielt und ausprobiert, was der Rolle am ehesten gerecht wird."

Über die Darstellerin der Lotte sagt Produzent Müller: „Eine Entdeckung wie Miriam Stein erlebt man sehr, sehr selten. Bei Goethe und auch bei Lotte überlegten wir auch, ob wir etablierte Stars besetzen sollten, denn bei einem aufwändigen Kostümdrama stellt man sich automatisch auch große Namen auf dem Plakat vor. Doch am besten gefiel uns in Lottes Fall die Miriam, die noch nie einen Kinofilm gemacht hat. Belohnt hat sie uns mit ihrer unglaublich intensiven Darstellung."

Stölzl ergänzt: „Die junge Miriam Stein bildet als Lotte mit ihrem strubbeligen Haar den richtigen Gegenpol zu Goethe. Vor allem überzeugt sie schauspielerisch mit ihrer großen emotionalen Bandbreite, was mich mit Begeisterung und Stolz erfüllt."

Nicht nur Goethe verliebt sich in Lotte, sondern auch sein Vorgesetzter, Gerichtsrat Kestner. Diese Rolle übernimmt Moritz Bleibtreu. „Moritz fühlt sich in jedem Genre zu Hause, vom Drama bis zur Komödie", sagt Müller. „Mit seiner sehr einfühlsamen Darstellung der schwierigen Kestner-Rolle kommt er sehr gut an."

Dazu Regisseur Stölzl: „Den Kestner hätte man auch bürokratischer und grauer besetzen können. Aber uns ging es darum, auch ihn als attraktiven Mann zu zeigen – die Zuschauer müssen ihm glauben, dass er dieses Mädchen unbedingt heiraten will. Das hat etwas Rührendes. Dadurch sind die Chancen der beiden Männer, die sich um Lotte bemühen, weitgehend ausgewogen. Wenn man die Akzente von vornherein eindeutig setzen würde: Hier der junge, hübsche, lustige Wilde – dort der Langweiler, der dem Mädchen nur die Aussicht auf eine lange, trübselige Ehe bietet, hätte sich keine Spannung ergeben. Umso glücklicher bin ich jetzt darüber, wie gut das Dreieck zwischen den Männern und Lotte funktioniert."

Über Volker Bruch, den Darsteller des verzweifelten Goethe-Freunds Jerusalem sagt Produzent Müller: „Als Jerusalem stottert er leicht, bis er kurz vor seinem Selbstmord dann plötzlich frei sprechen kann. Volker zeigt eine tolle Leistung – ich freue mich, dass alle Darsteller zu einem homogenen Ensemble zusammengewachsen sind."

Zum Ensemble gehören auch die hochkarätigen Schauspieler, die die Väterrollen übernehmen: Burghart Klaußner und Henry Hübchen bieten die Qualität, die man sich für diese kleineren, aber entscheidenden Rollen wünscht. So ergänzt sich der Cast aus frischen Gesichtern und etablierten Darstellern zu einer Einheit, die alle Zuschauer anspricht.

„Von Henry Hübchen und Burghart Klaußner erwartet man natürlich nur das Beste – und das bekommt man auch! Es war ein Traum, mit ihnen zu arbeiten", begeistert sich Regisseur Stölzl.

Und Müller ergänzt: „Henry Hübchen kenne ich von unserer gemeinsamen Arbeit an ‚Whisky mit Wodka', er holt aus seinen wenigen Szenen als Goethes Vater alles heraus. Burghart Klaußner hat sein großes Talent nicht erst mit ‚Das weiße Band' und ‚Die fetten Jahren sind vorbei' hinlänglich bewiesen – er spielt Lottes Vater sehr einfühlsam. Beide Schauspieler kann man in ein historisches Kostüm stecken – und sie wirken extrem glaubhaft."

Goethes Welt – Dampf und Patina

„Man kennt und fürchtet ihn als Zuschauer: den Kostümfilm, in dem die Darsteller verkleidet wirken und man das Gefühl hat: Gleich läuft eine Touristengruppe hinten durch den Schlosskorridor", sagt Regisseur Philipp Stölzl. „Meist liegt das daran, dass die Filmemacher sich die Historie sauberer vorstellen, als sie wirklich war. Wir haben uns deshalb vorgenommen, den Umstand, dass zu Goethes Zeiten das Klo noch nicht erfunden war, zu unserem Leitsatz zu machen. Wenn man die historischen Gemälde von deutschen Städten ansieht, stellt man fest: Es gab damals noch keine gepflasterten Straßen, nur Schlamm, die Häuser waren schief und krumm, Farbe blätterte von den Fassaden, Hühner liefen frei herum, die Scheiße lief in einen Graben mitten auf der Straße. Nachts war es stockdunkel, es gab nur Kerzenlicht."

„Deshalb wünschten wir uns realistische Bilder: Dampf und Patina sind vielleicht die besten Ausdrücke, um das zu beschreiben", ergänzt Christoph Müller. „Die Straßen waren damals matschig und dreckig – man spürt, dass das Reisen beschwerlich war, dass man Reibungswiderstände überwinden musste, dass es dampfte, rauchte und quietschte. Entsprechend sieht auch keines unserer Kostüme so aus, als ob es morgens aus dem Fundus geliefert wurde: Alle Kleidungsstücke in unserem Film wurden künstlich patiniert, damit sie so wirken, als ob die Filmfiguren sie schon lange getragen haben. Der Zuschauer soll nicht über Museumsbilder staunen, sondern merken, dass er einen modernen, unterhaltsamen und trotzdem historischen Film sieht. An diesem Eindruck liegt uns sehr viel – deswegen legen wir großen Wert auf Sorgfalt in Ausstattung und Kostümen."

Stölzl berichtet weiter: „Die damalige Zeit stellt, was die Kostüme angeht, für Filmemacher ein großes Problem dar: Viele damalige Menschen trugen noch Perücken, andere hatten die sprichwörtlichen „alten Zöpfe" bereits abgeschnitten und zeigten ihr eigenes kurzes Haar. Männer mit den damals üblichen Kniebundhosen und Perücken sehen an sich oft etwas lächerlich aus – wir hatten entsprechend große Probleme, die Kostüme so zu gestalten, dass sie ernsthaft überzeugen. Es ist uns schließlich aber gelungen."

Über seine Arbeitsweise sagt Stölzl: „Ich lege Wert darauf, dass alles so authentisch wie möglich aussieht. Mit dem wunderbaren Szenenbildner Udo Kramer, der schon ‚Nordwand' betreut hat, recherchierten wir das 18. Jahrhundert, orientierten uns als Vorbild an den Gemälden von Canaletto: Wie sahen die Städte und Häuser damals aus? Wie durchmischt war die Architektur? Wie waren die Innenräume gestaltet? Die meisten der in unserem Sinne geeigneten Schauplätze fanden wir im Osten Deutschlands, in Thüringen und Sachsen, auch unter dem praktischen Gesichtspunkt: Wo finden wir möglichst viele Locations auf engem Raum? Wir gingen immer von Originalschauplätzen aus, die wir dann im Einzelfall für unsere Zwecke von der Ausstattung her ergänzten: In die vorhandenen Räume baute das Team alles hinein, was fehlte, um das Bild abzurunden. Diese von Udo erfundene ‚Mischtechnik' ist mir die liebste, denn den reinen Studiobauten fehlt immer die letzte Authentizität, und wenn man eine Original-Location verwendet – Sofia Coppolas ‚Marie Antoinette' entstand beispielsweise im echten Schloss Versailles – dann kommt man sich oft vor wie im Museum, weil man als Filmemacher nichts verändern oder für die Kamera anpassen darf. Die Mischtechnik fordert vom Ausstatter viel ergänzende Arbeit, aber das Resultat ist runder."

Die beiden Hauptmotive des Films sind das Gerichtsgebäude in Wetzlar und das Haus der Familie Buff. Als Motiv „Buff" wählten die Filmemacher das ziemlich verfallene Wasserschloss Tauchritz bei Görlitz an der polnischen Grenze. Das Motiv wurde deutlich verändert, eine Treppe, eine Küche und ein Kamin eingebaut. Die Patina der Mauern blieb erhalten, aber dennoch war viel Farbe nötig, um es als Filmschauplatz einzurichten. Generell gilt: 60 Prozent eines Sets bietet der Originalraum, 40 Prozent haben Udo Kramer und sein Ausstattungsteam hinzugefügt.

Als Gerichtsgebäude wählte das Team einen gewöhnlich leer stehenden Renaissancebau in Görlitz, in dem die Ausstatter viele Mauern und Fußböden übernahmen und die Inneneinrichtung ergänzten, um die richtige Mischung zu erreichen. Die Dichterlesung im Rokoko-Ambiente entstand in Görlitz im dortigen Museum. Wichtig war dabei die Absprache mit dem Kameramann, der nicht wie im Filmstudio Wände verschieben konnte, um die Kamera optimal zu platzieren.

„Wir haben die Schauplätze von vornherein so ausgewählt, dass sich die Kamera frei bewegen kann – eine Ausnahme war die Gefängniszelle, die im Grunde zu eng war", erinnert sich Regisseur Stölzl. „Andererseits schätze ich die sogenannten ‚Sprungwände' im Studio nicht so sehr, denn wenn man das zu sehr ausnutzt und die Kamera zu weit vom Objekt entfernt platziert, entsteht ein künstlicher Look, der eben ‚nach Studio aussieht'." Und er fährt fort: „Überhaupt bewegt man sich mit einem Kostümfilm schnell auf Glatteis, denn auch die Figuren wirken mit ihren gepuderten Perücken oft sehr künstlich. Ich habe lange recherchiert und mir viele Filme angeschaut, um dies zu vermeiden. Dazu gehört auch die Frage nach der Beleuchtung: Damals gab es nur Kerzenlicht – das ist für die Kamera häufig zu dunkel. Wie viel Beleuchtung fügt man noch hinzu? Da gilt es, den Mittelweg zu finden, um die damalige Welt so glaubhaft wie nur irgend möglich zu zeigen. Daher auch die Entscheidung, ausschließlich in realen Gebäuden zu drehen."

Alle Straßenszenen entstanden in Görlitz, einer zur Renaissance-Zeit recht wohlhabenden Stadt. Die Architektur war zu DDR-Zeiten bei den Filmemachern sehr beliebt. Leider sind die heruntergekommenen Fassaden heute schon weitgehend restauriert. Ein Marktplatz und zwei Straßenkreuzungen reichten aus, um alle Straßburger und Frankfurter Außenszenen zu drehen. Das gelang durch clevere Kamerawinkel, durch Einfügen anderer Hintergründe, durch Verschieben vorgefertigter Set-Elemente.

„Man würde nie annehmen, dass Goethe sich am Anfang, als er in Straßburg auf die Kutsche springt, in derselben Straße befindet wie am Schluss bei seiner Heimkehr nach Frankfurt. Da kann man mit Ausstattungselementen und geschickt gewählten Kamerapositionen sehr viel machen", berichtet Christoph Müller.

„Darauf bin ich stolz, denn die Szenerie wirkt im Film größer, als sie ist", sagt Stölzl.

Die Landschaftsaufnahmen in freier Natur drehte das Filmteam in den Feldern an der tschechischen Grenze im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien, weil es dort zum Glück kaum Hochspannungsmasten gibt, die bei einem historischen Film empfindlich stören würden.

Die Ruine, die die Kulisse für Johanns und Lottes Liebesszene bildet, war in der Görlitzer Umgebung nicht zu finden. Es handelt sich um eine der in der Romantik beliebten künstlich gebauten Ruinen, die Produktionsleiter Peter Hartwig durch Zufall in einem Park bei Dresden fand.

Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau ist die konstruierte Idee einer romantischen Landschaft – sie passt sehr gut zum ‚Werther'-Ambiente, das zwar im Barock angesiedelt ist, aber die Romantik deutlich vorausahnen lässt. In diesem Park entstanden etliche Reiterszenen. Die Grenze zu Polen führt mitten durch den Park, und der polnische Teil ist ursprünglicher, verwilderter. Dort fand das Team besonders geeignete Motive.

„Unsere Dreharbeiten begannen im Spätsommer, und überall sollte das Gras planmäßig gemäht werden", erinnert sich Regisseur Stölzl. „Wir wollten aber naturbelassene Wiesen filmen, sodass Peter Hartwig schließlich zum Landwirtschaftsamt fahren musste, um eine Gebühr zu zahlen, damit das Gras bis zum Ende des Drehs stehen blieb."

Der Regisseur berichtet weiter: „Die Außenansicht von Lottes Haus in der Nähe von Quedlinburg nannten wir das ‚Haneke-Haus' als Verbeugung vor Regisseur Michael Haneke, der dieses Motiv für ‚Das weiße Band' in Erwägung gezogen, dann aber abgelehnt hatte."

Das tatsächliche Gerichtsgebäude in Wetzlar war recht unspektakulär. In Quedlinburg fanden die Filmemacher ein schlossähnliches Gebäude, das genau den kafkaesken Eindruck eines den Ort beherrschenden Kolosses vermittelt, der Philipp Stölzl vorschwebte. Es ist im Film aber nur als Außenfassade des Gerichts zu sehen. Hinzu kamen im benachbarten Osterwiek am Harz die Wetzlarer Straßenszenen, für die malerische Fachwerkbauten als Hintergrund dienten.

Was nicht passt, wird passend gemacht: Visuelle Effekte

Über seine Recherchen zu „Goethe!" berichtet Regisseur Stölzl: „Es gibt zwar heute noch Orte, die sich ihr altes Stadtbild erhalten haben. Aber wenn man genauer nachforscht – und da bietet der Maler Canaletto mit seiner Camera-obscura-Technik sehr genaue Vorlagen – stellt man fest, dass die Orte teils verfallen waren, dass es kaum gepflasterte Straßen gab. Komplett und homogen im Barock gestaltete Orte gab es überhaupt nicht. Natürlich waren damals auch noch jede Menge gotischer Bauten und Fachwerkhäuser vorhanden, die ein gemischtes Stadtbild ergaben."

Entsprechend kann man bei heutigen Dreharbeiten keine vorhandene Szenerie ohne Modifizierung übernehmen. In anderen Filmen sieht man oft Kompromisse: Die Kutsche holpert über das Kopfsteinpflaster aus dem 19. Jahrhundert, der Brunnen aus dem 20. Jahrhundert ist abgedeckt und die Barockbauten leuchten viel zu bunt. Das wirkt dann eher wie ein Mozart-Fest und nicht wie ein realistisches Ambiente.

„Vom Budget her konnten wir nicht ganze Straßenzüge ausstatten – vieles wurde später durch digitale Effekte ergänzt", sagt Stölzl. „Glücklicherweise arbeitete und arbeite ich schon seit längerer Zeit an meinen Werbespots und kürzlich bei ‚Nordwand' mit einem jungen Team von Experten für visuelle Effekte unter Leitung von Stefan Kessner und Max Stolzenberg zusammen. Die für ‚Goethe!' nötigen digitalen Ergänzungen der Bilder sind entsprechend wunderschön gestaltet. Sie bilden den wichtigen und überzeugenden Gegenpol zu den kammerspielartig intimen, nur von den Schauspielern getragenen Dialogszenen."

Produzent Müller ergänzt: „Die Jungs von ‚Lug und Trug' für visuelle Effekte arbeiten äußerst präzise. Einer von ihnen fuhr unter anderem nach Straßburg und fotografierte das Münster – diese Bilder werden dann in die Filmbilder eingebaut. Wir haben eine einzige Straße in Görlitz für die verschiedenen Szenen so umgebaut, dass sie im Film wie drei verschiedene Städte aussieht. In der Endfertigung kommen dann visuelle Effekte hinzu. Deshalb sind die Effekte-Experten bei den Aufnahmen ständig vor Ort, um die später hinzugefügten Elemente durch entsprechend platzierte Greenscreens gleich mit einzuplanen. Ausstattung und Effekte-Abteilung haben so intensiv zusammengearbeitet. Das ging so weit, dass Szenenbildner Udo Kramer auch in der Endfertigungsphase noch oft in der Effekte-Abteilung anrief und vorschlug, nachträglich ausstatterische Details in die Bilder einzufügen. Die Leistung des Ausstatters ist dann irgendwann nicht mehr von der Qualität der visuellen Effekte zu trennen. Letztlich trägt jeder der Filmcrew zum Gesamtheitsergebnis bei – und das ist das Ziel jedes individuellen Engagements."

Dichtung und Wahrheit

„Der Film ‚Goethe!' beruht zu großen Teilen auf tatsächlichen Begebenheiten. Wenn jetzt ein Goethe-Experte aber sagen sollte, diese oder jene Szene hat es so nicht gegeben, ist das in Bezug auf unseren Film der falsche Ansatz. Es ging uns vielmehr darum, Wahrheiten zu zeigen, und die sind wichtiger als die reinen Fakten. Mit Fakten allein kommt man Figuren der Zeitgeschichte nicht nah", sagt Produzent Christoph Müller: „Das ist auch schon bei ‚Amadeus' und ‚Shakespeare in Love' so gewesen."

Müller nennt ein Beispiel: „Das Filmduell zwischen Goethe und Kestner hat in Wirklichkeit nicht stattgefunden. Belegt ist aber, dass Goethe Kestner den Tod wünschte. Solch eine Tatsache könnte man natürlich in einen Dialogsatz einbauen. Doch viel filmischer ist es, dieses Motiv dramatisch umzusetzen, um das auszudrücken, was Goethe in dieser Situation tatsächlich bewegte. Die Duellsequenz veräußert sozusagen Goethes wahres Gefühl. Ein extremes Beispiel für eine solche dramatische Wahrheit ist die Schlüsselszene in Schillers Schauspiel ‚Maria Stuart', in der sich Maria und Königin Elisabeth in einem Park streiten, obwohl die historischen Figuren sich nie getroffen haben: Schillers Erfindung bringt uns diese beiden Persönlichkeiten dadurch näher als alle Fakten jemals zusammengenommen."

„Wir kombinieren in unserem Film das tatsächliche Leben Goethes mit seiner eigenen Reflexion dieses Lebens im ‚Werther' – daraus ergibt sich eine neue Wahrheit", sagt Christoph Müller. „Wir formulieren dieses Thema sogar im Film selbst, als Lotte gefragt wird: ‚Hat es sich tatsächlich so zugetragen? Ist dies alles die Wahrheit?' Sie antwortet: ‚Es ist mehr als die Wahrheit: Es ist Dichtung.'"

 

Ein Film von Philipp Stölzl

Produzenten CHRISTOPH MÜLLER, HELGE SASSE

Drehbuch Philipp Stölzl, Christoph Müller, Alexander Dydyna

Co-Produzenten WARNER BROS. FILM PRODUCTIONS GERMANY,

ANATOL NITSCHKE, STEFAN GÄRTNER, JOACHIM KOSACK,

KLAUS DOHLE, SVEN BURGEMEISTER, MICHAEL BULLY HERBIG,

NINA BOHLMANN, BABETTE SCHRÖDER,

CHRISTIAN ANGERMAYER, MATTHIAS TRIEBEL

Produktionsleitung Peter Hartwig

Kamera Kolja Brandt

Schnitt SVEN BUDELMANN

Szenenbild UDO KRAMER

Kostüm Birgit Hutter

Maske Kitty Kratschke, Heike Merker

 

Gefördert von

Mitteldeutsche Medienförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen,

Filmförderungsanstalt, Deutscher Film Förderfonds,

Film Fernsehfonds Bayern,

FILMFÖRDERUNG HAMBURG SCHLESWIG HOLSTEIN

 

Einen Kommentar verfassen

Ihr Kommentar

0 / 3000 Zeichen Beschränkung
Dein Text sollte zwischen 3-3000 Zeichen lang sein
Nutzungsbedingungen.

Kommentare

  • Keine Kommentare gefunden

Meistgelesener Artikel:

Das CO2 Problem ist gelöst! US-Forschende schaffen es CO2 in Treibstoff umzuwandeln

CO2 Problem ist gelöst

Suchen in HappyTimes

GSHT Ghana Switzerland Hospital Technicians

HappyTimes publiziert diesen Banner kostenlos.

Neuste Leser-Kommentare

Star Wars
Hammer Design! Mal was anderes.
ricardolino
de artikel isch super, motiviert eim grad zum ufruume und furtrüere.
Robert
"dürfen nicht vergessen, dass wir auf der hauchdünnen festgewordenen Kruste eines glühenden Balls st...

HappyTimes in Social Medias:

facebook-logo twitter_withbird_1000_allblue

Sag der Welt etwas Nettes

Glücks Chäfer
Neui Wuchä – neus Glück. Isch das nöd wunderbar, d’ Natur schänkt öis jedi Wuchä 7 nigelnagelneui Tä...
Vertrauen
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit ...
Schmusekatze
Ich lieb eu alli!