"On- und offline suchen" - So klappt es mit dem Liebesglück 2016!

Bei der Partnersuche lassen sich Singles in erster Linie von ihren Vorlieben statt von strategischen Überlegungen leiten. Deshalb sehen sie sich eher in ihrem Freundeskreis und im Fitnesscenter um als auf Single-Anlässen. Knapp ein Drittel der Männer gibt an, zu unsicher und zu schüchtern für Single-Anlässe zu sein. WIr zeigen Ihnen, wie es trotzdem mit der grossen Liebe im neuen Jahr 2016 klappt:

Singles verbringen Freizeit am liebsten mit Freunden

Die Hälfte der männlichen und zwei Drittel der weiblichen Deutschschweizer Singles verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Freunden. Am zweitliebsten lassen sie die Seele beim Faulenzen baumeln, indem sie es sich zu Hause gemütlich machen. Sportliche Aktivitäten, ob in Gesellschaft oder alleine, folgen an dritter Stelle. Dies ergab eine Umfrage der Online-Partneragentur PARSHIP.ch bei insgesamt 748 Deutschschweizer Singles.

Der Freundeskreis ist dementsprechend auch der Ort, wo man – ausserhalb des Internets – am ehesten glaubt, andere Singles kennenzulernen (Männer 54%, Frauen 63%), gefolgt vom Arbeitsplatz und sportlichen Aktivitäten. Jeder vierte Mann, aber nur jede siebte Frau ist optimistisch, dass man auch in Vereinen oder Parteien fündig werden kann.

Singles gehen bei Partnersuche nicht strategisch vor

Kaum jemand glaubt, dass man an Tanzkursen, Kochkursen, Museumsbesuchen oder im Yoga nette Bekanntschaften machen kann. Wenn die befragten Singles gezielt auf die Suche gehen, tun sie das deshalb in erster Linie im Bekanntenkreis, im Fitnesscenter, am Arbeitsplatz und an Partys oder in Clubs.

Eine Wahl, die man überdenken sollte, wie PARSHIP-Psychologin Barbara Beckenbauer meint: „Der Bekanntenkreis ist relativ schnell ausgeschöpft. Auch ist es nicht jedermanns Sache, unter den aufmerksamen Blicken seiner Freunde oder der Familie zarte Bande zu knüpfen. Dasselbe gilt auch für den Arbeitsplatz, wo ein Anbandeln sogar oftmals vom Arbeitgeber nicht gerne gesehen wird.“

Barbara Beckenbauer rät den Singles, strategischer vorzugehen und gezielt dorthin zu gehen, wo es einen offensichtlichen Männer- oder Frauenüberschuss hat. „Für Singlefrauen kann es durchaus interessant sein, mit einer Freundin auf einen Feierabend-Drink in eine Bar zu gehen, denn dort ist der Männerüberhang meist frappant.“ Umgekehrt rät sie Männern, über ihren Schatten zu springen und sich in Tanzkursen oder an Single-Anlässen umzusehen.

Frauen trauen sich eher an Single-Anlässe als Männer

Gerade in den letzten Jahren ist das Angebot an speziellen Anlässen für Singles kontinuierlich gewachsen. Dennoch zögern viele Alleinstehende, das Angebot auszuloten. Nur jeder sechste Mann und immerhin jede vierte Single-Frau sind ein- oder schon mehrmals an einem Singleanlass gewesen.

Fragt man nach ihrer allgemeinen Einschätzung, warum das so ist, weiss ein Drittel keine Antwort darauf. Die anderen vermuten, dass die Leute nicht wissen, was sie an diesen Anlässen erwartet und darum nicht hingehen. Wieder andere finden, dass die Anlässe zu wenig beworben oder die Leuten an diesen Anlässen oftmals verklemmt sind.

Single-Männer empfinden sich als zu unsicher und zu schüchtern

Fragt man aber, warum die Befragten persönlich selten oder gar nicht an Single-Anlässe gehen, zeigt sich ein anderes Bild: 32% der Männer und 29% der Frauen geben an nicht zu wissen, wie sie sich an solchen Anlässen verhalten oder jemanden ansprechen sollen. 29% der Männer geben auch zu, dafür zu schüchtern zu sein (Frauen: 19%). Jeder und jede Fünfte empfindet die Stimmung an Single-Partys beklemmend oder peinlich.

Ein Vorurteil, dass sich hartnäckig hält: Jeder und jede Sechste glaubt, dass an diesen Anlässen nur hoffnungslose und unattraktive Singles teilnehmen. Aber Barbara Beckenbauer hält dagegen: „Viele Männer wären überrascht, wie viele gutaussehende und tolle Frauen an diesen Anlässen anzutreffen sind und wie flirtig und ausgelassen die Stimmung sein kann.“

Einigen wäre es durchaus auch peinlich, an eine Singleanlass von jemandem erkannt zu werden (Männer 13%, Frauen 10%). Andere wiederum sind misstrauisch, ob sich an solchen Anlässen wirklich nur Singles einfinden.

So klappts mit der grossen Liebe 2016: Partnersuche on- und offline

Barbara Beckenbauer analysiert: „Mit vielen der genannten Vorurteile war vor rund fünfzehn Jahren auch die Partnersuche via Internet konfrontiert. Aber mittlerweile ist klar, dass auf diesen Plattformen keine „hoffnungslosen Fälle“, sondern ganz normale, attraktive und beruflich erfolgreiche Menschen nach einem Partner suchen. Genauso ist es auch an den Singleparties.“ Deshalb rät sie allen Singles, bei der Partnersuche alle Kanäle auszuschöpfen: „Die Zauberformel heisst ‚Partnersuche on- und offline’ - dann wird es mit dem Liebesglück im 2016 sicher klappen.“


 

Quelle: Parship

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