Life Coach Fritz Dominik Buri: "Tun Sie, was Sie tun müssen"


Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach.

Liebe Leserin und lieber Leser

Kennen Sie folgende Situation; Sie haben sich einen Nachmittag frei genommen, weil Sie am Nachmittag einen Handwerker erwarten, der eine dringende Reparatur bei Ihnen machen muss! Sie sind also zuhause und warten, doch niemand kommt?
Erst sagen Sie sich, gut, der Monteur wird schon kommen, vielleicht steckt er gerade im Stau oder hatte noch etwas Dringendes zu tun, er wird bestimmt in der nächsten halben Stunde kommen …. und Sie warten weiter...

Doch es kommt niemand, schliesslich rufen Sie in der Firma an um sich nach dem Handwerker zu erkundigen, der schon seit einer Stunde bei Ihnen die wichtige Reparatur machen sollten, wofür Sie sich extra freigenommen haben. Schliesslich erfahren Sie, dass man vergessen hat, Sie zu informieren, weil der Monteur der eigentlich zu Ihnen hätte kommen müssen, zu einem Notfall gerufen wurde. An und für sich, kann so etwas immer mal geschehen, doch man hat es unterlassen, vom Kundendienst Sie zu kontaktieren, um Sie über die Situation zu informieren, wenn Sie nicht angerufen hätten, würden Sie noch bis abends warten und niemand taucht auf.
Nach dem Telefonat mit dem Kunden, kann sich der Mitarbeiter der Firma sagen, ja und, ist ja nicht mein Problem und der Kunde oder Kundin soll keinen Stress machen.

So geschehen immer wieder Situationen, die vermieden werden könnten, wenn Menschen das tun, was Sie tun müssen. In unsrigen obigen Beispiel wäre es ein nettes Telefonat gewesen, um Sie zu informieren, dass leider ein Notfall dazwischengekommen ist und der Monteur nicht kommen kann. Wir sollten dieses und jenes – und tun es nicht. Wir wissen, dass wir dies noch tun sollten und wir tun es nicht, wir denken, der Kollege soll sich darum kümmern, und auch der Kollege tut es nicht und am Ende hat es niemand gemacht. Aus diesem Grunde entstehen dann Unannehmlichkeiten, die verhindert hätten werden können, wenn die entsprechende Person gemacht hätte, was sie hätte tun müssen und sollen.

Denn jede unserer Handlungen hat Auswirkungen auf andere Menschen, manchmal sind es kleine Auswirkungen, manchmal grosse, je nach Situationen und Umstand.
Dasselbe gilt auch für das Berufsleben, Menschen die nicht das tun, was sie tun müssten oder sollten, sind eine Belastung für andere Menschen, weil durch die Unterlassung für die ganze Firma Umtriebe entstehen, die nicht nötig wären, würde jeder das machen, was er tun sollte. Das Ganze zieht sich über jeden Bereich hin, auch so in einer Beziehung. Und das Schlimme ist, irgendwann stehen diese Menschen alleine da, einerseits, weil man im Unternehmen auf solche Mitarbeiter verzichten kann und will, einerseits, weil der Partner irgendwann sagt, ich habe von deiner Unzuverlässigkeit genug! Jeder Mensch, wenn er nicht komplett in Askese im hintersten Teil des Himalaya lebt ist ein Teil des grossen Ganzen und es funktioniert nur solange, solange jeder weiss was er oder sie zu tun hat, und es auch macht.

Gerade im Geschäftsleben ist es von äusserster Wichtigkeit, seinen Job zu tun.
Nehmen wir wieder das beschriebene Beispiel, der Mitarbeiter der den Kunden hätte informieren sollen, dass der Monteur nicht kommt, könnte nach dem Telefonat sagen; ok, ich hätte eigentlich anrufen sollen, nun gut, jetzt hat ja der Kunde angerufen und das ist ja kein Grund zur Aufregung – soll er oder sie doch den Nachmittag geniessen. Doch es geht nicht um den Nachmittag, es geht darum, dass der Kunde extra frei genommen hat, denn es könnte ja auch sein (und das weiss der Kundenservice ja nicht) dass der Kunde einen wichtigen Termin genau an diesem Nachmittag gehabt hätte, den er absagen oder verschieben musste, weil er oder sie nach Hause musste, damit der Monteur ins Haus kann. Es geht auch nicht darum, ob der Mitarbeiter am Telefon, nachdem der aufgelegt hat, denkt, mach keinen Stress Kunde, jetzt kommt halt der Monteur nicht, ist ja nicht mein Problem. Doch es ist das Problem des Mitarbeiters, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist.

Der springende Punkt, der hier vergessen wird, ist folgender:
Der Kunde ist verärgert, hätte man sich von der Firma X wenigstens die Mühe gemacht, den Kunden zu informieren und sich zu entschuldigen, sehe die Sache anders aus. Doch das geschah nicht, der Kunde musste selbst anrufen, um den Grund zu erfahren, warum der Monteur nicht kommt und der Kunde umsonst wartet!
Jeder von uns hat viele Kontakte mit anderen Menschen, im Berufsleben, Privat mit Nachbarn oder Kollegen und Bekannten, Partner etc. und jeder erboste Kunde wird nicht erfreulich über die entsprechende Firma sprechen, denn wer wird schon gerne versetzt – ich nicht, Sie bestimmt auch nicht? Es ist ja «nur ein Anruf» doch dieser nicht gemachte Anruf, kann für die ganze Firma Konsequenzen haben!

Und genau das ist der springende Punkt bei der ganzen Sache, jeder von uns und jede Firma lebt von Kunden die mit der Dienstleistung und dem Service zufrieden sind. Doch das sind wir nur, wenn wir entsprechend behandelt werden, stimmt’s?
Oder in der Dienstleistungsbranche, eine Verkäuferin die nicht ihren Job macht und der Kunde verärgert das Geschäft verlässt und dann noch hinterher reklamiert, blöde Zicke oder dummer Kerl, ist mir doch egal ob ich dir helfen konnte oder nicht.
Genau dieser Kunde wird den entsprechenden Laden nicht mehr betreten und er wird auch seine Bekannten und Freunden davon berichten, dieses Geschäft zu meiden. Und das nur, weil Menschen nicht immer das tun, was sie tun müssten.

Tun Sie also was Sie tun müssen, egal ob im Beruf oder Privat, es ist zum eigenen und der Anderen zum Vorteil und Gedeihen.

Herzlichst,

Ihr Fritz Dominik Buri 

Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach
www.fritzdominikburi.com

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Kommentare (2)

  • Renate

    Gibt es keine neuen Artikel von Coach Buri mehr? Ich habe die Kolumne am Wochenende immer genossen.

  • Conny

    Absolut richtig. Jeder Mitarbeiter hat Auswirkungen auf das ganze Geschäft. Das ist das was auch ich meinen Mitarbeitern immer predige. Es fällt alles vom einzelnen auf alle anderen zurück. Dieser Artikel gehörte in jedes Lehrbuch.

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